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Über die gelehrte Denkweise

aus AufEinWort, der freien Forschung
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  1. Salz zum Kochen und Würzen ist zum einem für den Geschmack vergleichsweise in einer Suppe gereicht an sich gut, für den Körperorganismus nicht nur gut,
    1. sondern lebensnotwendiger Bestandteil für die Wirkweise der Zellen, Stoffwechsel und Weiteres und daher in der Nahrungsaufnahme unabdingbarer Bestandteil,
    2. doch hat einjeder einen Salzhaushalt gemäß dessen Aufnahme an Salzen im Körper, der im Verbrauch in Abhängigkeit zur Tätigkeit, Anstrengung und Stoffwechsel und Gesundheitszustand, Schwitzen und Weiterem steht,
    3. Salz ist aus sich heraus weder gut noch ungut, es ist Salz und als solches im Handel ein Gut und so wie es um Salz steht, so steht es mit allem Dasein für sich,
    4. und so kocht man die Suppe, salzt sie und reicht sie einer Gruppe und für den einem schmeckt die Suppe fad, welches einem Zuwenig des Guten und dem anderen schmeckt sie gut, was einem Guten des Guten und dem anderen schmeckt sie versalzen, was einem Zuviel des Guten anzeigt,
    5. da mittels Geschmack der Salzbedarf des Körperorganismus bemessen und angezeigt wird und so reicht ein guter Koch die Suppe mit der Menge Salz gewürzt, die allgemein meist als angemessen erscheint und stellt den Salzstreuer hinzu,
    6. so daß diejenigen mit Salzmangel nachsalzen können und Sich so fast jeder Sich nach seinem Maß aller Dinge die Angemessenheit für ihn verschaffen kann
    7. und in seltenen Fällen kommt es vor, daß jemand gar nicht schmecken kann und es bei fader Suppe dennoch jemand gibt, dem die Suppe als versalzen erscheint und jeglicher Sonderfall muß daher seinen Gesundheitszustand, Daseinzustand wie auch Gewohnheiten überprüfen,
    8. wobei es auch sein kann, daß man kulturell bedingt in einer Gegend lebt, in der an sich im Vergleich zu anderen Gegenden aufgrund von Eingewöhnung fad oder versalzen gegessen wird, wie es im Fall von Schärfe im Essen in einigen Gegenden der Fall ist
    9. und wird die Suppe an eine Gruppe gereicht und man befragt sie nach deren Geschmack und wir erhalten fad, schmeckt bis versalzen und lassen sie den Koch bewerten, so bewerten sie an sich Sich und nicht den Koch, wie auch nicht die Suppe.
  2. Dieser Umstand des scheinbaren Bewerten des Äußeren auf einen Einwirkenden, anstelle des tatsächlich Inneren,
    1. gemäß der eigenen Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen, im mGrunde gemäß der Gesinnung, besteht in mannigfaltiger Art und Weise in Bezug auf alles, woraus Streit bis Krieg erwächst,
    2. vergleichsweise die Gruppe Sich über den Geschmack zu diskutieren beginnt, Sich untereinander und oder über den Koch streiten, gar der Koch gerufen und mit ihm streitet und das Weitere des Möglichen Geschehen kann Sich jeder für Sich erdenken,
    3. so daß bereits viel Streit, Übel und Leid auf Erden durch die Unkenntniß der grundlegenden Umstände und Wirkweisen heraus erwirkt wird, insbesondere dadurch, daß man Sich als daß Maß aller Dinge,
    4. gemäß seiner Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen ist, zu denen Gewissheiten, Meinungen, Eindrücke, Gewißheiten und Weitere zuzuordnen oder an ihnen beteiligten vielfältig verschachtelter und verflochtener Abfolgekreisläufe sind,
    5. wie vergleichsweise was für einen wahr, gut, richtig, nützlich, schön und oder als gültig bestimmt wurde und nach dem er Sich ausgerichtet hat und danach unbewußt bis bewußt strebt, daß Sich einjeder danach auszurichten habe,
    6. der Mensch sich jedoch in Annäherung für daß gemäß seiner Gesinnung entscheiden wird, daß für ihn wahrer, guter, richtiger, nützlicher, schöner und oder gültiger erscheint, sie auch je nach Gesinnung so erscheinen läßt.
