Werk:TDPC/59
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▷ ▷n. 59 Das Rätselbild »unendliche Linie« war in n. 24ff . vorgetragen worden, es führt hier nur auf eine noch schärfer gefaßte paradoxale Formulierung hin (die unsere Auslegung von n. 27 bestätigt): Bei Gott ist die Unmöglichkeit Notwendigkeit (17f.).- Aber noch etwas anderes läßt n. 59 nicht bloße Wiederholung sein: War oben das auf ein Benanntes angewendete possest ein Rätselbild, zum Unnennbaren aufzusteigen (n. 25,1–3), so ist jetzt die Blickrichtung die entgegengesetzte: Das Hingehen auf die Theologie (n. 58,9f.) ist zugleich ein Herkommen von ihr. Das »unum omnia quod essentialiter in omnibus« (12) ist eine theologische Aussage, die für den Kardinal an diesem Punkt des Gesprächs feststeht; was er jetzt sucht, sind »clariora aenigmata« (13). D. h. er sucht ein aenigma für eine bestimmte essentielle Wahrheit, so wie andererseits das aenigma selbst zu wesenhafter Erkenntnis führt. Diese doppelte Auszeichnung des aenigma wird in den folgenden Abschnitten noch deutlicher werden.