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Werk:Durch Sprechkunst die Intelligenz (IQ) und den Intellekt steigern

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Ist „ist“ ein teuflisches Wort? - setzt es gleich was ungleich ist?

Versuch bitte einmal einen Tag lang weitestgehend ohne das Wort „ist“ auszukommen.

Das Wort „ist“ im richtigen Moment an richtiger Stelle zu setzen, bewirkt wahre Sprechkunst.

Ich hätte auch „...ist wahre Sprechkunst“ schreiben können, würde jedoch damit ein Tun mit einem Können gleichsetzen und das „bewirkt“ anstelle von „ist“ beschreibt eher was geschieht, als das „ist“, denn „ist“ drückt ein Sein aus, offenbar niemals ein Tun oder Haben.

„Peter ist beim/am laufen“ – voll schrottiger Satz. „Peter läuft“ gibt exakt wieder, was geschieht und reicht aus. Dieses "reicht aus..." ist relativ. Es ist vor allem davon abhängig,

  • wie hoch der jeweilige Intellekt des Sprechers und Zuhörers ist,
    • weiß der Zuhörer, was mit z.B. "laufen" gemeint ist?
  • wie gut die Sprache beherrscht wird,
    • z. B. Muttersprache oder Fremdsprache?
  • wie gut jeweils das bildlich räumliche Vorstellungsvermögen ist und
    • mit den "inneren Augen" sehen ist unterschiedlich stark ausgeprägt und manche können es gar nicht, sehen nur Schwärze.
  • wie gut die Beziehung zwischen Sprecher und Zuhörer , wie sehr man sich kennt, aufeinander eingespielt ,ist
    • je besser man sich kennt, umso komprimierter, kürzer können Sätze formuliert werden.
  • wie hoch der gegenseitige Respekt, das Interesse am Wohlergehen, die Achtung der Menschwürde und Menschenrechte ist.
    • je mehr Respekt, umso weniger Gleichsetzungen, Abwertungen Bloßstellungen.

Die Gelehrten scheitern im Wesentlichen an der Verwendung des Wortes „ist“, wie auch durch „sind“ und durch das Gleichheitszeichen =.

Bewirken Worte wie „ist“, „bist“, „sind“ und = Verdummung?

„Ist“, „bist“, „sind“ und = entsprechen der Mitte einer mathematischen Formel. Das vor dem „ist“, „sind“ „bist“ oder = stehende, wird mit dem danach folgenden gleichgesetzt. Die beiden Seiten einer Formel sind jedoch maximal Entsprechungen, Übertragungen, Wandlungen oder Vergleiche - offenbar niemals wirklich identisch.

Wenn man sich darin übt die Wörter „ist“, „bist“ und sind nur noch auf ein Sein zu verwenden und es an anderen stellen durch Verben oder Adjektiven auszutauschen, steigt die Intelligenz wie auch der Intellekt an. Es kommen nach und nach wieder die Wörter hervor und zur Anwendung, die das Wissen enthalten, das mit der unangemessenen Verwendung von ist, bist, sind und dadurch erwirkten Verkürzung der Sätze verloren ging. Sprache ist zur Mathematik geworden oder mit Mathematik vergleichbar, da wir unser Denken, unsere Meinung oft als Formeln formulieren und aussprechen.

Sätze sind wie algebraische Formeln z. B. a + b = c, wobei die Buchstaben a, b, c für Worte oder ganze Sätze stehen. Die Mathematik entstand historisch betrachtet aus der Sprache heraus, entspricht einer auf Buchstaben, Zahlen und Zeichen komprimierte Ausdrucksweise und ist daher einer Sprache sehr ähnlich. „ist daher wie“ gibt eine Entsprechung, jedoch keine Gleichsetzung wieder, wie es „Mathematik ist eine Sprache“ tun würde - Sprache mit Mathematik gleichsetzen würde. Der Satz „Sprache ist wie Mathematik eine Ausdrucksform“ ist wiederum richtig, da sie sich über den ihnen beiden übergeordneten Begriff „Ausdrucksform“ verbindet beziehen lassen. Das „ist“ ist also nicht so teuflisch, sondern ein wichtiges Sprachelement zur Beschreibung oder Erklärung von Beziehungen.

