Regeln der Wortbildung
angelegt 21.12.2020
Artikel Wikipedia Deutsch: 12. Oktober 2020 um 12:41 Uhr
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Die Wortbildung ist ein Gegenstandsbereich der Grammatik, und bildet eine der zwei Hauptabteilungen der linguistischen Morphologie (die andere ist die Flexion: die Bildung von Wortformen). Als Wortbildung bezeichnet man sprachliche Verfahren, mit denen neue Wörter (Lexeme) auf der Basis schon vorhandener sprachlicher Mittel erzeugt werden. Wortbildung ist neben Bedeutungswandelund Entlehnung eine der wesentlichen Formen der Wortschatzerweiterung.[1] Als solche handelt es sich um Verfahren der lexikalischen Innovation.[2]
Wortbildung kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie aus diachronischer oder synchronischer, aus semasiologischer (von der Form zur Bedeutung) oder onomasiologischer (von der Bedeutung zur Form) sowie aus formaler (morphosyntaktischer) oder semantischer Perspektive untersuchen. Es gibt mehr auf das Sprachsystem (»langue«) bezogene Fragestellungen sowie stärker am Sprachgebrauch (»parole«) orientierte; hierbei sind in jüngerer Zeit immer mehr Methoden der Quantitativen Linguistik verfügbar geworden.
In linguistics, word formation is the creation of a new word. Word formation is sometimes contrasted with semantic change, which is a change in a single word's meaning. The boundary between word formation and semantic change can be difficult to define as a new use of an old word can be seen as a new word derived from an old one and identical to it in form. See 'conversion'.
Klassifikationsmöglichkeiten
In der Regel wird Wortbildung nach den Verfahrenstypen (siehe unten) klassifiziert, die in einer bestimmten Sprache zur Verfügung stehen, um neue lexikalische Formen zu bilden. Alternativ dazu kann man Wortbildungsverfahren auch danach unterscheiden, wie weit sie konventionalisiert oder wie produktiv sie sind.
Bezüglich der Konventionalität einzelner Wortbildungen kann man die folgenden Eigenschaften unterscheiden:
- okkasionell
- spontan entstandene, kontextabhängige Gelegenheitsbildungen; Bedeutung aus den Bestandteilen herleitbar (z. B. Mauermond, Kernvorstellung)
- usuell
- in den festen Wortschatz eingegangene Bildungen; oft demotiviert (z. B. Augenblick, Faustregel)
- unmöglich
- systematisch blockierte Bildungen, meistens durch semantische Regularitäten (z. B. *schlafbar,[3] *tischsicher, *fehlergroß), aber auch lexikalisch blockiert (z. B. i. a. *Stehler – das aber aus rhetorischen Gründen im Sprichwort „der Hehler ist so schlimm wie der Stehler“ doch gebildet wird).
Jedes neugebildete Wort tritt zunächst okkasionell auf. Im Falle einer Usualisierung wird ein neugebildetes Wort gewöhnlich auf eine seiner Bedeutungen reduziert. Dieser Vorgang wird Lexikalisierunggenannt. Es existieren Bereiche, in denen Wortbildung und Flexion sich überlappen, etwa speziell bei der Derivation. Partizipien beispielsweise treten oft usualisiert auf und werden häufig als Derivate angesehen, weniger als Flexionsformen.
Was die Produktivität angeht, gibt es zwei Pole, zwischen denen graduelle Unterscheidungen möglich sind:
- produktiv
- das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache häufig angewendet (z. B. -ung, -er, -bar)
- unproduktiv
- das Wortbildungsverfahren wird in der Gegenwartssprache nicht angewendet, war jedoch in der Vergangenheit produktiv (z. B. -t wie in Fahrt, -de wie in Freude)
Bei diesen Unterscheidungen geht es aus zwei unterschiedlichen Perspektiven um Konventionalität. Zum einen handelt es sich um die Konventionalität einzelner Wortbildungsprodukte, die okkasionell oder usuell verwendet werden. Zum anderen um Verfahren, die produktiv oder unproduktiv sind. Beide Unterscheidungen legen den Schwerpunkt auf die lexikalische Perspektive und verbinden die synchronische und die diachronische Perspektive. Aus morphologischer und semantischer Perspektive stehen die Verfahren im Vordergrund von Klassifizierungsversuchen.