  3. Und die Unkenntniß des Bestehen und der Wirkweise grundlegender Kreisfolgeabläufe führt zu einer Vielfalt an systembedingten Fehlern in allen Formen von Gemeinschaften, von Familie bis hin zur Weltordnung, in jeglicher Religion, Politik, Wirtschaft, Kultur und in Bezug auf die Natur,
    1. während die Natur selbst ein Musterbeispiel der Abfolgekreisläufe darbietet und dem Mensch aufzeigt das die Natur belassenen Abfolgekreisläufe in deren unangetasteten Kreislaufabfolgen sich aus sich heraus erschaffen, erhalten und auch gesunden
    2. und dies selbst dann erfolgt, sollten Naturereignisse (Naturkatastrophen) eine Landschaft verheeren, es der Natur als lebendiger Organismus über die Zeitdauer zum Guten hin gelingt sich erneut zu erschaffen, zu erhalten und zu mehren
    3. und dies auch die natürliche Veranlagung des Menschen, selbst dessen Vernunft und der Menschheit ist
    4. und der Mensch im Grunde und Allgemeinen an der Unkenntniß der bestehenden Abfolgekreisläufe und oder Kreislaufabfolgen in deren Wirkweisen überall dort scheitert, wo keine guten Daseinzustände aufgrund eines Zuviel oder Zuwenig des Guten,
    5. also aufgrund von mangelnder Angemessenheit aufgrund eines Verfehlten Maß der Dinge oder des Ding versagt und diese Umstände vor allem durch die seit der Vorantike eingewöhnte niedere Denkart und Denkweise der Gelehrten erwirkt wird
    6. und daher die jeweiligen Machthaber seit je her zu Maßnahmen verleiten, die bedingte daher notwendige Kreisfolgeabläufe hindern, verändern, wandeln, Abfolgekreisläufe aus dem Takt, deren Geschwindigkeit, Ausmaß oder Wirkweise bringen
    7. und infolge versagen, ganze Zivilisationen dadurch in sich zusammenfallen, wie es der Verlauf der Menschheitsgeschichte aufzeigt.
  4. Und selbst wenn sie Abfolgekreisläufe in deren Kreislaufabfolgen erkannt haben, wie es vergleichsweise in der Natur um den Wasserkreislauf bestellt und umfassend erkannt ist
    1. und durch gesetzliche Regelung in Gang gebracht und in Takt gehalten werden können, werden sie der Wirtschaft und Gier nach Reichtum zuliebe geschädigt und infolge aus dem Takt gebracht,
    2. sodaß weltweit Quellen versiegen und ganze Landschaften ausdörren, da es infolge ein Zuviel des Guten an Sonne gibt, oder ganze Landschaften verseucht werden,
    3. weil man Sich die Kosten der Reinhaltung und des Wiederaufbau zu ersparen sucht, wo man dies doch mit in den Kosten für die Rohstoffe einrechnen und berechnen könnte,
    4. es also bereits für Vieles Lösungen gibt, die nicht zur Anwendung gelangen, ganze Wälder und Landschaften binnen 30 Jahren so wiederhergestellt werden können, daß gar die Quellen von sich ausgehend wieder sprudeln und Organismen bis Tiere eine neue Heimat finden
    5. und der grundlegende systembedingte Fehler darin besteht, dies nicht zu tun und sich Gelehrte unnötige Maßnahmen erdenken und zur Anwendung bringen, um die Schäden auszuregeln, die sie nicht ergreifen und ausüben müßten, würden sie die grundlegenden systembedingten Fehler beheben
    6. und so steht es vergleichsweise mit fast allem auf Erden, daß den Einzelmensch bis zur Menschheit im Ganzen seit tausenden Jahren unnötig schadet, Übel und Leid verbreitet und bereitet
    7. und spätestens seit dem 15. Jh. unter Gelehrten als solches bestehend auch bereits bekannt ist – die gelehrte Unkenntniß – de docta ignorantia des Nicolaus von Kues, Cusanus, 1433, dessen Titel so manch ein Gelehrter nicht einmal ins Deutsch zu übersetzen weiß.