Das Gleichheitszeichen = sollte man durch „entspricht“, „wandelt sich in“, „ersetzt“, „bewirkt“, „erzwingt“, „bedingt“ etc. ersetzen. Da durch erwirkt man, das man versteht, was eine Formel tatsächlich tut und dann erkennt man, wie bei E=mc2, dass dies so nicht stimmen kann, nicht ausführbar, nicht beweisbar ist.

E Energie ist gleich m ruhende-Masse beschleunigt auf c Lichtgeschwindigkeit zum 2 Quadrat. Das = vertuscht, dass es nichts bekanntes gibt, durch dass der Mensch Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen könnte. Es besagt zugleich, dass ein Raumschiff mit Lichtgeschwindigkeit im Weltraum reisend zu reinem Licht werden oder sich vollständig in Energie verwandeln würde. Mit 2(hoch 2) kann zum einen c•c (Lichtgeschwindigkeit mal Lichtgeschwindigkeit) oder „zum Quadrat“, also zur quadratischen Fläche mit einem an der der Masse als Bezugspunkt liegenden 90˚ Winkel liegenden quadratischen Fläche gemeint sein. Energie und Masse, wie auch Geschwindigkeit sind allesamt räumlich existente Bedingungen oder Faktoren - eine quadratische Fläche ist nicht räumlich, da ihr die Höhe fehlt. Erst ein 3 (hoch 3) würde die Formel räumlich werden lassen. Somit ist die Formel E=mc2 fragwürdig, unvollständig oder falsch, oder einfach unverständlich aufgrund der missverständlich verwendeten Gleichheitszeichen. Mathematische Formeln müssen so formuliert werden, dass man aus dem Lesen solch einer Formel direkt erkennen kann, was diese Formel räumlich und sachlich beschreibt, erklärt und was durch sie bewirkt werden kann. Diese Regel gilt ebenso für Sprache, Aussprache und Aussprechen. Der Hörer muss der Aussprache folgen und die darin enthaltene Information in eine räumliche Vorstellung wandeln können, um den Sprecher verstehen zu können. Der Sprecher muss seine Idee, seine Aussage so räumlich formuliert als Formel zum Ausdruck bringen, sodass dies vom Hörer verstanden werden kann. Dem Sprechen geht formulieren wenige Bruchteile von Sekunden voraus oder einher und so sprechen wir in Formeln gewandelte Ideen aus.

Viele der Formeln der Gelehrten verschweigen daher unbewusst oder bewusst etwas, wofür das gleichsetzende = wirklich steht und/oder die Formeln sind einfach unvollständig oder falsch. So wie die Gelehrten in ihren Wissenschaften an ihren Formeln scheitern, so scheitern die Menschen an in ihren Beziehungen - an Gleichsetzungen. - an ihren Formulierungen. Ein „ Du bist alles für mich!“ endet in einer völligen Abhängigkeit und Unterordnung, wo man doch eine Beziehung an sich nur „auf Augenhöhe“ führen kann....

Jedes Mal, wo man also „ist“ sagt, müsste sich derjenige oder etwas in das verwandeln, was man ihm oder dem zuweist. Sagt man z.B. „Peter ist ein Schwein“, müsste sich Peter in ein Schwein wandeln, tut er jedoch nicht - diese Aussage ist offensichtlich falsch. „Peter verhält sich wie ein Schwein“ könnte eine korrekte Aussage sein und entspricht auch dem, was man in einem solchen Fall eigentlich zum Ausdruck bringen will. Da jedoch Peter nach dem Ausspruch von „ist“ die Falschheit der Aussage erkennt, fasst er dies maximal als Beleidigung auf, kann jedoch nicht auf sich schauen, weil das „ist“ ihm nicht mitteilt, worauf er schauen soll. Darum ändert er sein Verhalten nicht. Er kann dies auch als Abwertung oder Bloßstellung auffassen und mit Protest, Aggressivität reagieren oder auf Distanz gehen. „Auf mich wirkst du beim Essen, wie ein Schwein beim Fressen“ Solch eine Aussage bringt jemanden zum Schauen. Er schaut auf ein Schwein beim Fressen, dann vergleicht er es mit seinem Verhalten, erst dann erkennt er, was er ändern sollte, erst dann ist er in die Lage versetzt, es zu ändern. Solch ein Satz setzt die Person nicht mit dem Tier gleich, sondern zeigt lediglich eine Ähnlichkeit im Verhalten auf. Zugleich teilt der Aussagende lediglich seinen Eindruck mit, gibt Raum für andere Eindrücke und Meinungen.

