Zum Inhalt springen

Epigenese

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Dezember 2023 um 15:29 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<p>epi + Genese | ‚nachträgliche Entstehung, Schaffung‘; Entwicklung eines jeden Organismus durch aufeinanderfolgende Neubildungen; grie. <em class="Latn mention" lang="en">epi-</em> "Oben, drüber, weiter, zusätzlich zu"+‎ <em class="Latn mention" lang="en">-génesis</em> "Geburt‘, ‚Entstehung‘, "Herkunft, Quelle, Art der Geburt, Schaffung"</p><p>Lehre, wonach sich die Strukturen und Organe eines Organismus erst im…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

epi + Genese | ‚nachträgliche Entstehung, Schaffung‘; Entwicklung eines jeden Organismus durch aufeinanderfolgende Neubildungen; grie. epi- "Oben, drüber, weiter, zusätzlich zu"+‎ -génesis "Geburt‘, ‚Entstehung‘, "Herkunft, Quelle, Art der Geburt, Schaffung"

Lehre, wonach sich die Strukturen und Organe eines Organismus erst im Verlauf der Individualentwicklung (Ontogenese) ausbilden.

Eine Bezeichnung für die Herausbildung neuer Strukturen aus ungeformter Materie bei der Entwicklung (Ontogenese) eines Lebewesens. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Caspar Friedrich Wolff (Theoria generationis, 1759) in der Auseinandersetzung mit der damals herrschenden Präformationslehre eingeführt. Ähnliche Ansichten lassen sich bis in die Antike (Aristoteles) zurückverfolgen.