Zum Inhalt springen

denken

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Dezember 2023 um 07:57 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<p>denk + en | ‘geistig arbeiten, überlegen’; eine bestimmte Meinung von etwas haben, etwas von etwas halten;; denkend mit dem "inneren Auge" schaut, fühlt und empfindet man mittels Vorstellungsvermögen und Erinnerungsvermögen das Schauen und das Geschaute im hohen Daseinszustand räumlich-bildlich, in tiefen Daseinszustand nicht räumlich-bildlich, eher wortwörtlich und in Abfolgen; verwandt mit Ding;</p> denkt,denkend,denkst,denke,dachte,dacht…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

denk + en | ‘geistig arbeiten, überlegen’; eine bestimmte Meinung von etwas haben, etwas von etwas halten;; denkend mit dem "inneren Auge" schaut, fühlt und empfindet man mittels Vorstellungsvermögen und Erinnerungsvermögen das Schauen und das Geschaute im hohen Daseinszustand räumlich-bildlich, in tiefen Daseinszustand nicht räumlich-bildlich, eher wortwörtlich und in Abfolgen; verwandt mit Ding;

denkt,denkend,denkst,denke,dachte,dachten,dächte,gedacht,gedenkt,Denken,thinking,Denkens,

¦√¦ uig.  *teng-., *tong- ‘denken, fühlen’ verwandt mit Zunge;

¦∅¦ wahrnehmendes, fühlendes, empfindendes sich Vorstellen;

¦↵¦  uger. *þankijaną "erscheinen, scheinbar, denke"; uwger. *þankijan; ahd. thenken (8. Jh.), mhd. mnd. nd. denken, dinken, mnl. nl. denken, asächs. thenkian, afries. thanka,wfries. tinke, aengl. þencan, engl. to think, anord. þekkja (‘wahrnehmen, erkennen’), aschwed. þækkia, got. þagkjan. Das ger. jan-Verb (ger. *þankjan) steht als Kausativum im Ablaut (wie Dank, Gedanke) zu einem Verb, das sich in dünken fortsetzt. Es findet eine sichere außergerm. Entsprechung in lat. tongēre ‘kennen, wissen’ und kann mit diesem auf eine Wurzelform uig. *teng-, *tong- ‘denken, fühlen’ zurückgeführt werden.

dachte und das Part. Prät. gedacht (beide mit Kürzung des Stammvokals) sind durch Ausfall von -n- und Ersatzdehnung entstanden (ahd. thāhta, githāht, mhd. dāhte, gedāht, aus ger. *þanht-).