Aristos Dios
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aristos dios ᾰ̓́ρῐστος ắrĭstos δῖος dîos
Die Begriffe aristos dios (oft im Kontext als „der beste Gott“ oder „Gott als das Beste“ interpretiert) und das extrinsische Attribut des Absoluten stammen aus dem Kontext der klassischen Metaphysik und Theologie, insbesondere wenn es darum geht, Gott (als absolutes Wesen) von der geschaffenen Welt abzugrenzen.
Hier ist die Bedeutung der Begriffe zusammengefasst:
- Aristos Dios (Der beste Gott): Dies bezieht sich auf die Vorstellung (stark geprägt durch Aristoteles' "Unbewegten Beweger" oder Plotins "Das Eine"), dass das Absolute nicht nur existiert, sondern die höchste Vollkommenheit, das höchste Gut (Summum Bonum) ist. Es ist das absolut Gute, das keine äußeren Mittel benötigt, um gut zu sein.
- Das extrinsische Attribut des Absoluten: Hiermit sind Eigenschaften Gottes gemeint, die sich auf seine Beziehung zur geschaffenen Welt beziehen, nicht auf sein inneres Wesen (intrinsische Attribute).
- Extrinsisch (von außen kommend) bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Gott als Schöpfer, Richter oder Erhalter der Welt beschrieben wird.
- Diese Attribute (wie „Schöpfer“) sind „äußerlich“ oder „bezüglich“, weil sie eine Verbindung zu einem Objekt (der Welt) herstellen, das nicht Gott selbst ist.
- Sie sind oft "kontingent" (nicht notwendig aus dem Wesen Gottes), da Gott die Welt hätte nicht erschaffen müssen, während Attribute wie „gütig“ oder „ewig“ (intrinsisch) notwendig zu seinem Wesen gehören.
Zusammenfassend beschreibt der Satz die Unterscheidung zwischen dem, was Gott in sich selbst ist (das höchste, absolut gute Wesen – aristos dios) und dem, wie er in Bezug auf die Welt erscheint (der Schöpfer/Lenker – extrinsische Attribute).