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aus AufEinWort, der freien Forschung
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laß + en |  eigentlich etwas nicht verändern, nicht beanspruchen, einbeziehen; ‘dulden, erlauben, bitten, veranlassen, daß etw. geschieht, unterlassen, aufhören mit etw., überlassen, geben, aufgeben’. Das gemeingerm., ehemals reduplizierende Verb ahd. lāʒan (8. Jh.), Kurzform lān, mhd. lāʒen, lān, 

asächs. lātan, mnd. mnl. lāten, nl. laten, aengl. lǣtan, engl. to let, anord. lāta, schwed. låta, got. lētan ist mit den unter lasch und lässig angegebenen Formen und außergerm. mit grie. lēdé͞in (ληδεῖν) ‘träge, müde sein’, lat. lassus (aus *lədto-) ‘laß, matt, müde, abgespannt’, alban. lodh ‘er ermüdet jmdn.’ und lit. léisti‘(los)lassen, freilassen’ auf eine Wurzelerweiterung uig. *lē(i)d-, *ləd- der Ww. uig. *lē(i)-‘nachlassen’ rückführbar.

laß,lasse,ließ,ließe,ließen,gelassen