Verfahren der Wortbildung
Das Problem der Übereinzelsprachlichkeit
Die Verfahren der Wortbildung entsprechen einzelsprachlichen Regeln und Konventionen und müssen daher für jede Sprache eigens klassifiziert werden. Darüber hinaus stellt sich jedoch die Frage, ob es übereinzelsprachliche Kategorien der Wortbildung gibt. In diesem Zusammenhang schlagen Grzega (2002: 19) aus onomasiologischer und Gévaudan (2007: 118ff.) aus typologischer Perspektive die folgenden abstrakten und übereinzelsprachlichen Kategorien vor:
- Grammatische (kategoriale) Veränderung lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. Rennen ← dt. rennen[4])
- Erweiterung lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. täglich ← dt. Tag)
- Kombination lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. Haustür ← dt. Tür + dt. Haus)
- Reduktion lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. Hame ← dt. hämisch)
Kategorien der Wortbildung
Diesen allgemeinen Verfahren entsprechen die folgenden traditionellen Kategorien der Wortbildung:
- Konversion (grammatische oder Kategoriale Veränderung wie Wortartwechsel ohne Veränderung der Form)
- Derivation (Ableitung durch Erweiterung eines lexikalischen Ausdrucks mit einem Affix)
- Komposition (Zusammensetzung oder Kombination lexikalischer Ausdrücke)
Einige Arbeiten zur Wortbildung, wie etwa Lipka (1990), gehen davon aus, dass es sich bei der traditionellen Kategorie der Konversion um eine Derivation mit einem sogenannten »Nullaffix« handelt. Dies wird unter anderem mit der Analogie von Bildungen wie engl. clean-ø (Verb) ‘säubern’ ← engl. clean (Adjektiv) ‘sauber’ und engl. legal-ize (Verb) ‘legalisieren’ ← engl. legal (Adjektiv) ‘legal’ begründet. Die Konsequenz dieser Annahme ist, dass die Kategorie der Konversion verschwindet und die betroffenen Fälle von Wortbildung als Derivationen klassifiziert werden. Lipka spricht in diesem Zusammenhang von »zero-derivation«.
Die traditionell weniger beachtete übereinzelsprachliche Kategorie der Reduktion umfasst Verfahren der
- Rückbildung und des Affixwechsels
- Abkürzung (Akronymie, Sigelbildung)
- Ellipse
- Wortstammkürzung (Prokope, Apokope)
Einige Verfahren der Wortbildung, die den obengenannten Kategorien unterzuordnen sind, werden zuweilen als eigene Verfahren genannt:
- Wortkreuzung (auch als Wortmischung, Wortverschmelzung, Amalgamierung oder Kontamination bezeichnet). Dabei handelt es sich um eine spezifische Form der Kombination lexikalischer Ausdrücke (z. B. dt. Besserwessi ← dt. Besserwisser + dt. Wessi ‘Westler (Berlinerisch und Ostdeutsch)’). Siehe auch Portmanteauwort.
- Auch sogenannte formikonische Wörter wie O-Beine stellen eine ganz eigene Variante der Kombination lexikalischer Ausdrücke dar, bei der eine Konstituente des Kompositums ikonisch auf eine bestimmte Eigenschaft verweist. Die ikonische Repräsentation ist ein semantisches Verfahren, das zum morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung hinzukommt. Auffällig ist, dass ein einzelner Buchstabe dabei als Konstituente eines Kompositums, also als (metasprachliches) Wort fungiert (vgl. den Satz „sie sehen aus wie ein O“, wo O als Substantiv fungiert).
- Lehnwortbildung ist die Kombination von Wortbildung und Entlehnung (z. B. dt. Sinn machen nach dem Vorbild von englisch to make sense)
- Reduplikation ist ein morphologischer Prozess bei dem Laute, Silben, Wörter oder Wortteile wiederholt und teilweise modifiziert werden können, wie z. B. Kuddelmuddel, Wirrwarr oder Tamtam.
In Gévaudan (2007) wird gezeigt, dass die morphosyntaktischen Verfahren der Wortbildung grundsätzlich auch mit Verfahren der semantischen Innovation und der Entlehnung kombinierbar sind.
