Gnade
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ge + nade, g + nade | f. eigentlich "gesamte Ruhe, geleistete Hilfe";
‘verzeihende Güte, Nachsicht, Schonung, herablassende Gunst, Strafnachlaß’, in der christlichen Religion ‘Barmherzigkeit Gottes, Sündenvergebung’, ahd. gināda ‘göttliches Erbarmen, Gottes Hilfe, Wohlwollen, Gunst’ (8. Jh.), mhd. genāde, gnāde ‘das Sichniederlassen, um auszuruhen, ruhige Lage, Glück(seligkeit), Gunst, Huld, Gottes Hilfe und Erbarmen’,
Gnade im Sinne von ‘huldvolles Zugeneigtsein’ wird in der süddeutschen Mission Übersetzungswort für kirchenlat. grātia und auf das Verhältnis Gottes zu den Menschen bezogen.