Nenner
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nenn + -er | m.
‘Zahl unter dem Bruchstrich’, Übersetzung (Anfang 16. Jh.) von mlat. dēnōminātor; zuvor (Ende 15. Jh.) vereinzelt für lat. nōminātīvus (s. Nominativ).
Nênner[1], des -s, plur. ut nom. sing. 1) Die erste Endung der Nennwörter, bey einigen neuern Sprachlehrern. 2) In der Rechenkunst ist der Nenner diejenige Zahl eines Bruches, welche die Eintheilung des Ganzen bezeichnet oder benennet, Denominator; zum Unterschiede von dem Zähler oder Numerator, welcher die Zahl der Theile des Ganzen anzeiget, welche der Bruch enthält.
- ↑ Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 467. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000337218 Lizenz: Gemeinfrei