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zielen

aus AufEinWort, der freien Forschung
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¦∑¦ ziel + en;

¦∅¦ einen Teil, eine Zeit anstreben;

¦⊗¦ ‘auf ein bestimmtes Ziel richten, sich worauf beziehen, worauf gerichtet sein’; ahd. zilēn ‘sich bemühen, sich anstrengen’ (8. Jh.), zilōn ‘sich bemühen, beeilen’ (9. Jh.); mhd. zilen, ziln ‘zielen, ringen, streben, zu erreichen suchen’,

uig. *dī- < *deh₂-i-? "teilen" verwand mit *tīdiz "Gezeiten", *tīmô "Zeit" von *deh₂imō daímōn, “daemon”; möglicherweise auch Wortwurzel;

¦↵¦ germ. *tilōn.; germ. *tila- ‘passend’, ahd. zilēn (8. Jh.), (9. Jh.; vgl. gizilōn, 8. Jh.), mhd. zilen, ziln, asächs. tilian ‘erlangen’, mnd. tēlen ‘zielen’, mnl. tēlen ‘hervorbringen, sorgen für, anbauen, bestellen’, nl. telen ‘zeugen, schaffen, züchten’, afries. tilia ‘(er)zeugen’, aengl. tilian ‘streben, (sich) verschaffen, versuchen, bebauen’, engl. to till ‘(Land) bestellen, pflügen’, got. gatilōn ‘erzielen’, andtilōn ‘sich anbequemen’, germ. *tilōn. Substantiv- und Verbformen stellen sich zu einem Adjektiv ger. *tila- ‘passend’, vgl. afries. aengl. til ‘tauglich, gut’, anord. tilr ‘gut, passend, zweckmäßig’, got. til ‘passend’ (oder Subst. ‘passende Gelegenheit’?), gatils ‘passend’ und zu der Präposition afries. aengl. til, engl. till ‘bis, zu’, anord. til ‘zu, nach, bis’, schwed. till ‘zu, nach, an, in, bis’. Weitere Beziehungen sind unklar.

Vielleicht gehört die Wortgruppe als Ableitung zu der unter Zeit genannten Wurzel im Sinne von ‘das Eingeteilte, Abgemessene’, dann ‘örtlicher oder zeitlicher Endpunkt’? Oder (vgl.Pokorny 1, 3) mit air. ad ‘Gesetz’, adas ‘geziemend’, kymr. addas ‘passend’, eddyl (aus *adilo-) ‘Pflicht, Ziel’ zu ie.*ad- ‘festsetzen, ordnen, Ziel’?

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