Prognostik
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▷ prognos-e agr.-lat.-deu. f. wrtl. 'Vorauskenntniß, Vorherkennntniß';
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- ‘(wissenschaftlich begründete) Vorhersage des voraussichtlichen Verlaufs (besonders einer Krankheit, des Wetters),
- Darstellung des voraussichtlichen Ablaufs zukünftiger Prozesse oder Ereignisse in Natur, Gesellschaft, Wissenschaft und Technik’,
- entlehnt (18. Jh.)
- aus spätlat. prognōsis,
- griech. prógnōsis (πρόγνωσις) ‘das Vorherwissen’,
- zu griech. progignṓskein (προγιγνώσκειν) ‘im voraus erkennen’; vgl. griech. gignṓskein (γιγνώσκειν) ‘erkennen’ (s. Diagnose). Das Wort erscheint anfangs in der griech.-lat. Form Prognosis, woraus wenig später Prognose, und bezeichnet zunächst, dem Gebrauch der griechischen und römischen Ärzte folgend, den voraussichtlichen Verlauf einer Krankheit.
- griech. prógnōsis (πρόγνωσις) ‘das Vorherwissen’,
- aus spätlat. prognōsis,
Wissenschaft und Methodologie der Prognosen ist im engeren Sinn die Prognostik, in weiterem Sinn die Futurologie.
Inhaltsverzeichnis
- 1Einführung
- 2Arten von Prognosetechniken
- 3Anwendungsgebiete im Bereich der naturwissenschaftlichen Modellierung
- 4Anwendung in der Genomik (inklusive Metagenomik) und Proteomik
- 5Anwendungsgebiete im Bereich der Humanwissenschaften
- 6Umstrittene Nutzung von Prognosen in der politischen Meinungsbildung
- 7Zitate
- 8Siehe auch
- 9Literatur
- 10Weblinks
- 11Einzelnachweise