Wortbildung vs. lexikalische Innovation
Definitiv nicht in den Bereich der Wortbildung gehören die folgenden Verfahren der lexikalischen Innovation:
- Onomatopöie (Lautmalerei, Lautnachahmung): Hier entstehen neue Formen aus vermeintlicher Lautnachahmung (z. B. Kuckuck ← [kukuk]).
- Neuschöpfung (Wortschöpfung, Urschöpfung): zum Beispiel Kelts für eine Biermarke.
- Kontraktion (Zusammenziehung): Hierbei handelt es sich um ein morphosyntaktisches Verfahren, das ohne lexikalische Auswirkungen bleiben kann.
- Phono-semantische Angleichung: Ein getarntes Entlehnen, bei dem ein Fremdwort mit einer phonetisch und semantisch ähnlichen, bereits existenten autochthonen Wurzel oder einem solchen Wort abgestimmt wird.[5]
Einheiten der Wortbildung
Zu den Verfahren morphologischer Wortbildung zählen Affigierung mit Suffigierung, Präfigierung, Infigierung und Zirkumfigierung, die Komposition mit ihren Untergruppen: reine Komposition(Substantivkomposita und Adjektivkomposita) und das kombinierte Verfahren aus Komposition und Suffigierung.
Als Einheiten der Wortbildung gelten die sprachlichen Elemente, die zur Bildung neuer Wörter verwendet werden:
- Wort
- Wörter werden in Texten als Wortformen realisiert: Sohn – der Hund des Sohnes; Mann – dem Manne muss geholfen werden; Männer stehen auf der Straße.
- Konfix
- Konfixe sind Einheiten, die in Texten nur gebunden vorkommen: ident-, geo-, dog-, thermo-, bio-, -phil. Konfixe sind vor allem entlehnte Einheiten. Aber auch solche einheimischen Einheiten wie stief-, schwieger- und zimper- werden als Konfixe bezeichnet.
- Wortbildungsaffix
- Wortbildungsaffixe (auch: Derivateme genannt) sind im Gegensatz zu Wörtern gebunden und im Gegensatz zu Wörtern und Konfixen nicht basisfähig, d. h. Affixe können nicht mit sich selbst Wörter bilden: mutig, ermutigen. Die Wortbildungsaffixe werden ihrer Stellung entsprechend in Präfixe (un-, 'ur-), Suffixe (-heit, -lich) und Zirkumfixe (ge-…-e in Gerede) gegliedert.
- Fugenelement
- Zwischen segmentierbaren Einheiten befindet sich eine Fuge, sie wird mitunter durch ein Fugenelement ausgefüllt: Hochzeit-s-torte, Therm-o-meter.
- Unikale Einheit
- Ehemalige Wörter (z. B. lind ‚Schlange‘) sind heute als selbstständige Einheiten veraltet, treten aber noch gebunden an eine bestimmte andere Einheit in Komposita oder expliziten Derivaten auf: Lindwurm, Schornstein, Himbeere.
Types
There are a number of methods of word formation.
Borrowing
Derivations
Compounding
Blending
A blend is a word formed by joining parts of two words after clipping. An example is smog, which comes from smoke and fog, or brunch, which comes from 'breakfast' and 'lunch'.
One subcategory of blending is the reduction of a word to one of its parts, e.g., fax (facsimile), flu (influenza) and bot (robot). Such clipped words may not retain their original meaning. For example, "playing a video game against a bot" is not the same as "playing a video game against a robot".
Acronym
Calque
A calque is a word or phrase borrowed from another language by literal, word-for-word or root-for-root translation. For example, the English phrase to lose face is a calque from the Chinese "丟臉/丢脸".
A subcategory of calques is the semantic loan, that is, the extension of the meaning of a word to include new, foreign meanings.
Neologism
A neologism is a process of forming a new word by coining such as quark.
