Zum Inhalt springen

Ostern

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Dezember 2023 um 14:38 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Osteren ⇛ Oster + -n |  Mrz. ältestes christliches Fest, das die im Neuen Testament berichtete Auferstehung Christi feiert.

Die Herkunft der nur im Dt. und Engl. nachgewiesenen Bezeichnung germ. *austrǭ "Ostern, Frühling, Name einer Göttin", ahd. ōstra, meist Mrz. ōstarūn, Einz. ostara (8. Jh.), mhd. Mrz. ōsteren, Einz. ōstere, ōster, mnd. ōsteren, aengl. Ēastre, Ēastro, gewöhnlich im Mrz. Ēastron, engl. Easter ist unsicher.

zu uig. *ews- “Morgenröte, Sonnenaufgang, Osten”) oder *ewes-

If the ancestral formation is *h₂ewsreh₂, Lithuanian aušrà, dial. auštrà (“dawn”), is identical in formation, as is Ancient Greekαὔρᾱ (aúrā, “(esp. cool) breeze, fresh air of the morning”), if from Proto-Hellenic *aúhrā (< *h₂éwsreh₂). Sanskrit उस्रा (usrā́-, “dawn, morning”) (from *h₂usreh₂) only differs by the zero-grade in the root.

Wenn die Ahnenformation *h₂ewsreh₂, litauisch aušrà, ist, wählen Sie. auštrà („Morgendämmerung“) ist in der Formation identisch, wie das altgriechische αὔρᾱ (aúrā, „(insbesondere kühle) Brise, frische Luft des Morgens“), wenn es vom protohellenischen *aúhrā (< *h₂éwsreh₂) stammt. Sanskrit उस्रा (usrā́-, „Morgendämmerung, Morgen“) (von *h₂usreh₂) unterscheidet sich nur durch die Nullnote in der Wurzel.

All of these may go back to a Proto-Indo-European adjective *h₂us-ró- (> Sanskritउस्र (usrá-, “reddish, ruddy, bright, matutinal”)) ~ *h₂éws-ro- (“of the dawn or morning, matutinal; eastern”), derived from a r-stem noun *h₂us-r- (forms belonging to such a formation are attested in the oldest Vedic[1]), explaining the differences in ablaut and gender. Proto-Celtic*wāsrī from *h₂wōsrih₂ (> Old Irishfáir) is close as well.

All dies kann auf ein proto-indoeuropäisches Adjektiv *h₂us-ró- (> Sanskrit उस्र (usrá-, „rötlich, rötlich, hell, morgendlich“)) ~ *h₂éws-ro- („der Morgendämmerung oder morgens, morgendlich; östlich“), abgeleitet von einem Substantiv mit r-Stamm *h₂us-r- (Formen, die zu einer solchen Formation gehören, sind in den ältesten Vedischen[1] bezeugt), was die Unterschiede in Ablaut und Geschlecht erklärt. Das protokeltische *wāsrī von *h₂wōsrih₂ (> Old Irish fair) ist ebenfalls nah.

See also the noun *h₂éwsōs and its descendants, including Latin Aurōra, Ancient Greek Ἠώς (Ēṓs).Göttin der #Morgenröte Eos

Siehe auch das Substantiv *h₂éwsōs und seine Nachkommen, darunter das lateinische Aurōra, das altgriechische Ἠώς (Ēṓs).

Knobloch in: Die Sprache 5 (1959) 27 ff.sieht hierin eine Ableitung mit der Endung uig. -tero-, die ebenso wie die Ausgangsform uig. *ā̌us-,*us- eigentlich ‘Morgenröte’ bedeute (also anders aufzufassen ist als die unter Osten, s. d., dargestellte Ableitung mit der Endung ie. -t(e)ro-).

Es handele sich um eine Übersetzung von kirchenlat. Albae paschālēs, eigentlich die Osteroktav, d. h. die Festwoche für die Neugetauften, benannt nach den weißen Gewändern (lat. albae) der Täuflinge, vgl. lat. albus ‘weiß’, substantiviert alba f. ‘weißes Gewand’, kirchenlat. ‘Taufkleid’ sowie ‘liturgisches weißes Gewand des Priesters’, aber auch vlat. ‘Frühlicht, Morgendämmerung, Morgenröte’ (vgl. afrz.albe, aube, ital. span. alba, port. alva). Von da aus werde Albae (paschālēs) mit dem Plur. ahd.ōst(a)rūn, aengl. Ēastron wiedergegeben, wohl auch im Hinblick auf den in der Frühe stattfindenden Ostergottesdienst und die nach Osten gewandte Stellung der Täuflinge.

Nicht aufrechtzuerhalten ist die alte Annahme, daß die Bezeichnung eines vorchristlichen Frühlingsfestes bzw. der Name einer germanischen Frühlingsgöttin (bei Beda, 6. Jh., Eostrae) auf das Kirchenfest übertragen sei.

Für eine germanische Gottheit (bei J. Grimm Ostara) gibt es keinen Anhaltspunkt, so daß Bedas Eostrae nur als Deutungsversuch der Bezeichnungaengl. Ēastron angesehen werden kann.

Die nhd. Form Ostern ist, wie Pfingsten und Weihnachten (s. d.), ein erstarrter Wemfsll Mrz., der sich im 13. Jh. aus der präpositionalen Zeitbestimmung mhd. ze den ōstern entwickelt.