Zum Inhalt springen

elektrostatisches Feld

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Januar 2026 um 17:04 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „ Ein elektrostatisches Feld ist ein zeitlich unveränderliches, unsichtbares Kraftfeld, das ruhende elektrische Ladungen umgibt. Es übt Kräfte auf andere Ladungen aus, wobei positive Ladungen als Quelle und negative als Senke dienen. Diese Felder entstehen durch Ladungstrennung, wie bei Reibungselektrizität, und sind im Gegensatz zu elektromagnetischen Feldern wirbelfrei. Hier sind die wichtigsten Fakten zu elektrostati…“).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)


Ein elektrostatisches Feld ist ein zeitlich unveränderliches, unsichtbares Kraftfeld, das ruhende elektrische Ladungen umgibt. Es übt Kräfte auf andere Ladungen aus, wobei positive Ladungen als Quelle und negative als Senke dienen. Diese Felder entstehen durch Ladungstrennung, wie bei Reibungselektrizität, und sind im Gegensatz zu elektromagnetischen Feldern wirbelfrei.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu elektrostatischen Feldern:

  • Ursprung: Jede ruhende elektrische Ladung erzeugt ein solches Feld. Beispiele sind der "Mikroschock" beim Aussteigen aus dem Auto oder durch Reibung aufgeladene Kunststoffe.
  • Kraftwirkung: Im Feld werden elektrische Kräfte (Anziehung/Abstoßung) auf andere Ladungen ausgeübt (Coulomb-Gesetz).
  • Feldlinien: Zur Veranschaulichung dienen Feldlinien. Sie zeigen von positiven zu negativen Ladungen. Ihre Dichte bestimmt die Feldstärke.
  • Homogen vs. Inhomogen:
    • Homogen: Überall gleiche Stärke und Richtung (z. B. zwischen zwei geladenen Platten).
    • Inhomogen: Stärke variiert (z. B. um eine Punktladung).
  • Einheit: Die elektrische Feldstärke wird in Volt pro Meter () oder Newton pro Coulomb () gemessen.

Ein natürliches Beispiel ist das Schönwetterfeld der Erde zwischen Ionosphäre und Boden.