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Kontrast

aus AufEinWort, der freien Forschung
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kontra + st | m. an sich "Gegengestelltheit", einander (voneinander abgrenzend) gegen stehendes Dasein, Daseinszustände; bedingt daher zwei sich einander entgegen stehendes oder entgegen gestelltes", "sich einem entgegenstellendes" Dasein, oder dementsprechende Daseinszustände. An sich wurde mit kontra- "gegen, wider, entgegen", und lat. stō, stāre  ‘stehen’ ein Begriffwort gebildet, für den dt. Gegensatz als Beriffwort verwendet wird, jedoch aufgrund unterschiedlichen Wortstämme von stellen und setzen Kontrast mißdeutend ist, sich beides auf Abgrenzung der Unterschiede und des Übergang vom Einen zum Anderen bezieht (21 Jh. ndt.)

Kontrast ist die deutliche Abgrenzung vom einen zum entgegengesetzten Dasein gemeint, wourch sie sich deutlich von einander abheben, erkennbar und unterscheidbar sind, bspw. je höher, stärker der Kontrast umso deutlicher der Unterschied, umso klarer und enger der Übergang von schwarz zu weiß, ohne, dass es ineinander übergehen, sich überlappen, umso weniger, möglichst keine Abstufungen bilden.   (21. Jh. ndt.).  

‘Gegensatz, ausgeprägter Unterschied’ (besonders bei Farbgebungen), als Fachwort der Malerei aus gleichbed. ital. contrasto oder aus ebenfalls dem Ital. entstammendem frz. contraste entlehnt (18. Jh.). Das Hptw. ist zum Tw. ital. contrastare ‘im Gegensatz, im Widerspruch stehen’ gebildet, vlat. contrāstāre (aus lat. contrā, s. kontra- "gegen, wider, entgegen", und lat. stō, stāre  ‘stehen’).