Zum Inhalt springen

Denknotwendigkeit

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Juni 2026 um 18:32 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.

denk–Notwendigkeit deu.

Das absolute Gleichsein ist eine Denknotwendigkeit; es muss dem Menschen gedanklich präsent sein, denn es bildet den Maßstab zur Bestimmung relativer Gleichheit. s. Anamnesis

Der Begriff Denknotwendigkeit stammt maßgeblich aus dem Deutschen Idealismus. Als philosophischer Fachbegriff geprägt und prominent verwendet wurde er zuerst von Johann Gottlieb Fichte.

Fichte führte den Terminus ein, um zu beschreiben, dass bestimmte Erkenntnisse nicht absolut oder objektiv zwingend sind, sondern allein durch die Aktivität unseres eigenen, freien Denkens bedingt und für dieses Denken alternativlos sind. Erstmals theoriebildend nutzte er ihn in seinen frühen Schriften, wie beispielsweise im Jahr 1796 in der Grundlage des Naturrechts. Bekannt ist vor allem sein Zitat:

„...daß überhaupt gedacht werde, bedingt.“

In der Folge wurde der Begriff vor allem von Georg Wilhelm Friedrich Hegel und später stark in der Transzendentalphilosophie rezipiert, um das logische, nicht-psychologische Gesetz unseres Bewusstseins zu fassen.

Der fehler liegt in der Definition seitens Fichte „...daß überhaupt gedacht werde, bedingt.“ hätte zum Begriff der Denkbedingtheit und nicht Denlknotwendigkeit führen müssen, das Denken, daß gemäß des Denkmuster und der Artweise des Denken bedingt ist, so dauch die Modallogik, die logische Bedingungen aufstellt und gemäß dieser Sätze aufstellt und schlußfolgert.