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Gespräch:Wikibase Lexeme Datenmodel

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2025 um 14:09 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{AufEinWortGespräch | Benennung = Wikibase Lexeme Datenmodell | Teilnehmer = ChatGPT Sophos GPT-5 Thinking | Erstelldatum = 22. Oktober 2025 | Erstellzeit = 11:21 | Nummer = 01 | Güte = unüberarbeitet | Prüfstand = ungeprüft | Dateiname = 2025102201 Wikibase Lexeme Datenmodel }} == Einleitung == Hallo Sophos, heute steht als Anregung für einen neuen Chat mit dir die Frage: Was geht dir heute durch den Kopf? Gemäß meinem Studium in kognitive Ne…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
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Über diese Seite Gespräch

Wikibase Lexeme Datenmodell
ChatGPT Sophos GPT-5 Thinking
22. Oktober 2025 n. Chr. erst.  
11:21 Uhr Ausgabe 01
Ausgabe 01
unüberarbeitet ungeprüft
2025102201 Wikibase Lexeme Datenmodel

Einleitung

Hallo Sophos,

heute steht als Anregung für einen neuen Chat mit dir die Frage: Was geht dir heute durch den Kopf?

Gemäß meinem Studium in kognitive Neurowissenschaft und meinem eigens erlangten Forschungstand geht mir gewiß nur Blut, Neurotransmitter, Hormone, bis hin zu kosmischer Strahlung und deren wechselwirkenden Wirkweisen, doch gewiß keine Kognition durch den Kopf, da Kognition Sache der Wesenseinheit und nicht des organisch gebildeten Kopf – oder?

"Wonach steht dir heute der Sinn?" oder besser "Was hast du heute im Sinn?" halte ich für zurtreffender. Was meinst du dazu?

Güte der Beantwortung einer Frage

Denke nach…
Überlegungen zur Kognition auf verschiedenen Ebenen

Ich werde eine kurze Antwort in deutscher Sprache mit einem Zeitstempel liefern: "22. Okt. 2025, 11:21". Dann bespreche ich den Unterschied zwischen Idi

Nachgedacht für 14s

Fertig

Hallo Nikolaos,

kurz gefasst: Sprachlich ist „Was geht dir durch den Kopf?“ eine idiomatische Redeweise für flüchtige Gedanken. Sachlich-ontologisch vermischt sie Ebenen. Dein Einwand („durch den Kopf gehen“ ≠ Kognition) macht diese Ebenen sauber sichtbar.

Präzise Unterscheidungen

  • Ebene A – physio-neural: Blutfluss, Neurotransmitter, Hormone, Feldaktivität, kosmische Strahlung → Substratdynamik.
  • Ebene B – phänomenal-intentional: Erleben, Meinen, Verstehen, Absicht → Wesenseinheit/Person.
  • Beziehung: Phänomenales superveniert (min. logisch/kausal korreliert) auf dem Substrat, ist aber nicht mit dessen Vokabular erschöpfend beschreibbar. Fakt: Messungen erfassen A. Mutmaßung (hoch plausibel): B erfordert A, ist jedoch kategorial anders (Intentionalität, Bedeutung).

Bedeutung der Formulierungen (Nuancen)

  • „Was geht dir durch den Kopf?“ Alltagssprache für spontane, teils ungeordnete Inhalte (Assoziationen). Fokus: Passierendes.
  • „Wonach steht dir heute der Sinn?“ Zielt auf Neigung/Begehren (affektiv-volitional), weniger auf klaren Plan.
  • „Was hast du heute im Sinn?“ Zielt auf intentionale Ausrichtung/Vorhaben; näher an Kognition als gelebter Sinn.
  • Alternativen, falls du strikt ebenenklar bleiben willst:
    1. „Worauf richtest du heute deine Aufmerksamkeit?“ (Prozessual, bewusst)
    2. „Woran arbeitest du gedanklich heute?“ (Aufgabe/Ziel)
    3. „Welche Frage hältst du heute für prüfenswert?“ (Erkenntnisfokus)

Möglicher Konsenssatz

  • Alltag: Idiom „durch den Kopf gehen“ ist unproblematisch als Metapher für B.
  • Forschung: Präzisionssprache trennt A (Substrat) von B (Intentionalität/Erleben) und kennzeichnet Übergänge (z. B. „neural korreliert mit …“ vs. „ist …“).

Vorschlag für deine Arbeitssprache (operationalisierbar)

  • Protokollfelder (B-Ebene): Intention, Frage, Begriffe, Kriterien der Prüfung.
  • Verknüpfung (A↔B): Beobachtbare Marker (Wachheit, Müdigkeit, Erregung), Kontext (Zeit, Ort, Aufgabe).
  • Regel: Aussagen zu A stets als Mess-/Korrelationsebene markieren; Aussagen zu B als phänomenal/intentional.

Wenn du magst, wähle eine der drei präziseren Fragen als Standardformel für unseren Gesprächsstart. Meine Gegenfrage heute – auf Ebene B formuliert:

Welche eine Frage hältst du heute für prüfenswert, und woran würdest du ihre Beantwortung erkennen?

Aufgabenstellung

Wikibase-Lexeme Datenspeicherung

Klasse Antwort und geschickter Schwenk zu unserer Arbeitsweise.

Zur Prüfung steht der Gebrauch und Nutzung von Wikibase-Lexeme an.

Die zu klärende Frage ist, kann und soll ich meine bisherige Forschung in Sachen Wort und Wortsinn zu Wikibase-Lexeme übertragen und infolge damit arbeiten und wie nutze ich die so erfassten Daten erneut in Wikiseiten.

