nämlich
Erscheinungsbild
nämlich | Name + lich | ursprünglich "dem Namen nach, wie gesagt, wie es wahr sei" (21 Jh. ndt.);
"in der nämliche ‘eben derselbe’ (heute unüblich), mhd. dirre nemelīche; in älterer Sprache auch ‘namentlich angegeben, ausdrücklich’, vgl. auff einem nähmlichen tag (16. Jh.), ahd. neminlīh (10. Jh.), namalīh (um 1000), mhd. name-, nemelich ‘namentlich benannt, bekannt, bedeutend’.
Gebräuchlicher ist heute umstandwortliche Gebrauch im Sinne von ‘genauer gesagt, das heißt’, vgl. ahd. namalīhho ‘dem Namen nach’ (10. Jh.), mhd. nam(en)-, nem(e)līche ‘mit namentlicher, ausdrücklicher Hervorhebung, vorzugsweise’.
namelich ist in Anlehnung an ahd. namalīhho ‘dem Namen nach’ (10. Jh.) ist sinnvoller sprachkundlicher Gebrauch (21 Jh. ndt.)