genießen
genieß,genieße,genießend,genießt,genoß,genossen
genießen | genießen | ursprüglich innehaben, gebrauchen, ursprünglich "ergreifen, erfreuen, erfangen"; "Gesamtes nicht, kein Ding", daß, das über ein Ding hinausgeht, durch ein Ding gegebenoder möglich ist; mit Freude, Vergnügen, Wohlbehagen auf sich wirken lassen; zu seinem Nutzen, Vorteil erhalten, erfahren (21 Jh.- ndt.);
‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ¦↵¦ uger. *neutaną; uger. *ganeutaną "erfreuen, ergreifend"; uwger. *ganeutan; ger. *neutan; ahd. nioʒan (8. Jh.), ginioʒan (9. Jh.), mhd. genieʒen, nieʒen,
asächs. niotan, mnd. genēten, nl. genieten, aengl. nēotan, anord. njōta, schwed. njuta ‘benutzen, genießen’ sowie got. niutan ‘erreichen, erlangen’, ganiutan ‘ergreifen, fangen’ (vgl. got. nuta ‘Fischer’, eigentlich ‘Fänger’) führen auf ger.*neutan, zu uig.*neud- ‘Erstrebtes ergreifen, in Nutzung nehmen’ (wozu auch Genosse, Nutzen).
¦√¦ uig. *newd- "ergreifen, erfreuen, erfangen";