  5. In den vergangenen Jahren wurden Fördergelder an Gelehrte ausgegeben, um zu erforschen, was Cusanus einst mit seinen Schriftstücken ausgesagt und gemeint habe
    1. und so habe ich einige dieser Ausarbeitungen gelesen, von denen man einige umgehend in die Tonne treten kann, in den meisten nur wenige oder wenig zutreffende Aussagen enthalten sind,
    2. da in die antike Denkart, genannt platonische und oder aristotelische Logik eingewöhnte Gelehrte, die zudem in der gut-böse-Denkart denken, bedingt zu niedrig in ihrer Denkweise und ihrem Vernunftsvermögen sind, die Aussagen eines Cusanus gar nicht erfassen und Sich verbildlichen können,
    3. da dieser aus einer höheren Ebene auf das Dasein schaute, während sie in der niederen Ebene befindlich nur in die Tiefe hineinschauend sind und den Wald vor lauter Bäume nicht sehen und daher zu falschen Schlußfolgerungen über die Aussagen gelangten
    4. und zumal mit ihrem jeweiligen heutigen eigenen Maß aller Dinge und dem ihrer gewordenen wissenschaftlichen Disziplin schauend und daher Sich so zum Scheitern dahingehend bringen
    5. und Cusanus ihnen nichts anderes zu vermitteln suchte, als daß es genau dieses ist, daß ihre Unkenntniß trotz aller Kenntniß erwirkt, sie sich als Gelehrte durch ihre Lehren bereits verdummen und daher nicht erkennen können, daß es zu erkennen gilt.
Kennzeichen (Logo) der Cusanusgesellschaft, der Wappenzier des Galero (Hut) eines Kardinal-Erzbischofs, zusätzlich mit Tetraeder, Innen- u. Außenkreis, mit je 15 seitlichen Quasten (fiocchi), wobei hinter dem Schild auf dem der Flußkrebs ist kein Vortragekreuz ist, es somit an sich kein gültiges Wappen eines Erzbischof ist (Q. CG)
  1. Wappen des Kardinals Nikolaus Krebs aus Kues, mit Kardinalshut und Flußkrebs eines Erzbischof mit je 10 seitlichen Quasten (fiocchi), wobei hinter dem Schild auf dem der Flußkrebs kein Vortragekreuz ist, es somit an sich kein gültiges Wappen eines Erzbischof ist (G. WKP)
    Tetraeder als Punktmodell zur Verdeutlichung der Verfertiger, wobei unterhalb von 𝕊 (in der Mitte der größere Punkt) sich räumlich der Punkt 𝕄 (Mittelpunkt scheinbar als in 𝕊 darfgestellt) des Tetraeder befindet.
    Tetraktys als gleichseitiges Dreieck – geometrische Repräsentation der vierten Dreieckszahl (Q: eigen)
    Das aus dem Wappen und einer Zeichnung des Cusanus entnommene Tetraeder mit Außenkreis und Innenkreis zusammengesetzte Kennzeichen der Cusanusgesellschaft bringt dessen Denkart zum Ausdruck und verdeutlicht diese, wobei dies ihnen offenbar nicht bewußt ist
    1. und wer dies nicht entdeckt hat, zu lesen und entschlüsseln weiß, zum Scheitern in der Erforschung seiner Schriftstücke verurteilt ist,
    2. da sich dieser die darin zum Ausdruck gebrachte auf den Vordenker Ramon Llull und anderen beruhenden Denkart und Denkweise zuerst erarbeitet, angeeignet und darin eingewöhnt haben müßte, bevor er auch nur eine dessen Zeilen zur weiteren Erforschung in Angriff nimmt,
    3. schließlich wird Cusanus, obwohl ohne großen Beitrag den eigenen großen Mathematikern zugeordnet, wie auch den Neoplatonisten und Pythagoräern aufgrund seiner Ansichten und der Inhalte seiner Schriftstücke
    4. und zudem als erster Humanist benannt, dem das Zeitalter der Aufklärung folgte, er diese im Grunde in Gang setzte,
    5. wobei zu beachten ist, daß das Kennzeichen der Cusanusgesellschaft einen unbeabsichtigten Fehler oder eine Täuschung enthält,
