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Energie

aus AufEinWort, der freien Forschung
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en + erg + ie | an sich "Werken"; "das Wirkung erzeugende Tun"; ‘Tatkraft, Nachdruck’, als naturwissenschaftlicher Terminus ‘Arbeitsvermögen physikalischer Systeme’.

Grie. enérgeia ‘Wirksamkeit, wirkende Kraft’, zum Egsw. grie. energḗs ‘wirkend, kräftig’, einer Bildung zu grie. érgon  ‘Werk, Sache’ (verwandt mit Werk), wird über gleichbed. spätlat. energīaals énergie ins Frz. entlehnt und von dort in der 1. Hälfte des 18. Jhs. ins Dt.übernommen.

Hier findet es im letzten Drittel des 18. Jhs. besonders durch Herder sowie unter dem Einfluß von französischen Revolutionsschriften, die frz. énergie als Schlagwort bekannt machen, allgemeine Verbreitung. In der Physik setzt sich Energie in der 2. Hälfte des 19. Jhs. gegenüber älterem lebendige Kraft als Fachausdruck durch (engl. energy jedoch schon bei Young 1807).