bedingen
Erscheinungsbild
Beding + -en | Tw. ‘zwangsläufig zur Folge haben, voraussetzen, fordern’. Das Verb wird anfangs nur schwach flektiert, starke Formen treten wie bei dem Grundwort dingen seit dem 17. Jh. auf. Das Vorsilbenwort bedingen ist wie einfaches dingen ursprünglich ein Wort der Rechtssprache, mhd. bedingen ‘verhandeln, durch Verhandlung gewinnen, Bedingungen vorschreiben’, danach ‘vereinbaren, (sich) vorbehalten’, wofür heute ausbedingen| aus + bedingen | Tw. mhd. ūʒbedingen.
Die heute übliche Bedeutung von bedingen ist durch die Tätigkeitshauptworte Beding | beding | n. (15. Jh.), Bedingung
bedinge,bedingt,bedingte, bedingter,bedingten,