Ein „ist“ hingegen ist ein Absoluta, etwas unveränderliches und wirkt daher wir ein Verstärker oder wie eine Barriere. Ein Absoluta is die Wortschöpfung der Versachlichung zu „absolut“, welches „abgelöst“ bedeutet - das Abgelöste - das, auf das man keinen Einfluss bewirken kann, dem man machtlos gegenübersteht. Ein Absoluta kann ein Wort oder eine Aussage sein, die etwas als absolut so seiend darstellt. Absoluta müssen bekämpft werden, daher wird jede Macht, die sich als absolut präsentiert, jede Person die oft absolute Aussagen von sich gibt, bekämpft werden. Wirkt ein Absoluta, wie ein „Du bist ein Schwein!“ auf einem ein, so muss der auf diese Weise bewertete Mensch es entweder direkt bekämpfen, oder durch beibehalten des Verhaltens abwehren. Zum einen, um im Recht verbleiben zu können, denn Recht zu haben wird mit Überleben gleichgesetzt und zum anderen, um sich gegen eine derartige Abwertung und Bloßstellung zu stellen, zur wehr zu setzen.

Durch Wortkomprimierung und Satzkomprimierung, durch den Drang sich die Anstrengung und Dauer des Sprechens zu ersparen, reduzieren wir die Formulierung und Aussprache der Worte und Sätze auf ein solches Maß, das deren Wirkung verloren geht, sich deren Bedeutung wandelt, gar umkehrt. Die Dauer des Aussprechen zu verkürzen bringt uns dazu erforderliche Worte durch ist, bist, sind oder ähnlich zu ersetzen. Es gibt noch viele andere Worte und Begriffe, die eine ähnliche Wirkung auslösen, wie z.B. „machen“, „mach“ anstelle exakt zum Ausdruck zu bringen, was getan, ausgeführt, bewirkt etc. werden soll. „Mach den Wasserhahn zu!“ anstelle von „Dreh den Wasserhahn zu!“ oder kurz, jedoch noch verständlich und sachlich korrekt  „Dreh das Wasser ab!“

Aussprechen in Dauer und Aufwand zu reduzieren ist ein natürlicher Prozess in der Entwicklung einer Sprache wie auch in der Bildung von Wörtern und Begriffen. Sie ist an sich nicht falsch. Sie wird dann zum Nachteil in Beziehungen, wenn durch die Reduktion Wissen und Handlungsfähigkeit, Respekt, Achtung und Wohlwollen durch Gleichsetzung und Auslassungen verloren geht.

Den Drang oder die Gewohnheit des Sprechreduktionismus zu überwinden, erhöht somit die Intelligenz, den Intellekt, sowie das eigene Durchsetzungsvermögen, wie auch die Selbsteffizienz und Selbsteffektivität. Durch richtigeres Formulieren ermöglicht man dem Zuhörer exakter zu verstehen was gemeint ist und ermöglicht es ihm dadurch es auszuführen, etwas zu beachten etc. zu können – zu verstehen was gewünscht, gebraucht wird. Durch Anstreben fortan richtiger zu formulieren bewirkt man aus sich selbst heraus Beziehungsfähigkeit, respektvoller Umgang, Angemessenheit uvm. – bis hin zu einem Anstieg der Vernunft für sich selbst und andere. Worte und Sätze entsprechen Sprechformeln. Exakte Sprechformeln sind Übermittler verständlicher räumlicher Ideen die direktes Erkennen und  direkt anwendbares Wissen bewirken.

Die Verantwortung verstanden werden zu können, liegt beim Sprecher, Redner, Autor etc. Viele Menschen wundern sich über ihre schlechten Beziehungen - würden sie sich doch selbst einmal beim Sprechen zuhören, würden sie zumindest einen der Faktoren dafür erkennen - ihre eigene Aussprache. „Herr Gott vergibt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ wird zu „Herr Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht einmal, wie sie sprechen.“