Subcategories of neologisms include:
- The eponym, a proper noun that becomes commonly used for an idea it is associated with, usually by changing its part of speech, like Xerox, Orwellian, and Stentorian
- The loanword, a word borrowed from another language, as cliché is from French or loot from Hindi
- An onomatopoeic word, a word which imitates natural sounds, like the bird name cuckoo
- Formation using phono-semantic matching, that is, matching a foreign word with a phonetically and semantically similar, pre-existing native word or root
Back-formation
Ursachen der Wortbildung
Die Erweiterung des Wortschatzes verlangt nach der Bildung von Wörtern. Die Mehrzahl aller Wörter entsteht durch Wortbildung, seltener sind Entlehnungen oder Wortschöpfungen zu finden. Gründe für die Entstehung von Worten können mannigfaltiger Natur sein.
Hauptgründe
- Benennungsbedürfnis, d. h. das Erfordernis, Bezeichnungslücken zu schließen
- Notwendigkeit, ein neues sprachliches Zeichen zu schaffen (Nähmaschine, Umweltschutz)
- Sprachkulturelle Ursachen als Ausgangspunkt der Wortbildung: fragen – Frage, Frager, Fragerei, be-, er-, aus-, hinterfragen, fraglich, fraglos
- Flexionslücken auffüllen: Schnee – Schneemassen, Kaffee – Kaffeesorten, Eltern – Elternteil
- Eindeutigkeit schaffen: Feder – Vogelfeder, Schreibfeder, Sprungfeder
Spezifische Gründe
- Bedürfnis, vorhandene Bezeichnungen zu ersetzen und zu ergänzen.
Pragmatische Gründe
- Wandel von Fremdarbeiter → Gastarbeiter → Menschen mit Migrationshintergrund oder auch Altersheim → Feierabendheim → Seniorenheim
Sprachökonomie
Vor allem Wörter mit drei oder vier Silben werden oft gekürzt, wenn sie im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz häufig gebraucht werden.
- Familiär: Johannes – Hans, Elisabeth – Lisi
- Schule: Hausaufgaben – Ufzgi, Computer – Compi
- Umgangssprachlich: Operationssaal – OP, Universität – Uni
Expressivität und Ausdrucksstärke
- sauber → blitzsauber, reaktionär → erzreaktionär.
Subjektive Ursachen
- gezieltes Einsetzen in der Werbung: Schmusewolle, Superaufprallschutz, megasauber.
- Bestreben, eine soziale Umwertung zu erreichen: Fremdarbeiter vs. Gastarbeiter, Raumpfleger vs. Putzfrau
Literatur
- Hans Altman, Silke Kemmerling: Wortbildung fürs Examen. Studien- und Arbeitsbuch. Westdeutscher Verlag GmbH, Wiesbaden ²2000, ISBN 3525265018.
- Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
- David Crystal: A Dictionary of Linguistics & Phonetics. Blackwell Publishing, Oxford 1997, ISBN 0631200975.
- Elke Donalies: Basiswissen Deutsche Wortbildung. 2. Auflage. UTB, Tübingen 2011, ISBN 978-3-8252-3597-0.
- L. M. Eichinger: Deutsche Wortbildung: eine Einführung. Groos, Heidelberg 1994.
- Hilke Elsen/Sascha Michel: Wortbildung im Sprachgebrauch. Desiderate und Perspektiven einer etablierten Forschungsrichtung. In: Muttersprache 1/2007, 1–16.
- Hilke Elsen/Sascha Michel: Wortbildung im Deutschen zwischen Sprachsystem und Sprachgebrauch. Perspektiven – Analysen – Anwendungen. ibidem, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0134-4.
- Johannes Erben: Einführung in die deutsche Wortbildungslehre. 3., neubearbeitete Auflage. Schmidt, Berlin 1993, ISBN 3-503-03038-7.
- Edward Finegan: Language – Its Structure and Use. Harcourt Brace & Company, New York 1999.
- Wolfgang Fleischer, Irmhild Barz, unter Mitarbeit von Marianne Schröder: Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-10682-4.
- Paul Gévaudan: Typologie des lexikalischen Wandels. Bedeutungswandel, Wortbildung und Entlehnung am Beispiel der romanischen Sprachen. Stauffenburg, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-173-6.
- Joachim Grzega: Some Thoughts on a Cognitive Onomasiological Approach to Word-Formation with Special Reference to English. In: Onomasiology Online 3 (2002).
- Walter Henzen: Deutsche Wortbildung. Halle/Saale 1947, Tübingen 31965 (Sammlung kurzer Grammatiken germanischer Dialekte B; Ergänzungsreihe Nr. 5).