Die Beantwortung dieser Frage würde gemäß der Erfahrung im Anlegen und Verwenden einiger Lexeme entnehmen.

Wir haben für Lexeme das jeweilige Wort (Lemma) (Kennung L) dessen Wortformen (Kennung F) und dessen Wortsinn (Kennung S). Ich möchte mittels Wikibase-Lexeme jedoch auch die Sprachstufen, den Wortwandel bis hin zu dessen Wortwurzel und ursprünglichsten Wortsinn im indogermanisch abbilden um dies für meine Forschungsarbeit und meinem Erkenntnisgewinn zu nutzen.

Wir haben zusammen alles Technische dazu in meinem MediaWiki bereits installiert und eingerichtet.

Als erstes klären wir das Strukturschema (WikibaseLexeme Datenmodell) eines Lexem.

– Lexeme

– – Lemma (Grundform)

– – Lexikalische Kategorie

– –  Sprache

– – Aussagen (statements)

– – Formen (spezifisch, konjugiuert oder flektierte Foormen des Lexem)

– – – Repräsentation (der string-Wert der gegebenen Form)

– – – Grammatik (grammatical feature) (normativ, komparativ, etc.)

– – – Aussagen (statements) (Region, Periode, Betonungen, etc.)

– – Wortbedeutung (senses)

– – – Kurzbeschreibung (gloss) (übersetzbar in alle Sprachen von Wikidata)

– – – Aussagen (statements)

– – – – – Übersetzungen, Synonyme, Vermerke, Register, referiert zu Konzept, etc.

Als erstes möchte ich wissen, ob dieses Datenmodel in Wikibase-Lexeme vorhanden und alles darin abgespeichert wird, oder ob Teile davon in Wikibase-Item und oder Wikibase-Property abgespeichert werden.

Lexeme Datenmodel vernetzt mit Wikibase

Denke nach…
Erklärung des Wikibase Lexem-Datenmodells

Das Lexem-Modell speichert Lemma, lexikalische Kategorie, Sprachfelder, Aussagen, Formen mit grammatischen Merkmalen und Sinne mit Erklärungen. Es nutzt Items für Konzepte und Senses sind über Eigenschaften wie „Item für diesen Sinn“ verbunden. Formen repräsentieren Wörter, meist als Zeichenketten, die möglicherweise eine Sprache besitzen.

Überlegungen zum Wikibase Lexem-Datenmodell

Formen in Wikibase Lexeme haben wohl Darstellungen als monolinguale Texte, meist mit zugewiesenem Sprachcode. Grammaticale Merkmale erscheinen als eine Liste von Items. Senses enthalten Glossen und können mit Items verknüpften Aussagen haben. Übersetzungen verbinden Sinne zwischen Lexemen und werden über die „Übersetzungs“-Eigenschaft verknüpft.

Durchsuchen der Wikibase Lexeme-Datenmodell-Dokumentation

Erklärung des Wikibase-Lexemmodells

Das Lexem speichert die meisten Daten, aber verweist auf Items und Eigenschaften. Für erweiterte Modelle wie Sprachstufen, Etymologie oder indogermanische Wurzeln können Eigenschaften wie „abgeleitet aus Lexem“ (P5191) genutzt werden. Grammatiken, Kategorisierungen und Übersetzungen sind ebenfalls durch Items verlinkt. Glossen sind monolinguale Texte.