    6. da sich im Original links und Rechts es vier Reihen der Bömmelchen (Quasten) eines Bischof und nicht fünf die eines Erzbischof und Kardinal sind, obwohl eine Zeichnung dessen auch mit 3, jedoch die gefertigten Wappen allesamt in der Anzahl der von vier abgestuften Reihen aufweisen und auch daß das Vortragekreuz eines Priester aufgeführt ist,
    7. die vier Reihen Quasten per Zufall oder nicht jeweils das Tetraktys des Pythagoras ergeben, Cusanus also aus dessen Wappen heraus kein bekanntes kirchliches Amt einnahm, eher wie ein mit der Macht eines Kardinal ausgestatteter Sonderbeauftragter des jeweiligen Papst tätig gewesen zu sein scheint,
    8. wie dem auch sei und zustande gekommen, bringt im Grunde dieses Kennzeichen nahezu den Aufbau und die Wirkweise eines Abfolgekreislauf zum Ausdruck, welches sozusagen die geometrische Darstellung des Modell einer Hand und dessen Händler seiner Handlungen entspricht
    9. und wenn das Vortragekreuz, welches auch von Priester beim Zug voran zur Schlacht eines Krieges trugen und für den Glauben und dessen Führungsstellung steht, so sollte es weder Glauben an einen Abfolgekreislauf, noch dessen Vorrangstellung geben.
  2. Cusanus hat Sich früh für Mathematik und Geometrie begeistert und im Verlauf seines Lebens einige Schriftstücke dazu verfaßt,
    1. jedoch verschweigen die Gelehrten, die über seine mathematischen und geometrischen Künste berichten, daß diese zur standardisierten Ausbildung der Gelehrten gemäß der sieben Künste gehört, die zu erlernen die Gelehrten höheren Ranges verpflichtet waren, es besser auch heute noch so wäre, jedoch etwas anderes ausgerichtet und mit anderer Zielsetzung,
    2. jedenfalls versuchte Cusanus Sich der Klarheit mathematisch-geometrischer Aussagen und Gesetze bewußt anhand dieser Vernunft, Denken und die Erfahrung Gottes zu knüpfen, welches ihm mißlang
    3. und so sehr er auch auf eine Gotteserfahrung durch seine Tätigkeit Zeit seines Lebens hoffte, so schritt er ohne diese erlangt zu haben aus dem Leben, auch wenn er geradezu aus Sich heraussprudelte und über die Alleinheit Gottes zu berichten wußte,
    4. so sprach er mehr davon daß er Sich erwünschte und sah im Bilde Gottes mehr Sich und was er Sich zu einbilden vermag, welches über das gewöhnliche Maß der damaligen Gelehrten offenbar weit hinausging und ihn als Universalgelehrten und Genie auszeichnete,
    5. wie auch der Umstand fragwürdig ist, daß er als der große Deutsche Humanist infolge als Sonderbeauftragter den Päpsten diente, die die schlimmsten päpstlichen Bullen verfaßten, dem unsägliches Leid und Übel auf Erden bereiteten, wie vergleichsweise die weitestgehende Vernichtung der Indianer Amerikas, der 30jährige Krieg und vieles Weitere den folgenden Päpsten zuzuschreiben ist,
    6. wie auch der Umstand, daß die gesamte Welt samt Menschheit als Eigentum des päpstlichen Stuhl betrachtet wird, ob man nun Christ sei oder nicht,
    7. dies alles und noch mehr bei Bedarf in den päpstlichen Bullen des 15. und 16. Jh. nachgelesen werden kann, welche veröffentlicht wurden und daher frei einlesbar sind, Ich mich hingegen dafür eher schämen würde, derartiges zu befehlen und anzuordnen,
    8. was einen nur aufzeigt, welch Geistes Kinder Päpste sind, sie auf der einen Seite die Nächstenliebe predigen lassen und auf der anderen die Ungläubigen zur Abschlachtung bei Landnahme freizugeben, sollten sie keine Christen sein
    9. und da es infolge nie eine päpstliche Bulle gab, die dies wieder aufhob, so gibt es keinen Mensch auf Erden, der seinen eigenen Körper als sein Eigentum hat, da dieser rein rechtlich gesehen immer noch dem Papst gehört.