- Bernd Kortmann: Linguistik: Essentials. Anglistik – Amerikanistik. Cornelsen, Berlin 1999.
- Ingeburg Kühnhold, Oskar Putzer, Hans Wellmann u. a.: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Dritter Hauptteil: Das Adjektiv. Schwann, Düsseldorf 1978, ISBN 3-590-15643-0.
- Ingeburg Kühnhold, Hans Wellmann: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Erster Hauptteil: Das Verb. Schwann, Düsseldorf 1973, ISBN 3-7895-0232-4.
- Leonhard Lipka: An Outline of English Lexicology. Lexical Structure, Word Semantics, and Word Formation, Niemeyer, Tübingen 1990 (Forschung & Studium Anglistik 3), ISBN 3-8233-4995-3.
- Leonhard Lipka: Wortbildung, Metapher und Metonymie — Prozesse, Resultate und ihre Beschreibung. In: Bruno Staib (Hg.), Wortbildungslehre. Münster 1994 (Münstersches Logbuch zur Linguistik 5).
- M. Matussek: Wortneubildung im Text. Helmut Buske Verlag, Hamburg 1994.
- Sascha Michel, Jozséf Tóth: Wortbildungssemantik zwischen Langue und Parole. Semantische Produktions- und Verarbeitungsprozesse komplexer Wörter. ibidem, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-89821-922-8.
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- Lorelies Ortner, Elgin Müller-Bollhagen, u. a.: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Vierter Hauptteil: Substantivkomposita. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 1). de Gruyter, Berlin/New York 1991, ISBN 3-11-012444-0.
- Ingo Plag: Word-Formation in English. University Press, Cambridge 2003.
- Maria Pümpel-Mader, Elsbeth Gassner-Koch, Hans Wellmann unter Mitarbeit von Lorelies Ortner: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Fünfter Hauptteil: Adjektivkomposita und Partizipialbildungen. (Komposita und kompositionsähnliche Strukturen 2). de Gruyter, Berlin/New York 1992, ISBN 3-11-012445-9.
- M. D. Stepanova, W. Fleischer: Grundzüge der deutschen Wortbildung. 1. Auflage. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1985.
- Hans Wellmann: Deutsche Wortbildung. Typen und Tendenzen in der Gegenwartssprache. Zweiter Hauptteil: Das Substantiv. Schwann, Düsseldorf 1975, ISBN 3-590-15632-5.
Weblinks
- Wortbildungsregeln und Wortbildungswörterbuch des Deutschen, Canoonet
- Elke Donalies: Die Wortbildung des Deutschen
- Universität Erfurt: Wortbildungslehre (Memento vom 7. Oktober 2013 im Internet Archive)
- Universität Wien: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache (PDF-Datei; 351 kB)
- Wortbildung des Deutschen (PDF-Datei; 78 kB)
External links
- [1] Media related to Word coinage at Wikimedia Commons
Einzelnachweise
- ↑ Ein weiteres, eher seltenes Verfahren ist das der Neuschöpfung oder Urschöpfung (vgl. Fleischer & Barz 1995: 5f., Erben 1993: 18f.).
- ↑ Vgl. Gévaudan 2007: 34f., 42–44. Eine weitere Form des Wandels ist der lexikalische Schwund.
- ↑ Der vorangestellte Stern bezeichnet Nicht-Wörter.
- ↑ "dt." ist hier ein Kürzel für 'deutsch'
- ↑ Ghil'ad Zuckermann (2005), "Phono-Semantische Abgleichung." In: Stefan Langer, Daniel Schnorbusch (Hg.): Semantik im Lexikon. Gunter Narr, Tübingen, S. 223–267.
References
- Hadumod Bussmann (1996), Routledge Dictionary of Language and Linguistics, London: Routledge.
- Ein internationales Handbuch zur Natur und Struktur von Wörtern und Wortschätzen, [Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 21], Berlin/New York: Walter de Gruyter, vol. 1, pp. 1142-1178.
- Ghil'ad Zuckermann (2003). Language Contact and Lexical Enrichment in Israeli Hebrew. Houndmills: Palgrave Macmillan. (Palgrave Studies in Language History and Language Change). ISBN 978-1-4039-3869-5.