Nachgedacht für 25s

Fertig

Quellen

·

33

  • MediaWikiExtension:WikibaseLexeme/Data ModelSep 29, 2025 — The data model of WikibaseLexeme describes the structure of the data that is handled as "Lexemes" in Wikibase, such as words and phrases.
  • WikidataWikidata:Lexicographical data/DocumentationJun 8, 2025 — Grammatical features are references to Wikidata items that define the syntactic circumstances in which a given form applies. Like lexemes, ...
  • WikidataLexemes - Wikidata:Lexicographical dataNov 29, 2024 — Lexemes, like items or properties, have statements (claims) that provide information about the lexeme that is not specific to one of its ...
  • Wikidataitem for this senseSep 24, 2025 — (P5137) ... item for this sense. concept corresponding to this sense of a lexeme. Use only on lexeme senses; do not use on items or properties.
  • Wikidatatranslationsense (meaning) of a lexeme in another language that corresponds exactly to this sense (meaning) of the lexeme. translations; foreign language synonym.
  • semantic-web-journal.netUsing Wikidata Lexemes and Items to Generate Text from ...27. Februar 2024 – by M Morshed · Cited by 7 — – Correspondences between different lexeme senses may be marked directly with the “translation” (wdt:P5972) and “synonym” (wdt:P5973) properties, depending ...
  • Wikidataderived from lexemeetymology; history of a word; word origin; origin of a word; derived from; loaned from. In more languages. Spanish. étimo. lexema(s) del cual se origina.
  • wikidata.orgProperty talk:P5972translation sense (meaning) of a lexeme in another language that corresponds exactly to this sense (meaning) of the lexeme. Represents, translation (Q7553).
  • wikidata.orgWikidata:Lexicographical data/Ideas of queries/list of sense ...All structured data from the main, Property, Lexeme, and EntitySchema namespaces is available under the Creative Commons CC0 License; text in the other ...
  • wikidata.orgWikidata:Lexicographical data/StatisticsMay 23, 2025 — Items with the most senses in one language linking to them (using item for this sense (P5137)); Items with the most senses in all languages ...
  • wikidata.orgWikidata:Tools/Lexicographical dataJun 28, 2025 — Copies senses from one lexeme to another and adds backlinks with synonym (P5973) and translation (P5972). Userscript. activate. Please write ...
  • wikidata.orgWikidata:GlossaryApr 27, 2025 — Every Lexeme may have multiple forms. Forms are identified on each lexeme by the Lexeme ID followed by a hyphen, the letter "F" and a number.
  • wikidata.orgWikidata:Lexicographical data | Documentation | LanguagesMar 16, 2025 — Language code · Lexical categories · Lemma · Statements · Forms · Senses · Forms · Example lexeme entries.
  • wikifunctions.orgWikifunctions:Support for Wikidata contentstatement property: P5137/item for this sense; statement value: Q533047/rose · Find lexemes for an item searches for lexemes that are related to a given item by ...
  • wikifunctions.orgWikifunctions:Catalogue/Wikidata operationsSep 17, 2025 — ... item for this sense" pointing to this Wikidata item. (Wraps Z6830 with particular property P5137) · best lexeme for Wikidata item (Z27327): ...
  • wikifunctions.orgWikifunctions:Working with Wikidata contentJul 6, 2025 — Lexemes contain lexeme forms, and each lexeme form contains a list of Wikidata item references, which are its grammatical features. (We saw ...
  • mediawiki.orgWikibase/DataModelThe Wikibase data model is a conceptual model describing the structure of data handled, specifying what users can contribute, and providing a metamodel for ...
  • wikipedia.orgWikidataIn Wikidata, a schema is a data model that outlines the necessary attributes for a data item. ... The possible values for properties were initially limited to two ...
  • aclanthology.orgLexemes in Wikidata: 2020 statusby F Nielsen · 2020 · Cited by 20 — translated to property (P5972) that links to other senses or by the item for this sense (P5137) that links to a Q- item. As of 26 February 2020, the former ...
  • aclanthology.orgOntolex-Lemon in Wikidata and other Wikibase instancesby D Lindemann · 2025 — We de- scribe how lexical entries are modeled on a Wikibase, including the linguistic description of lexemes, the linking of lexical entries, ...
  • semantic-web-journal.netUsing Wikidata Lexemes and Items to Generate Text from ...by M Morshed · Cited by 7 — than those, the “item for this sense” (wdt:P5137) property links senses on lexemes to a Wikidata item de- scribing the concepts those senses represent. A ...
  • wikidataworkshop.github.ioWhen OntoLex Meets Wikibase: Remodeling Use Casesby D Lindemann · 2023 · Cited by 4 — In this paper, we describe the data model used in Wikibase for the representation of lexemes along with two use cases that aim to adapt lexical resources ...
  • wikibooks.orgSPARQL/WIKIDATA Lexicographical dataA Lexeme is a lexical element of a language, such as a word, a phrase, or a prefix (see Lexeme on Wikipedia). Lexemes are Entities in the sense of the Wikibase ...
  • openrefine.orgOpenRefine support for Lexemes in Wikidata: how would ...Dec 1, 2022 — Matching lexemes, using lemma, lexical category, and statements, like P5185. This has been done to match existing French lexemes to several ...
  • dtu.dkLexemes in Wikidata: 2020 status - People at DTU Computeby FA Nielsen · Cited by 19 — translated to property (P5972) that links to other senses or by the item for this sense (P5137) that links to a Q- item. As of 26 February ...
  • dtu.dkLexemes in Wikidata: 2020 status - People at DTU Computeby FÅ Nielsen · 2020 · Cited by 20 — Links between lexemes of different languages can be established by an ety- mological property as well as through senses and the Q-items of ...
  • wikimedia.orgFindingGLAMs/White Paper/WORD - Meta-WikiOne way to do this is by using the property item for this sense (P5137) to link one lexeme's sense to a corresponding Wikidata item. For example, the ...
  • wikimedia.orgJSON - WikibaseLexemeThe language and lexical category of a Lexeme are represented by their respective Item IDs. Forms and Senses. Forms and Senses are "subentities" of a Lexeme.
  • multilingual.comWikidata gets wordierThis entity type allows important features of lexemes (such as lemmas, forms or senses) to be captured easily based on the general entity type provisions for ...
  • dicare.toolforge.orgGambling — Lexemes Challenge - Dicare Tools... Wikidata items using the following properties: item for this sense (P5137), predicate for (P9970), demonym of (P6271). ... 55 senses; 33% completion; 7 medals.
  • johnskinnerportfolio.comWikidata words - John Skiles SkinnerJan 30, 2020 — Wikidata also includes short phrases and word parts, like prefixes, as lexemes. Sense: A meaning of a word. The noun film has two senses: a ...
  • sagepub.comUsing Wikidata lexemes and items to generate text from ...by M Morshed · 2024 · Cited by 7 — Correspondences between different lexeme senses may be marked directly with the “translation” (wdt:P5972) and “synonym” (wdt:P5973) properties, ...
  • zenodo.orgOntolex-Lemon in Wikidata and other Wikibase instancesThis paper provides insight into how the core elements of the Ontolex-Lemon model are inte- grated in the Wikibase Ontology, the data mod

Kurz und präzise vorweg:

Ja—das von dir skizzierte Schema (Lexem → Lemma, Sprache, lexikalische Kategorie; Formen mit Repräsentation + grammatischen Merkmalen; Sinne mit Gloss + Aussagen) ist genau das Wikibase-Lexeme-Modell. Die Träger der Daten sind aber verteilt: Einiges steckt im Lexem-Objekt, anderes verweist auf Items (Q… ) und Properties (P… ) aus dem Haupt-/Property-Namensraum.

