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viabel

aus AufEinWort, der freien Forschung
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viabel

  • über das Französische viable ins Deutsche entlehnt, bedeutet „gangbar, brauchbar, funktional“
    • und wird oft im Kontext des radikalen Konstruktivismus für praktikable Lösungen verwendet. Es beschreibt, ob etwas eine Möglichkeit ist, die im Sinne von „funktioniert“ oder „anpassbar“ ist, nicht unbedingt „wahr“.
  • von lat. viabilis ("passierbar, begehbar")

viabel (\{\{Sprache|Deutsch}})

\{\{Wortart|Adjektiv|Deutsch}}

\{\{Deutsch Adjektiv Übersicht |Positiv=viabel |Komparativ=viabler |Superlativ=viabelsten }}

\{\{Worttrennung}}

vi·a·bel, \{\{Komp.}} vi·a·b·ler, \{\{Sup.}} vi·a·bels·ten

\{\{Aussprache}}

\{\{IPA}} \{\{Lautschrift|viˈaːbl̩}}

\{\{Bedeutungen}}

[1] für eine Sache geeignet

\{\{QS Herkunft|fehlt}}

\{\{Synonyme}}

[1] funktional, gangbar, geeignet, passend

\{\{Beispiele}}

[1] „In der Ausweitung der Möglichkeiten, die durch das konstruktivistische Wissensmodell begründet werden, liegt eine Chance, den Veränderungen der Gegenwart, die durch Pluralität und Heterogenität geprägt ist, auch auf der didaktischen Ebene viabler begegnen zu können.“[1]
[1] „Bestehende Wirklichkeitsstrukturen werden in diesem Zusammenhang auf ihre Passung untersucht und gegebenenfalls als nicht viabel erklärt und aufgegeben […].“[2]
[1] „Während im Kontext quantitativer Forschung z.B. das als wahr gilt, was statistisch signifikant ist, gilt im Kontext subjektwissenschaftlicher Forschung das als wahr, was intersubjektiv nachprüfbar ist und das als gültig, was praktikabel, nützlich, viabel ist.“[3]
[1] „Die Umformung des kognitiven Systems geschieht allerdings nicht durch Anpassung an die Wirklichkeit an sich, sondern als Abkehr von nicht mehr viablen Mustern.“[4]
[1] „Daraus leitet die Kommission ab, dass nur eine strikte und enge Formulierung der Ethik-Ausnahmen im Richtlinientext einen viablen Ausweg biete.“[5]

\{\{Wortbildungen}}

Viabilität

\{\{Übersetzungen}}

\{\{Ü-Tabelle|1|G=für eine Sache geeignet|Ü-Liste=

  • \{\{en}}: \{\{Ü|en|viable}}
  • \{\{fr}}: \{\{Ü|fr|viable}}
  • \{\{nl}}: \{\{Ü|nl|levensvatbaar}}
  • \{\{ru}}: \{\{Üt|ru|дееспособный}}
  • \{\{cs}}: \{\{Ü|cs|životaschopný}}

}}

\{\{Referenzen}}

[1] \{\{Wikipedia|viabel}}
[1] OpenThesaurus „viabel“

\{\{Quellen}}

\{\{Ähnlichkeiten 1|variabel|Anagramme=viable}}

  1. ↑ \{\{Literatur | Autor=Bärbel Völker | Titel=Wie kann man Geschichte lehren? | TitelErg=Die Bedeutung des Konstruktivismus für die Geschichtsdidaktik | Verlag=Wochenschau-Verlag | Ort=Schwalbach am Taunus | Jahr=2002 | ISBN=387920439X | Seiten=153}}
  2. ↑ \{\{Literatur | Autor=Jane Porath | Titel=Beförderung von Arbeits- und Berufsorientierung bei Schüler(inne)n der Berufsfachschule durch den Einsatz von Lernaufgaben | TitelErg=Eine konstruktiv-evaluative Studie | Auflage=1. | Verlag=Hampp Verlag | Ort=München/Mering | Jahr=2013 | ISBN=978-3-86618-860-0 | Seiten=159 | Online=zitiert nach \{\{GBS|V5TvAgAAQBAJ|PA159|Hervorhebung="viabel"}} }}
  3. ↑ \{\{Literatur | Autor=Katia Tödt | Titel=Lernerorientierte Qualitätstestierung für Bildungsveranstaltungen (LQB) | TitelErg=Grundlegung von Modell und Methode | Verlag=Bertelsmann Verlag | Ort=Bielefeld | Jahr=2008 | ISBN=978-3-7639-3625-0 | Seiten=152 | Online=zitiert nach \{\{GBS|cI-5UuTseWkC|PA152|Hervorhebung="viabel"}} }}
  4. ↑ \{\{Literatur | Autor=Matthias Wallich | Titel=@-Theologie | TitelErg=Medientheologie und Theologie des Rests | Auflage=1. | Verlag=Röhrig Verlag | Ort=St. Ingbert | Jahr=2004 | ISBN=3-86110-377-X | Seiten=551 | Online=zitiert nach \{\{GBS|Sq2il2O9FlAC|PA551|Hervorhebung="viablen"}} }}
  5. ↑ \{\{Literatur | Autor=Ingrid Schneider | Titel=Das europäische Patentsystem | TitelErg=Wandel von Governance durch Parlamente und Zivilgesellschaft | Auflage=1. | Verlag=Campus-Verlag | Ort=Frankfurt am Main/New York | Jahr=2010 | ISBN=978-3-593-39306-3 | Seiten=309 | Online=zitiert nach \{\{GBS|9oblAgAAQBAJ|PA309|Hervorhebung="viablen"}} }}