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Orakel des Apollon

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Das Orakel des Apollon bezieht sich primär auf das Orakel von Delphi, die berühmteste Weissagungsstätte der antiken griechischen Welt. Im antiken Griechenland galt Delphi als der Mittelpunkt der Welt, wo der Gott Apollon durch eine Priesterin (die Pythia) zu den Menschen sprach, um die Zukunft vorherzusagen oder Rat in politischen und persönlichen Krisen zu geben. [1, 2, 3, 4, 5]

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Der Gott: Apollon war in der griechischen Mythologie der Gott des Lichts, der Musik, der Heilung und der Weissagung. [1, 2, 3, 4, 5]
  • Die Priesterin: Die Weissagungen wurden von der sogenannten Pythia verkündet. Dies war eine einheimische Frau, die in Trance fiel – der Mythos besagt, dass sie auf einem Dreifuß über einem Erdspalt saß und betörende Gase einatmete. [1]
  • Die Bedeutung: Könige, Feldherren und einfache Bürger pilgerten gleichermaßen nach Delphi, um Apollon um Rat zu fragen. Die Antworten waren oft mehrdeutig oder rätselhaft (siehe z.B. das berühmte "Krösus-Orakel") und erforderten kluge Deutung. [1, 2]
  • Das Heiligtum: Neben dem Apollon-Tempel beherbergte die Stätte den berühmten Omphalos (den Nabelstein der Welt). Am Tempel waren philosophische Maximen eingraviert, wie zum Beispiel die Aufforderung „Erkenne dich selbst“ (Γνώθι σ'αυτόν)