Emotionen
Emotion-en Mz. —Nwf. z. Emotion
e + motion;
¦∅¦ gegenwärtige "Herausbewegtheit";
¦⊕¦ aus der Tugendhaltung sich heraus zeigende Art und Weise der Bewegung, anhand derer versucht wird seine Motive und Zielsetzungen zu verwirklichen im Verhältnis zum Vermögen, Daseinszustand diese durchzusetzen;
¦⊗¦ ‘Aufregung, Gemütsbewegung’, Entlehnung (um 1700) von gleichbed. frz. émotion, bis ins 19. Jh. auch ‘Volksbewegung, Empörung’ (daher im Dt. ebenfalls gelegentlich in diesem Sinne); psychische Erregung, Gemütsbewegung; Gefühl, Gefühlsregung;
¦√¦ uig. *mew-, *mev- ‚bewegen‘ oderund uig. *meytH- ?;
¦↵¦ pital. *mowetjō entspricht lat. moveō + -tiō.; lat. motio 'Bewegung'; lat. ēmōtus zu ēmoveō 'herausbewegen, wegbewegen' zu ē- raus, aus (ex-) and moveō bewegen; lat. exmovēre, Nebenform von häufigerem lat. ēmovēre ‘hinaus-, wegschaffen, entfernen, erschüttern’; afrz. aengl. mocioun, mocion, ‘Bewegung im Sinne von Gruppe mit einer gemeinsamer Zielsetzung’, afrz. esmovoir ‘in Bewegung setzen, erregen’, émouvoir 'erregt, beegeistert', mfrz. esmotion, frz. émotion; lat. mōtio, zu lat. movēre, mōtum ‘bewegen, erregen, erschüttern’
emotional Adj. ‘aus Emotionen folgend, gefühlsmäßig’ (Ende 19. Jh.).
engl. motion From Middle English mocioun, mocion, from Anglo-Norman motion, Middle French motion, and their etymon Latin motio (“movement, motion”).
From Proto-Italic *mowetjō. Equivalent to moveō + -tiō.
From Middle French emotion (modern French émotion), from émouvoir (“excite”) based on Latin ēmōtus, past participle of ēmoveō (“to move out, move away, remove, stir up, irritate”), from ē- (“out”) (variant of ex-), and moveō (“move”)