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viator

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viator "Weger"

Scholastisch ist der viator der Mensch im irdischen Leben:

der Mensch, der Gott noch nicht schaut, sondern unterwegs ist — im Zustand des Glaubens, Suchens, Hoffens, Erkennens aus Zeichen, Offenbarung und Schlussfolgerung.

viātor, ōris, m. (vio), I) der Reisende, der Wanderer, [3465] Wandersmann, Cic. u.a. – II) ein Unterbeamter, der vor die Magistrate ladende Bote, der Staatsbote, Landbote, Varro b. Gell. 13, 12, 6. Cic. de sen. 56; Vatin. 22. Liv. 2, 56, 13 u.a. Suet. Tib. 2, 2. Corp. inscr. Lat. 6, 1847. 1922. 1923. 2194. Vgl. Mommsen Staatsrecht 1. S. 360 f.

Quelle:

Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. Hannover 81918 (Nachdruck Darmstadt 1998), Band 2, Sp. 3465-3466.

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http://www.zeno.org/nid/2000272247X

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