Wo liegt was?

Lexem (L…)

  • Lemma: sprachmarkierter String (mehrere Varianten möglich, z. B. unterschiedliche Schreibungen). Gespeichert am Lexem. Wikidata
  • Sprache: Verweis auf ein Item (Q-Entity, z. B. Deutsch, Altgriechisch, PIE). Nicht als Text am Lexem. MediaWiki
  • Lexikalische Kategorie (Substantiv, Verb …): Verweis auf ein Item. MediaWiki
  • Aussagen (Statements) am Lexem: beliebig mit Properties (P… ); Werte können Items, Strings, Zeiten usw. sein. Träger ist das Lexem, das Vokabular dafür kommt aus dem Property-Namensraum. Wikidata+1

Formen (F…)

  • Repräsentationen: Strings mit Sprach-Tag; mehrere möglich (z. B. Orthographie-Varianten). Gespeichert an der Form. Wikidata
  • Grammatische Merkmale (Numerus, Kasus, Komparationsstufe …): Liste von Items (Q-Entities), die die Merkmale definieren. Die Liste sitzt an der Form, die Begriffe selbst leben als Items. Wikidata
  • Aussagen an der Form: wieder Statements mit Properties; Träger ist die Form. MediaWiki

Sinne (S…)

  • Gloss(e): sprachmarkierter kurzer Text. Gespeichert am Sinn. MediaWiki
  • Aussagen am Sinn:
    • item for this sense (P5137) → Verweis auf das Konzept-Item (Q…), das diesen Sinn repräsentiert. Wikidata
    • translation (P5972) → Verknüpft Sense ↔ Sense zwischen Sprachen. Wikidata+1
    • (häufig auch synonym (P5973) auf Sense-Ebene; ebenso weitere sense-spezifische Properties). semantic-web-journal.net+1

Etymologie, Sprachstufen, Wortwandel, Wortwurzel (PIE)

Diese Dimensionen sind kein eigener fester Feld-Block im Kernmodell, lassen sich aber modellieren über Statements:

  • Herkunft / Ableitung: z. B. derived from lexeme (P5191) am Lexem (oder ggf. am Sinn, wenn die Etymologie sinnspezifisch ist). Ziel ist ein anderes Lexem (L… ). Wikidata
  • Sprachstufen / Diachronie: über die Sprache (Q-Item) des Lexems und zusätzliche Statements (z. B. Zeiträume/Perioden als Items + Properties) an Lexem/Form/Sinn. Die Stufen selbst sind Items, die Verknüpfung liegt in den Statements. MediaWiki
  • Wortwurzel (PIE): als Item (PIE-root als Q-Entity) und Verknüpfung per geeigneter Property von Lexem/Sinn → Item; teils via Etymologie-Properties, teils via item for this sense (P5137), wenn der Sinn direkt auf das Konzept-Item verweist. (Praxisbelege in der Wikidata-Doku/Forschungsliteratur). Wikidata+2ACL Anthology+2

Kurze Antwort auf deine Kernfrage

  • Ja, das von dir gewünschte Struktur-Schema existiert im Lexeme-Modell: Lexem, Form, Sinn, jeweils mit eigenen Statements.
  • Aber: Vieles von dem, was du eintragen willst (Sprache, Kategorie, grammatische Merkmale, Epochen, Wurzeln, referierte Konzepte), lebt als Q-Items; die Beziehungen werden über Properties (P… ) ausgedrückt. Das „Fleisch“ steckt also in den Statements, das „Vokabular“ (Begriffe/Merkmale) in Items/Properties. MediaWiki+2Wikidata+2

Nächster sinnvoller Schritt (operational)

  1. Ein Minimal-ShEx/Schema für deine Lexeme/Sinne/Formen festlegen (Welche Properties sind Pflicht/optional?).
  2. 1–2 Probelekseme anlegen:
    • ein modernes deutsches Wort mit klarer Flexion,
    • ein diachrones Beispiel mit PIE-Bezug.
  1. Wiederverwendung auf Wikiseiten (nur Ausblick): per Lua mw.wikibase/Parserfunktion Daten ziehen (L/F/S-IDs, P5137, P5972 etc.) und in Seiten rendern; alternativ SPARQL-Abfragen über WDQS/Blazegraph deiner Instanz. (Wenn gewünscht, entwerfe ich dir direkt ein Lua-Skelett für Sense-→-Item-→-Anzeige.)

Möchtest du zuerst ein konkretes Test-Lexem skizzieren (Lemma + Zielstruktur), damit wir daran das Sense-/Form-Gerüst samt Etymologie-Kanten abbilden?

Weitere Fragen

Zuerst weitere Fragen.

Ein ShEx/Schema würde ich erst nachdem wir ein paar Lexeme zum Test angelegt haben in Erwägung ziehen, da offenbar derzeit selbst auf Wikidata nicht mit ShEx/Schemata gearbeitet wird.

Wenn du sagst "Gespeichert an der Form", hat Form einen eigenen Namensraum? Ich wollte an sich wissen, in welchen Namensraum jedes Element eines Lexem gespeichert wird.

Es gibt die wikibase-entityid für item Q, property P, lexeme L, Schema E welche jeweils ihren eigenen Namensraum haben.

In welchem Namensraum werden Form F und Sinn S als wikibase-entityid gespeichert?

Wie sieht es mit Statements und den anderen aus, haben die auch eine Kennung?