(Hinweis: siehe vergleichsweise Dum diversas Nikolaus V. 1452, wie auch weitere in der Liste der päpstlichen Bullen auffindbar.)

  1. Der letzte und infolge einzige Gelehrte, der alle Schriftstücke des Cusanus gelesen, verstanden und auch im vollen Umfang begriffen hatte war Nikolaus Krebs aus Kues
    1. und alle Gelehrten, die über diese Schriftstücke und das Werk des Cusanus berichteten haben ihn nicht verstanden und begreifen können, da sie zum einen sein bekanntes Werk de docta ignorantia nicht verstanden,
    2. zum anderen aufgrund der gelehrten Unkenntniß und deren gelehrten Wissen in eine niedere Denkart ausgebildet und eingewöhnt wurden, aus der heraus sie die Inhalte und Aussagen des Cusanus nicht begreifen können,
    3. er zur Quadratur des Kreises vergleichsweise an sich nur abgewandelte Annährungskonstruktionen beitrug, die in den Grundlagen bereits bekannt waren,
    4. er jedoch an der Quadratur des Kreises der Mathematik zur Vernunft arbeitete und insofern scheiterte, daß die Vernunft eben nicht mathematisch berechenbar und vorherbestimmbar ist, oder man keine der Mathematik vergleichbare Vernunft aufstellen kann, wie er einst erhoffte,
    5. er jedoch nicht erkannte, daß dem gar nicht so ist, da die menschliche Vernunft der menschlichen Veranlagung nach der Mathematik weit überlegen ist und es sich um einen falschen Ansatz handelte,
    6. jedoch scheiterte er an der niederen Wertigkeit aufgrund der unvollständigen Abfolge der Verfertiger seiner Dreifaltigkeit von Sinn, Verstand und Vernunft denen er zumindest Wesen und Gemüt voranstellen und sie allesamt auf das Ich hinauslaufen hätte lassen müssen,
    7. wobei dann Vernunft deren Erscheinung ist, Verstand und Vernunft nahezu einander Ersatzbegriffe sind, es den Verstand wie auch die Vernunft nicht als eigentätige Einheiten unabhängig vom Ich gibt, dies die Tätigkeiten und Ergebnisse des Ich sind
    8. und wenn es nur den Verstand beim Menschen gäbe, so ist dieser jeder Mathematik überlegen, da jegliche bekannte Mathematik mittels des menschlichen Verstand entdeckt, erdacht und durch ihn hervorgebracht wurde
    9. und dies von den Mathematikern gern übersehen bis verdrängt wird, um die Mathematik als Gottes Sprache darzulegen, Sich infolge als Mathematiker in den göttlichen Stand zur Allmacht über die Menschheit zu erheben, da man dessen Sprache spreche.
  2. Man kann in der Abfolge Wesen durch Gesinnung undoder Charakter ersetzen, so daß wir vergleichsweise zu einem Abfolgekreislauf von Gesinnung, Gemüt, Verstand, Vernunft jeweils zum Ich hin gelangen, die allesamt gleichrangig sind,
    1. die jeweils ihre Verfertiger haben, die diese ins Dasein bringen, den Kreislauf schließen, indem wir Vernunft an Gesinnung anschließen, sodaß wir entnehmen, daß die Vernunft die jeweilige Gesinnung erwirkt
    2. und diese infolge den jeweiligen Gemütszustand, wobei diese seine Verfertiger hat, daher auch körperorganisch bedingt ist und daher jemand trotz hoher Gesinnung niederträchtig in Erscheinung treten kann, wenn es ihm vergleichsweise gesundheitlich nicht gut ergeht,
    3. sich dessen Gesinnung maßgebend aus den eigenen Bedingungen, Einstellungen, Zielsetzungen und Erwartungen herausbildet und daß Gemüt sich gemäß des Ausmaß deren Übereinstimmung, Einhaltung, Verwirklichung, Erfüllung und Daseinzustände zum Ausdruck bringt
    4. und infolge Verstand und Vernunft in deren Vermögen steigert oder mindert, es bereits genügt eine Einstellung zu verändern und sich das gesamte Verhalten eines Menschen infolge entsprechend verändert
