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Hand

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Hand | han + d | ‘unterster Teil des Armes zum Greifen und Halten’; ‘die Greifende, Fangende’;

uger. *hinþaną "erfassen, ergreifen" uger. *handuz "Hand", ger. *handu-; ahd. hant (8. Jh.), mhd. mnd. mnl. hant, asächs. hand, aengl. hand, hond, nl. engl. hand, anord. hǫnd, schwed. hand, got. handus führen auf eine Hauptwortbildung ger. *handu-, die im Ablautverhältnis steht zu got. -hinþan ‘greifen, fangen’ (frahinþan ‘gefangennehmen’), aschwed. schwed. hinna ‘erlangen, erreichen’ und zu ahd. herihunda ‘Beute’ (9. Jh.), aengl. hūþ, got. hunþs ‘Beute’.

Hand wäre danach als ‘die Greifende, Fangende’ zu deuten. Eine Verbindung zu ager. Wörtern ist nicht sicher nachzuweisen; Herkunft aus einem vor uig. Substrat möglich. Im Ahd. geht Hand in die i-Beugung über; Reste des alten u-Stammes zeigen Fügungen wie abhanden (s. ab), vorhanden ‘verfügbar, vorrätig’, eigentlich ‘vor den Händen’ (15. Jh.), meist in der Fügung vorhanden sein, attributiv seit dem 18. Jh., und zuhanden ‘greifbar, nahe’ (15. Jh.), die den umlautlosen Wemfall Mrz. bewahren. ;

Händel | Hand + el | Streit, Streitigkeiten, wobei das Wort selbst impliziert, dass bei dem Streit Handgreiflichkeiten nicht gänzlich ausgeschlossen sind; er sucht Händel "er sucht Streit"; Handgriff, (großer) an der Seite eines Krug angebrachter Griff, kurz für Bierkrug, Weinkrug;

Georg Friedrich Händel - Goethes Beziehung zu Händel zum einen der Mühlenhof und dessen Gaststädte und zum anderen der Komponist Händel  zu Auf etwa 1724–26 datieren die Neun Deutschen Arien für Solostimme, Melodieinstrument und Basso continuo aus Barthold Heinrich Brockes’ naturlyrischer Gedichtsammlung Irdisches Vergnügen in Gott. Brockes, der mit „poetischer Verklärung“ für die Ausbreitung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse sorgte, beeinflusste nachhaltig Christoph Martin Wieland und Johann Wolfgang Goethe. Meine Seele hört im Sehen lautet eine der Deutschen Arien. Mit diesen Arien vertonte Händel zum letzten Mal einen deutschsprachigen Text.