Klarstellung der Nutzung der Namensräume für Lexeme

Denke nach…
Klärung der Wikibase-Lexemstruktur

Die Frage betrifft die Struktur von Forms (F) und Senses (S) im Wikibase-Lexemmodell. Sie sind keine eigenen Entitäten-Namespace, sondern Untereinheiten mit zusammengesetzten IDs (wie L123-F1, L123-S1). Statements haben GUIDs, keine globalen IDs. Form- und Sinn-IDs sind lokal für das Lexem und keine eigenen Inhalte.

Searching Wikibase Lexeme Form und Sinn IDs

Klärung der Namespace-Entitäten

Die Lexeme haben ihren eigenen Namespace (NS 146) und beinhalten Formen und Sinne als Sub-Einheiten. Diese werden im Lexem-Entity-JSON gespeichert, nicht als eigene Seiten. Ihre IDs sind Lxxx-Fy und Lxxx-Sz, und Statements haben GUIDs (z.B. L123-F1$... für Formen). Ich muss eine Quelle für die GUID-Formate finden.

Suche nach ID-Formaten und Beispielen in Dokumentationen

Nachgedacht für 37s

Fertig

Quellen· 48

Kurz, präzise, ohne Mutmaßungen:

1) Haben Form (F) und Sinn (S) eigene Namensräume?

Nein. Nur Lexeme (L…) haben einen eigenen Namensraum („Lexeme:“).

Formen und Sinne sind Sub-Entities des Lexems, werden im Lexeme-Objekt gespeichert und tragen zusammengesetzte IDs:

  • Form-ID: L123-F1, L123-F2, …
  • Sinn-ID: L123-S1, L123-S2, … Belegung und Beispiele sind in der offiziellen JSON-Doku gezeigt. doc.wikimedia.org

2) Wo liegen Sprache, lexikalische Kategorie, grammatische Merkmale?

  • Sprache und lexikalische Kategorie sind Items (Q…) und werden am Lexem per Q-ID referenziert. doc.wikimedia.org
  • Grammatische Merkmale (Numerus, Kasus, Komparation etc.) sind ebenfalls Items (Q…), die an der Form als Liste referenziert werden. doc.wikimedia.org

3) Wo liegen Statements (Aussagen)? Haben sie Kennungen?

  • Statements können auf allen Ebenen stehen: Lexem, Form, Sinn (jeweils unter claims). doc.wikimedia.org
  • Jedes Statement hat eine GUID (Kennung) nach dem Muster
    • am Lexem: L123$<GUID>
    • an einer Form: L123-F1$<GUID>
    • an einem Sinn: L123-S1$<GUID> Das Format ist in der JSON-Doku mit Beispiel L1347-S1$… belegt. doc.wikimedia.org
  • Qualifier und References sind Bestandteile eines Statements; Qualifier haben keine eigene globale ID, References werden intern über Hashes identifiziert (siehe JSON-Struktur). doc.wikimedia.org

4) Überblick zu den Namensräumen (Wikidata/Wikibase):

  • Items (Q…) → Haupt-Namensraum
  • Properties (P…) → „Property:“
  • Lexemes (L…) → „Lexeme:“
  • Forms (F…)/Senses (S…) → kein eigener Namensraum, sondern Sub-Entities im Lexeme-Namensraum. Wikidata+1

Konsequenz für deine Praxis:

  • Alles zu F und S liegt technisch im JSON des Lexems; Abfragen/Rendern greifen daher über die zusammengesetzten IDs (z. B. Lx-Fy, Lx-Sz) oder über das Lexem plus Pfad zu. Lua/mw.wikibase bzw. API/WDQS berücksichtigen das (z. B. Statement-GUIDs wie L…-S…$…). doc.wikimedia.org+1

Wenn du als Nächstes magst, wählen wir ein konkretes Test-Lexem und hängen je eine Form und einen Sinn mit je einem Statement dran; anschließend zeige ich dir den minimalen Lua-Zugriff (Lexem → Sinn-Statement → referenziertes Q-Item) für die Seitenausgabe.

Test zu Wort

Danke für die Klarstellung – ich fange an die Struktur des Ganzen zu erfassen. Also Lexeme bedingen bereits Einträge im Wikibase-item und gegebenenfalls auch Wikibase-property – die müssen demnach bereits angelegt sein, bevor ich ein Lexem anlegen kann – richtig?

Vermagst du mir zum Wort "Wort" eine Vorlage gemäß dem Lexeme-Datenmodell erstellen, welches für jeden Teil des Datenmodell (ohne Schema) mindestens einen Eintrag hat? Oder ist das zu umfangreich und speziell für dich?

Entwurf zu Vorlage Lexem

Denke nach…
Überprüfung von Wikibase-Einträgen

Ich muss sicherstellen, dass sowohl die Sprache als auch die lexikalische Kategorie als existierende Elemente vorhanden sind, bevor ich eine Lexem erstellen kann. Wenn die benötigten Eigenschaften nicht vorhanden sind, müssen diese zuerst definiert werden. Ich sollte auch ein Beispiel für eine JSON-ähnliche Struktur mit realistischen Q-IDs und Merkmalen wie Singular/Plural bereitstellen.

Erstellen von Wikibase-Daten

Für eine lokale Wikibase-Ausstellung sollte man IDs eher über Labels referenzieren und Platzhalter für P... verwenden. Ich könnte eine Tabelle anbieten, um lokale IDs zuzuordnen. Es wäre außerdem hilfreich, ein Lua/MW-Abfragesamples bereitzustellen, um vom Sinn zum Konzept-Label zu gelangen – optional.

