stimm
stimm | stim + m | (stemn)
Das zweite m in stimmen entstand aus einem Laut der zwischen b und v liegt; "Schwingung";
¦√¦ uig. steƀ, ("stev, stemn"); uig. *stomen- ‘Mund, Spalte’, zu einer Ww. uig. *(s)tem- ‘schneiden’) ist möglich, dann sinngemäß "durch Stimme trennen";
Zu dt. Stimme, uig. *stomen- "Mund, Maul"; uger. stebnō or *stamnijō ahd. stimma "Stimme"; ahd. gistimmen ‘zusammen-, anstimmen’, *stimmen (8. Jh.); mhd. stimmen, stemmen ‘eine Stimme hören lassen, rufen, mit einer Stimme versehen, erfüllen, anstimmen, nennen, festsetzen, abschätzen’ und ahd. gistimnen ‘zusammen-, anstimmen’ (8. Jh.); in der Musik ‘die Höhe der einzelnen Töne kontrollieren’ (16. Jh.), ‘seine Stimme, sein Votum für jmdn., etw. abgeben’ (17. Jh.), ‘jmdn. in eine bestimmte Gemütslage versetzen’ (18. Jh.),