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Agnostik

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Agnostiker[1] (engl. agnostic) heißt seit Huxley (1825-1895) derjenige, welcher über die letzten Gründe alles Seins nichts zu wissen wünscht oder nichts behauptet, also alle transscendentalen Fragen ablehnt. Huxley, H. Spencer und Ch. Darwin z. B. bezeichneten sich so. Vgl. Grosse, H. Spencers Lehre von dem Unerkennbaren 1890. Auch Du Bois-Reymonds Standpunkt metaphysischen Fragen gegenüber, der durch die Worte »Ignoramus, Ignorabimus« ausgedrückt ist, ist der des Agnostizismus(»Über die Grenzen der Naturerkenntnis« 1872. Die sieben Welträtsel 1882). R. Flint, Agnosticism. 1903. Vgl. Eucken, Geistige Strömungen der Gegenwart 1904, S. 378. Raoul Richter, Der Skeptizismus in der Philosophie, Leipzig 1904.

  1. ↑ Quelle: Kirchner, Friedrich / Michaëlis, Carl: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe. Leipzig 51907, S. 28. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20003576655 Lizenz: Gemeinfrei