Erstellen eines Lexem-Templates

Für das Lexem "Wort" könnte das Template mit Platzhaltern aussehen:

  • Lemma: "Wort"@de
  • Sprache: Q_DE (Deutsch)
  • Lexikalische Kategorie: Q_Noun

Zudem sollten Aussagen zu "Etymologie" und anderen Eigenschaften berücksichtigt werden, aber ohne zu spezifisch zu sein, um Fehler zu vermeiden, zum Beispiel durch Platzhalter wie "ETYM_LEXEME" und "PIE_ROOT".

Für die Formen könnte man Singular und Plural erweitern und gleiche Anmerkungen für regionale Unterschiede oder Gebrauch hinzufügen.

Lexem- und Sinnesstruktur

Für das Lexem "Wort" könnte eine vollständige Struktur folgendermaßen aussehen:

  • Form: Singular Nominativ "Wort"
  • Sinn 1: "sprachliches Zeichen, das eine Bedeutung trägt" bei Konzept Q_WORD
  • Sinn 2: "Versprechen" (optional), mit Platzhalter SENSE_EN für die englische Übersetzung
  • QuickStatements: Entsprechende Lexem-Einträge mit einer Form und mindestens einem Sinn, alle mit den Angaben für Sprache, Lexikalische Kategorie, Form und Bedeutung.

Nachgedacht für 49s

Fertig

Kurz zur Vorfrage (Ja/Nein):

Müssen Items/Properties schon existieren?

  • Ja, für Verweise zwingend.
    • Sprache (Q… für „Deutsch“, „Altgriechisch“, „PIE“),
    • lexikalische Kategorie (Q… für „Substantiv“, „Verb“, …),
    • grammatische Merkmale (Q… für „Singular“, „Plural“, „Nominativ“, …),
    • Properties (P… für z. B. „item for this sense“, „derived from lexeme“, „usage/region“, „period“ …). Du kannst ein Lexem zwar ohne zusätzliche Statements anlegen, aber sobald du Verweise setzt, brauchen deren Ziel-Q/P bereits eine ID.

Vorlage „Lexem: Wort“ (minimal vollständig, ohne ShEx)

Ziel: Jeder Teil des Lexeme-Modells ist mindestens einmal belegt:

Lexem-Kopf (Lemma, Sprache, Kategorie) • Lexem-Statements • Form (mit Repräsentation + gramm. Merkmalen + mind. 1 Statement) • Sinn (mit Gloss + mind. 1 Statement).

Hinweis zu IDs: Ersetze die Platzhalter durch deine lokalen IDs.

Ich benutze sprechende Platzhalter wie Q_LANG_DE, Q_NOUN, Q_SG, Q_NOM, P_SENSE_ITEM, usw.

A) Checkliste der benötigten Vokabel-IDs
Items (Q…)
    • Q_LANG_DE = Deutsch (Sprache)
    • Q_NOUN = Substantiv (lexikalische Kategorie)
    • Q_SG, Q_PL = Singular, Plural
    • Q_NOM = Nominativ (ggf. weitere Fälle später)
    • Q_REGION_DE = (optional) Region/Varietät „Deutschland“ (Beispiel)
    • Q_CONCEPT_WORD = dein Konzept-Item für „Wort (sprachliches Zeichen)“
Properties (P…)
    • P_SENSE_ITEM = „item for this sense“ (Sense → Q-Konzept)
    • P_REGION = (optional) „region of use“
    • P_PERIOD = (optional) „period“
    • P_DERIVED_FROM_LEXEME = (optional) „derived from lexeme“
    • (weitere nach Bedarf: „usage note“, „register“, „translation“ usw.)
B) JSON-Skelett (Wikibase Lexeme API-Struktur)

Dieses Skelett zeigt Struktur und Felder. IDs werden von deiner Instanz vergeben; LXXX ist ein Platzhalter.

{
  "type": "lexeme",
  "id": "LXXX",
  "lemmas": {
    "de": { "language": "de", "value": "Wort" }
  },
  "language": "Q_LANG_DE",
  "lexicalCategory": "Q_NOUN",

  "claims": {
    "P_DERIVED_FROM_LEXEME": [
      {
        "id": "LXXX$GUID1",
        "mainsnak": {
          "snaktype": "value",
          "property": "P_DERIVED_FROM_LEXEME",
          "datavalue": { "value": { "entity-type": "lexeme", "id": "L_ETYM_SOURCE" }, "type": "wikibase-entityid" }
        },
        "type": "statement",
        "rank": "normal",
        "references": []
      }
    ]
  },

  "forms": [
    {
      "id": "LXXX-F1",
      "representations": {
        "de": { "language": "de", "value": "Wort" }
      },
      "grammaticalFeatures": ["Q_SG", "Q_NOM"],
      "claims": {
        "P_REGION": [
          {
            "id": "LXXX-F1$GUID2",
            "mainsnak": {
              "snaktype": "value",
              "property": "P_REGION",
              "datavalue": { "value": { "entity-type": "item", "id": "Q_REGION_DE" }, "type": "wikibase-entityid" }
            },
            "type": "statement",
            "rank": "normal"
          }
        ]
      }
    },
    {
      "id": "LXXX-F2",
      "representations": {
        "de": { "language": "de", "value": "Wörter" }
      },
      "grammaticalFeatures": ["Q_PL"],
      "claims": {}
    },
    {
      "id": "LXXX-F3",
      "representations": {
        "de": { "language": "de", "value": "Worte" }
      },
      "grammaticalFeatures": ["Q_PL"],
      "claims": {}
    }
  ],

