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Magnet

aus AufEinWort, der freien Forschung
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magn + -et

¦∑¦ mag + n + et;

¦∅¦ eigentlicht das, was Gräße unzählbare Menge hat, unberechenbar ist;

¦⊕¦ aus der Elektrizität hervorgehende Kraft und Kraftfeld;

¦⊗¦ Eisen- oder Stahlstück bzw. stromdurchflossene Spule mit Eisenkern mit der Kraft, bestimmte Metalle anzuziehen. Zum Namen der thessalischen Landschaft Magnēsía (Μαγνησία), die im Altertum als besonders reich an magnetischen Erzen galt.

¦⊗¦ Bevor der Zusammenhang von Magnetismus und Elektrizität bekannt wurde, waren magnetische Phänomene und Nutzungen nur unter Zuhilfenahme natürlicher Magneteisensteine zu beobachten und zu verwenden. Die praktische Anwendung galt ausschließlich dem Kompass. Dessen Prinzip war schon im vorchristlichen China und in der griechischen Antike bekannt. Nach dem römischen Dichter Lukrez (De rerum natura) wurden die Magneteisensteine nach der Landschaft Magnesia in Griechenland benannt, wo diese Steine schon sehr früh gefunden wurden.

Bei Augustinus wird das Bild vom Magneten noch allegorisch verwendet. Der mittelalterliche englische Theologe und Naturforscher Alexander Neckam veröffentlichte gegen 1200 die frühesten europäischen Aufzeichnungen über die Magnetisierung von Kompassnadeln, und Petrus Peregrinus de Maricourt beschrieb 1269 erstmals die Polarität von Magneten. Grundlegendes zum Magnetismus, z. B. die Kenntnis von der Magneteigenschaft der Erdkugel, trug William Gilbert bei, indem er systematisch und experimentierend vorging, nach seinem Vorschlag konzentrierte man die Kraftlinien an den Polen der Magnetsteine mit kleinen Eisenkappen. Die ungebrochene Faszination des auch im 18. Jahrhundert in seinen Ursachen noch unklaren Magnetismus spiegelt der lange Artikel Magnet in der Oekonomischen Encyclopädie von Johann Georg Krünitz. 1820 entdeckte Hans Christian Ørsted die Zusammenhänge zwischen elektrischem Strom und Magnetismus. Erst dies war die Voraussetzung für die Entwicklung der Elektrotechnik. (Quelle Magnet Geschichte)

¦⊗¦ In der Antike lernten Menschen den Magnetismus aus Erzgestein (oder Magnetit), die natürlich magnetisierte Eisenerzstücke sind. Das Wort Magnet wurde im Mittelenglischen vom lateinischen magnetum "lodestone" übernommen, letztendlich vom griechischen μαγνῆτις [λίθος] (magnētis [lithos]), was "[Stein] von Magnesia" bedeutet, ein Teil des antiken Griechenlands, in dem Erzgestein wurden gefunden. Erzgestein, die aufgehängt waren, damit sie sich drehen konnten, waren die ersten Magnetkompasse. Die frühesten bekannten erhaltenen Beschreibungen von Magneten und ihren Eigenschaften stammen aus Griechenland, Indien und China vor etwa 2500 Jahren. Die Eigenschaften von Lodestones und ihre Affinität zu Eisen wurden von Plinius dem Älteren 50 n. Chr. in seiner Enzyklopädie Naturalis Historia beschrieben.

Im 12. bis 13. Jahrhundert n. Chr. Wurden Magnetkompasse in der Navigation in China, Europa, auf der Arabischen Halbinsel und anderswo eingesetzt. (Quelle: Magnet eng. Wikipedia)

¦√¦ *megʰ- "fähig, Größe, unzählbar; 

¦↵¦; Aus dem lateinischen magnēs („lodestone“), aus dem Altgriechischen μαγνῆτις [λίθος] (magnêtis [líthos], „Magnesian [Stein]“), entweder nach der lydischen Stadt Magnesia ad Sipylum (heutiges Manisa, Türkei) oder nach dem Griechische Region Μαγνησία (Magnēsía) (woher der Kolonist kam, der die Stadt in Lydien gründete); grie. magnêtis lat.magnēs, mlat. magntum 
Erzgestein mhd. magnes

griech Magnes Μάγνης (Mágnēs) +‎ -ῐ́ᾱ (-íā); Magnes, eponym and first king of Magnesia. He was the son of Zeus and Thyia or of Aeolus and Enarete; Magnes, a son of Argos and Perimele, and father of Hymenaeus; from him also a portion of Thessaly derived its name Magnesia.

ist in der griechischen Mythologie Sohn des Aiolos und der Enarete; Magnetes griech. Volksstamm; griech. Mágnēs (líthos) (Μάγνης λίθος), lat. Magnēs (lapis) ‘Magnetstein’, woraus mhd. magnes, und griech. Magnḗtis (líthos) (Μαγνῆτις λίθος), lat. Magnētis (lapis), woraus mhd. magnēt(e), nhd. Magnet (Paracelsus).


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Magnet m. Eisen- oder Stahlstück bzw. stromdurchflossene Spule mit Eisenkern mit der Kraft, bestimmte Metalle anzuziehen. Zum Namen der thessalischen Landschaft Magnēsía (Μαγνησία), die im Altertum als besonders reich an magnetischen Erzen galt, sind gebildet griech. Mágnēs (líthos) (Μάγνης λίθος), lat. Magnēs (lapis) ‘Magnetstein’, woraus mhd. magnes, und griech. Magnḗtis (líthos) (Μαγνῆτις λίθος), lat. Magnētis (lapis), woraus mhd. magnēt(e), nhd. Magnet (Paracelsus). magnetisch Adj. ‘von der Wirkung eines Magnetsteins, Anziehungskraft besitzend’ (16. Jh.), mlat. magneticus. magnetisieren Vb. ‘magnetisch machen, Anziehungskraft verleihen’ (17. Jh.). Magnetismus m. ‘Lehre vom magnetischen Feld’ (19. Jh.); vorher Bezeichnung für das scheinbar geheimnisvolle Wirken und Zusammenspiel der Naturkräfte (18. Jh.) und, daran anknüpfend, für die (überholte, vom deutschen Arzt F. A. Mesmer 1766 begründete) Heilpraktik, die auf der angeblichen magnetischen Kraft des Menschen beruht.


From Latin magnēs (“lodestone”), from Ancient Greek μαγνῆτις [λίθος] (magnêtis [líthos], “Magnesian [stone]”), either after the Lydian city Magnesia ad Sipylum (modern-day Manisa, Turkey), or after the Greek region of Μαγνησία (Magnēsía) (whence came the colonist who founded the city in Lydia).

From Proto-Italic *magnos, from Proto-Indo-European *m̥ǵh₂nós, from *méǵh₂s (“great”). Confer with mactus. Cognates include Ancient Greek μέγας (mégas, “big, large”), Sanskrit मह (mahá, “great, mighty, strong, abundant”), Middle Persian ms (meh, “great”) (< *mas) (Persian مه‎ (mih)), Avestan -‎ (maz-, “large”), Tocharian B māka (“large”), Hittite [script needed] (mēkkis, “much, many, numerous”), Old Armenian մեծ (mec), Old Irish maige (“great, large”), Albanian madh (“large”)[1] and Old English micel (English much).

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