    5. und die Art und Weise des Vernehmen verändert, aus der die Vernunft sich herausbildet, anhand derer die eigene Vernunft und die Anderer bemessen wird,
    6. somit im Studium der Schriftstücke des Cusanus oder eines beliebigen Gelehrten durch einen Gelehrten genügt, in der Gesinnung, im Gemüt, Verstand und oder der Vernunft ein wenig voneinander abzuweichen und aufgrund dessen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen ihrer Ausarbeitungen zu gelangen
    7. und es daher so viele unterschiedliche Cusanus-Persönlichkeiten in den Büchern zu finden gibt, wie es Gelehrte gab, die über ihn Schriftstücke oder Bücher verfassten und uns zu verdeutlichen und erläutern suchen, was dieser einst gemeint habe und sagen wollte,
    8. und sie uns an sich nur berichten, welche Persönlichkeit sie sind und welche Ansichten und Meinungen sie vertreten, es sich eben so verhält wie im Fall von Koch, Suppe, Salz und Geschmack,
    9. wie auch allen weiteren Bestandteilen, aus denen die jeweilige Suppe besteht und es in Bezug auf jeden dessen Bestandteile so verhält, wie in Bezug auf das Salz.
  3. Dabei besteht die grundlegende Erforschung des Schriftstück eines Gelehrten aus nicht mehr als dem die Wortbedeutungen und Begriffbedeutungen seines Zeitalter zu ermitteln und diese zu verwenden
    1. und die Aussagen entsprechend dieser zu lesen, Sich diese zu verbildlichen und aus der Verbildlichung die Aussage in deren Bedeutung zu verstehen und zu begreifen
    2. und dem nichts aus Sich heraus hinzuzufügen, es also nicht gemäß seinem eigenen Maß aller Dinge Sich seinem Denken angemessen zu machen,
    3. sondern das jeweilig verbildlichte Maß des Vermittlers einer Aussage zu erkennen, dies an sich die grundlegende Vorgehensweise ist, um auch diese meine Schriftstücke verstehen und begreifen zu können,
    4. sodaß jemand umso niedriger er in seinem Gemütszustand und seiner niederen Denkart bedingt in eine niedere Denkweise versetzt ist dazu neigt, dem etwas hinzufügen zu müssen, daher am ehesten derjenige ist, der das Verschriftete nicht verstanden hat
    5. und wer diese wirklich begriffen hat, wird deren Mängel erkennen und verbessern können, jedoch auch den Aufwand erkennen dies zu tun, wie auch erkennen, daß die jetzige Wahrheitsgüte im jetzigen Zeitalter zur Genüge gelangt und gelungen ist
    6. und man gelangt an sich zum Eindruck, daß Cusanus schon in seinem Zeitalter mißverstanden, mißgedeutet und dennoch von den Päpsten in dessen Folgen erkannt haben, würde man sie verstehen
    7. und wäre dem so, wäre die Kirchenorganisation und der päpstliche Stuhl in sich zusammengefallen, zumal Cusanus schon früh deren konstantinische Schenkung als Fälschung aufdeckte,
    8. auf der sich diese in ihrem Dasein, ihren Ansprüchen und ihrer Macht stützte, somit diese seit ihrem Bestehen Betrug und Verrat an die Menschheit begeht, wie es jede Weltreligion unablässig in ähnlicher Weise tut.
  4. Der sich in seinem Gesamtdasein und daher Tun weitestgehend unbewußte Täter verursacht Gegentaten, die er dann im Anderen als dessen Taten bemängelt,
    1. wodurch er diesen zum Täter und Machthaber über das eigene Dasein erklärt, der bedingt der Tat auch dessen Täter dessen auch ist,
    2. der infolge einer an ihn gerichteten Beschuldigung auch geneigt ist, die Taten des Anderen zu bemerken und ihn dahingehend zu beschuldigen
    3. und an sich keiner der Täter in der Lage ist die Ersttat als dessen Ursprung alle Folgetaten zu ermitteln,
    4. die meist in einem aus der Menschheitsgeschichte heraus erwirkten systembedingten Fehler besteht und man Sich daher jegliche Beschuldigung ersparen kann.