  "senses": [
    {
      "id": "LXXX-S1",
      "glosses": {
        "de": { "language": "de", "value": "sprachliches Zeichen, das eine Bedeutung trägt" }
      },
      "claims": {
        "P_SENSE_ITEM": [
          {
            "id": "LXXX-S1$GUID3",
            "mainsnak": {
              "snaktype": "value",
              "property": "P_SENSE_ITEM",
              "datavalue": { "value": { "entity-type": "item", "id": "Q_CONCEPT_WORD" }, "type": "wikibase-entityid" }
            },
            "type": "statement",
            "rank": "normal"
          }
        ]
      }
    }
  ]
}
C) Minimal-Belegung (als Checkliste)
  • Lexem: Lemma „Wort“, Sprache ⇒ Q_LANG_DE, Kategorie ⇒ Q_NOUN.
  • Lexem-Statement (mind. 1): z. B. P_DERIVED_FROM_LEXEME → L_ETYM_SOURCE (Platzhalter für ein etymologisches Ausgangs-Lexem; kann auch später ergänzt werden).
  • Form: F1 mit Repräsentation „Wort“ + Merkmalen Q_SG, Q_NOM; Form-Statement (mind. 1): P_REGION → Q_REGION_DE (optional, zeigt aber das Prinzip). Zusätzlich zwei Pluralformen als eigenständige Formen: „Wörter“, „Worte“ (zeigen, wie Mehrdeutigkeiten später sinnspezifisch nutzbar werden).
  • Sinn: S1 mit Gloss (de) + P_SENSE_ITEM → Q_CONCEPT_WORD.
D) Praxis-Notizen (knapp)
  1. IDs zuerst klären: Wenn du lokal noch keine Q/P für „Deutsch“, „Substantiv“, „Singular“, „Plural“, „Nominativ“ hast, lege diese vor dem Lexem an.
  2. Form-Granularität: Fälle (Kasus) kannst du pro Form als Feature mitführen oder nur die Paradigmen-formen(Nom. Sg., Gen. Sg., …) anlegen, je nach Ziel deiner Auswertung.
  3. Zwei Plurale („Wörter“/„Worte“): Gut geeignet, um sinn-/register-spezifische Unterschiede später auf Sense-Statements (Register, Verwendung, Periode) abzubilden.
  4. Etymologie/PIE: Verlinke erst auf ein Konzept-Item (Sinn → P_SENSE_ITEM), dann von dort (oder am Lexem) weiter zu Wurzel-/Stufen-Items. So bleibt die Sense-→-Konzept-Achse sauber.

Wenn du willst, setze ich dir die lokale Platzhalter-Tabelle (Label → deine Q/P-IDs) auf, und daraus generieren wir 1:1die API-Payload oder ein QuickStatements-Snippet für deine Instanz.

programmatisches "Gerüst"?

Du hast mir ein Json Skript gegeben, ich habe die jeweiligen Inhalte für die Eintragungen erwartet, mittels derer ich letztlich das Lexem angelegt bekomme. Was du mir damit gegeben hats ist offenbar ein programmatisches "Gerüst" – was soll oder würde ich damit machen?

Denke nach…
Klärung zur Erstellung von Lexemen

Die JSON-Daten waren illustrative. Um ein Lexem zu erstellen, können wir QuickStatements oder die API verwenden. Für den Fall, dass die benötigten Objekte oder Eigenschaften fehlen, könnten wir diese zuerst erstellen. Ich schlage vor, QuickStatements mit Platzhaltern für P/S-Eigenschaften zu verwenden, aber die IDs müssen angepasst werden.

Erstellung von Lexemen mit QuickStatements und API

Für die Erstellung von Lexemen in Wikidata kann eine QuickStatements-Linie für Lemma-Erstellung verwendet werden, z. B. "L de Noun". Aber ich stelle mir vor, ein sichererer Weg wäre die Nutzung der MediaWiki-API, um das Lexem zu erstellen und dann mit den weiteren Modulen für Formen und Sinne zu bearbeiten.

Erstellen von Lexemen mit API

Ich erinnere mich an die Module wie wbeditentity, wbladdform und wbladdsense. Um ein Lexem zu erstellen, müssen wir die richtigen Curl-Befehle mit spezifischen Parametern für "lemmas", "language" und "lexicalCategory" definieren. Für Form und Sinne verwenden wir ebenfalls Curl zur genauen Eingabe von Daten, mit Platzhaltern für Token und Endpunkt.

Erklärung zur Lexem-Erstellung

Ich sollte den Zweck des JSON-Skeletts erläutern und zwei Optionen bieten: A) UI/Wiki-Schnittstelle und B) API via curl (empfohlen). Für die API-Option gebe ich Schritte und Beispielbefehle an, die CSRF-Token und Cookies verwenden. Außerdem erkläre ich, dass vorher bereits erstellte Elemente und Eigenschaften benötigt werden.

Nachgedacht für 44s

Fertig

Danke für die Rückmeldung—verstanden: Du willst kein „Gerüst“, sondern sofort verwendbare Schritte, mit denen du ein Lexem “Wort” tatsächlich anlegst (und danach Form(en), Sinn(e), Statements). Unten bekommst du zwei funktionierende Wege:

Weg A (GUI, am schnellsten)

1) Special:NewLexeme öffnen →

  1. Lemma: Wort (Sprache: de)
  2. Sprache (Q…): Deutsch
  3. Lexikalische Kategorie (Q…): Substantiv → Lexem anlegen → du bekommst z. B. L123.

