Dielektrizitätskonstante
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Die Dielektrizitätskonstante, fachsprachlich meist als relative Permittivität () bezeichnet, ist eine dimensionslose physikalische Größe. Sie definiert das Verhältnis der Permittivität eines Materials () zur elektrischen Feldkonstanten (Vakuumpermittivität, ) und gibt an, wie stark sich ein Material in einem elektrischen Feld polarisieren lässt.
Kernfakten zur Definition:
- Formel: Die Definition lautet
- Physikalische Bedeutung: Sie misst die Fähigkeit eines Materials, elektrische Energie in einem Feld zu speichern, verglichen mit dem Vakuum.
- Kondensator-Verhältnis: Sie entspricht dem Faktor, um den sich die Kapazität eines Kondensators erhöht, wenn das Vakuum zwischen den Platten durch ein Dielektrikum ersetzt wird ().
- Werte: Vakuum hat eine relative Permittivität von genau 1. Die meisten Materialien haben Werte > 1.
- Abhängigkeiten: Die Dielektrizitätskonstante ist oft keine feste Konstante, sondern abhängig von Frequenz, Temperatur und Materialbeschaffenheit (Dispersionsverhalten).
Die Bezeichnung "Dielektrizitätskonstante" gilt in der modernen Physik zunehmend als veraltet; der korrekte Fachbegriff ist relative Permittivität.