  5. Die von mir wiederholt an Gelehrte gestellte Kritik deren niederen Denkart und infolge niederen Denkweise und daher bedingten niederwertigen und nicht zur Genüge wahrhaften Schlußfolgerungen,
    1. die zu deren Lehraussagen als Lehrmeinungen und Lehren führen und so Gelehrte Sich ihre eigenes Wissen das Vielfache ihrer Unkenntniß erwirken,
    2. anders gesagt, Gelehrte Sich durch deren erlangtes Wissen, ihren erlangten Intellekt Sich hindern wahrhaftige Kenntniß zu erlangen,
    3. sich diese Kritik nicht an den Gelehrten als Mensch, sondern den Gelehrten als Gelehrten und deren Bildungssystem richtet, welches durchsetzt mit systembedingten Fehlern ist.
  6. Die Gelehrten machen von Anbeginn an den Fehler der Gleichsetzung deren jeweiligen Lehren, durch den sie ihren sogenannten Intellekt und ihre Intelligenz je Zeitalter herausbilden mit Vernunft gleichzusetzen,
    1. welches nicht mehr als die gelehrte Ignoranz dessen ist das sei, jedoch weitestgehend über das rein materielle-physikalische hinausgehend nicht wirklich tatsächlich ist,
    2. somit es sich um die jeweils gelehrte Unkenntniß zur Unvernunft in Bezug auf das Dasein des Menschen, der Menschheit, des Leben und der Natur an sich handelt,
    3. sie daher auch darin versagen die Wirkweisen von Kultur und Natur zu ermitteln und in deren Kreisfolgeabläufen und deren Kreislaufabfolgen,
    4. sowie deren Wechselwirkungen und Abhängigkeiten, deren Verschachtelungen und Verflechtungen zu erkennen.
  7. Gelehrte meinen daß die Erkenntniß von Wahrheit nur über das reine Vernunftsdenken, was auch immer ihrer vielfältigen Lehrmeinungen nach dies sei, sich auf Begriffen und Aussagen stützen müsse und daher nur Gelehrten mit hohem Intellekt möglich sei,
    1. und verkennen dabei das Denken die niederste Art in der Abfolge des Erkennens und keinesfalls die Höchste ist,
    2. dass es auch außerhalb des Verstandesvermögens und jenseits eines begrifflich sprachlich ausgestalteten Wissens Erkenntniß gibt, die bedeutend schneller und einfacher erlangt wird.
  8. Cusanus, neudeutsch Nikolaus Krebs aus Kues, stand begrifflich noch weitestgehend in der unräumlichen Denkart, wie er vergleichsweise seine Denkart dreiwertig aufstellend durch sein Denken in Sinn, Verstand und Vernunft als gleichrangige Abfolge der Verfertiger im Hinblick auf Erkenntniß und Schlußfolgerungen verdeutlicht,
    1. möglicherweise auch durch seine früh im Leben erlangten mathematisch-geometrischen Kenntnisse seinem Denken in Bildern und Räumen an sich räumlich schauend und denkend war,
    2. doch den Schritt weitestgehend zur einer begrifflich benannten vierwertigen Denkart den vierten Verfertiger wie auch Weitere nicht zu einem Gesamtmodell als räumlichen Denkmodell herausbildete, er also in der unvollkommenen Dreifaltigkeit steckenblieb, obwohl diese bereits räumlich ein Tetraeder seiend über vier Spitzecken verfügt.
  9. Die ‚Anzahl der Verfertiger bestimmt die Denkart, die jeweilige Denkweise wird durch das jeweilige Denkmodell vorbestimmt, welches die möglichen Denkinhalte begrenzt,
    1. somit das Vermögen zu wahrhaftigen Schlußfolgerungen zu gelangen bereits durch die Denkart und Denkweise in deren möglichen Güte vorbestimmt wird.

Herzlichst und gehabt Euch Wohl im Bestreben nach bestmöglichen Denkweise für Sich, seine Liebsten und Nächsten, Andere, sein Lebensumfeld, seiner Kultur und der Natur,