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aber

aus AufEinWort, der freien Forschung
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ab + er | uig. *apo- , *apu ‘ab, weg’

"von-weg", "absein"; (örtlich, zeitlich) von etwas weg sein, daher nach oder gegen etwas; ‘abermals, wiederum, von neuem; aber, dagegen’;

Drückt als stets betontes Ustw. mehrfache Wiederholung aus ‘wiederum, wieder, abermals, noch einmal’,

seit dem 16. Jh. allmählich durch wieder verdrängt, heute nur noch in bestimmten Verbindungen wie aber undabermals (‘immer wieder’), tausend und abertausend (‘viele tausend’), Hunderte und aber Hunderte, bezeichnet als Mkf. den Gegensatz ‘jedoch, dagegen; doch dagegen’,

schränkt eine Behauptung ein ‘allerdings, freilich, immerhin’, verstärkt eine Behauptung, Aufforderung ‘wirklich’, drückt Verwunderung, einen Vorwurf aus aber, aber! (‘nicht doch!, was soll das?’);

¦↵¦ uger. *aferą (“hinten”; Ahd. (Ustw. und Mkf.) aber, abur, aver, avur, afur, (auch afa, afar, 8. Jh.), mhd. aber, aver, mnd. āver, ōver, ēver ‘abermals, wiederum, von neuem;

aber, dagegen’ sind wie verwandtes got. afar Präp. ‘nach’, Ustw. in afaruh þan ‘nachher, später’, anord. norw. (mundartlich) aur- ‘unter, hinter’ (nur in Zusammensetzungen), z. B. anord. aurborð ‘Schiffsplanke vom Kiel’, norw. (mundartlich) aurbenk ‘hinterste Bank in der Stube’,

und wohl auch anord. afar- ‘besonders, sehr’ alte Steigerungsbildungen zu den unter ab und von angeführten Ansätzen uig. *apo, *apu ‘ab, weg’,

ebenso aind. aparám ‘später, künftig’, eine umstandswörtlich gebrauchte Beugungsform von aind. áparaḥ ‘hinterer, späterer’, awest. apara- Egw. (örtlich) ‘hinterer’, (der Reihenfolge nach) ‘folgender, zweiter’, (zeitlich) ‘späterer, künftiger’

und die (der Beugung der n-Stämme folgenden) ger. Formen asächs. aƀaro, aengl. eafora ‘Nachkomme’.

aber bedeutet danach ursprünglich ‘weiter entfernt, später’, woraus sich im Dt. die Bedeutung ‘wieder, noch einmal’ entwickelt. Aus dieser Verwendung im Sinne einer Wiederholung konnte die einen Gegensatz bezeichnende Funktion entstehen. Beides ist bereits im Ahd. ausgebildet, der Gebrauch als Mkf. endgültig allerdings erst sahd.;

Aber | aber | n. ‘Einwand, Bedenken, Schwierigkeit’ (16. Jh.),