Stereometrie
Stereo + Metrie | Tatsächlich hat Euklid mit dem 5. Postulat ein Postulat der Ebenenmetrie „Ebenenvermessung“ dargelegt, auch Planimetrie genannt und eine Ebene hat auch nach Euklid keine Höhe, somit auch kein Dasein im Raum und im 11. Buch der Elemente werden die Axiome der Stereometrie behandelt (auch fälschlich Raumgeometrie oder räumliche Geometrie genannt), altgriechisch stereometría, zu stereós „steif, hart, fest, solide, starr“ und metría „Messung, Vermessung“, zu uirindogermanisch *ster- “stark, beständig”, gleichbedeutend und verwandt mit althochdeutsch starēn “starren”, uger. *staraz “steif”, und altgriechisch steîros, “fruchtlos, steril“, daher an sich der Festkörpermetrie unbelebter Materie und damit nicht der Raumvermessung, die auf Griechisch Chorometrie benannt worden wäre, zu Choros „Raum“, die sich, im Gegensatz zur ebenen Geometrie Planimetrie mit geometrischen dreidimensionalen Gebilden, Körpern, Gegenständen, Festkörpern im dreidimensionalen Raum befasst, die räumliche Figur, Gestalt und Ausgestalt und deren Rauminhalt in Raumgetreue, einen der Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Gegenständlichkeit entsprechenden räumlichen Dasein durch Axiome und Postulate bestimmt und es geht um Körper, Gegenstände, die jedoch von Gelehrten mit Raum gleichgesetzt werden und so besagen dessen Axiome