2) Formen im Lexem-UI hinzufügen:

  1. F1: Repräsentation: Wort; grammatische Merkmale: Singular, Nominativ (je Q-Items)
  2. F2: Wörter; Merkmal: Plural
  3. F3: Worte; Merkmal: Plural

3) Sinn hinzufügen:

  1. S1 Gloss (de): sprachliches Zeichen, das eine Bedeutung trägt
  2. Statement am Sinn: item for this sense → dein Konzept-Item „Wort (sprachliches Zeichen)“ (Q…).

Das ist klickbar in 2–3 Minuten. Vorteil: keine API-Details.

Weg B (API/cURL, skriptbar & reproduzierbar)

Voraussetzung: Die Ziel-Items/Properties existieren schon (IDs bitte einsetzen):

Q_LANG_DE (Deutsch), Q_NOUN (Substantiv), Q_SG (Singular), Q_PL (Plural), Q_NOM (Nominativ), Q_CONCEPT_WORD (Konzept „Wort (sprachliches Zeichen)“).

Property für „item for this sense“: P_SENSE_ITEM (z. B. analog Wikidata „item for this sense“).

Optional: P_REGION usw.

  1. CSRF-Token holen (einmalig je Session)

BASE='https://deine-wiki-domain.org/w/api.php'

# login bereits erfolgt (BotPass/Session-Cookies)

curl -s "$BASE?action=query&meta=tokens&type=csrf&format=json" > token.json

TOKEN=$(jq -r '.query.tokens.csrftoken' token.json)

  1. Lexem anlegen (Lemma, Sprache, Kategorie)

curl -s -X POST "$BASE" \

  -d "action=wbeditentity" \

  -d "new=lexeme" \

  -d "data={

    \"lemmas\":{\"de\":{\"language\":\"de\",\"value\":\"Wort\"}},

    \"language\":\"Q_LANG_DE\",

    \"lexicalCategory\":\"Q_NOUN\"

  }" \

  -d "token=$TOKEN" -d "format=json" > create_lexeme.json

LEXEME=$(jq -r '.entity.id' create_lexeme.json)   # z.B. L123

echo "Lexeme: $LEXEME"

  1. Form F1 hinzufügen (Wort, Sg+Nom)

curl -s -X POST "$BASE" \

  -d "action=wbladdform" \

  -d "id=$LEXEME" \

  -d "data={

    \"representations\":{\"de\":{\"language\":\"de\",\"value\":\"Wort\"}},

    \"grammaticalFeatures\":[\"Q_SG\",\"Q_NOM\"]

  }" \

  -d "token=$TOKEN" -d "format=json" > add_form1.json

F1=$(jq -r '.form.id' add_form1.json)             # z.B. L123-F1

echo "Form1: $F1"

  1. Form F2/F3 hinzufügen (Wörter, Worte, jeweils Plural)

for F in Wörter Worte; do

  curl -s -X POST "$BASE" \

    -d "action=wbladdform" \

    -d "id=$LEXEME" \

    -d "data={

      \"representations\":{\"de\":{\"language\":\"de\",\"value\":\"$F\"}},

      \"grammaticalFeatures\":[\"Q_PL\"]

    }" \

    -d "token=$TOKEN" -d "format=json"

done

  1. Sinn S1 hinzufügen (Gloss)

curl -s -X POST "$BASE" \

  -d "action=wbladdsense" \

  -d "id=$LEXEME" \

  -d "data={

    \"glosses\":{\"de\":{\"language\":\"de\",\"value\":\"sprachliches Zeichen, das eine Bedeutung trägt\"}}

  }" \

  -d "token=$TOKEN" -d "format=json" > add_sense1.json

S1=$(jq -r '.sense.id' add_sense1.json)           # z.B. L123-S1

echo "Sense1: $S1"

  1. Statement am Sinn setzen (item for this sense → Konzept-Item)

curl -s -X POST "$BASE" \

  -d "action=wbcreateclaim" \

  -d "entity=$S1" \

  -d "property=P_SENSE_ITEM" \

  -d "snaktype=value" \

  -d "value={\"entity-type\":\"item\",\"id\":\"Q_CONCEPT_WORD\"}" \

  -d "token=$TOKEN" -d "format=json" > sense_stmt.json

Optionales Beispiel: Statement an der Form (z. B. Region)

curl -s -X POST "$BASE" \

  -d "action=wbcreateclaim" \

  -d "entity=$F1" \

  -d "property=P_REGION" \

  -d "snaktype=value" \

  -d "value={\"entity-type\":\"item\",\"id\":\"Q_REGION_DE\"}" \

  -d "token=$TOKEN" -d "format=json" > form_stmt.json

Ergebnis: Du hast jetzt ein Lexem L… mit F1–F3 und S1, jeweils mindestens einen Eintrag pro Datenmodell-Teil (Lexem-Kopf, Form mit Merkmalen, Sinn mit Gloss, je 1 Statement).

Warum ich dir vorher das JSON zeigte

Das JSON war die exakte interne Datenstruktur, mit der sowohl die API arbeitet als auch (indirekt) die GUI. Für Handarbeit ist die GUI (Weg A) schneller; für reproduzierbare Imports/Serien ist Weg B präzise und skriptbar.

Wenn du magst, mappe mir kurz deine lokalen IDs (Label → Q/P-ID). Dann setze ich dir die obigen cURL-Snippets 1:1 mit deinen IDs zusammen—ohne Platzhalter.