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tarnen

aus AufEinWort, der freien Forschung
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¦∑¦ tarn + en;

¦∅¦ vorgetäuscht anders sein, so daß Dasein übersehen wird, oder für ein anderes Dasein oder gleiches Dasein wie das Umfeld vernommen wird;

¦⊕¦ ‘zudecken, verhüllen, verbergen, unsichtbar machen’; ‘durch Anpassung an die Umgebung schwer erkennbar machen, gegen Sicht und vor Entdeckung schützen’, übertragen ‘verbergen, verschleiern’. 

¦√¦ möglicherweise zu uig. *dʰer- ; uig. *dher(ə)-‘halten, festhalten, stützen’;

¦↵¦ uig. *dher(ə)-‘halten, festhalten, stützen’; ‘sich zusammen-, zurückhalten, zuhalten, daß man etw. nicht sieht’; möglicherweis zu uwgerm. *derk (“dreckig, dunkel”); uwgerm. *darnī “versteckt” +‎ *-jan.; ugerm. *darnijan.; germ. *darnja- ‘verborgen, versteckt sein, sich verborgen halten’; ahd. (um 800), mhd. tarnen, ternen ‘zudecken, verhüllen, verbergen, unsichtbar machen’;


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Das im Dt. im 20. Jh. wiederbelebte, nur westgerm. bezeugte Verb ahd. (um 800), mhd. tarnen, ternen ‘zudecken, verhüllen, verbergen, unsichtbar machen’, asächs. (bi)dernian ist gebildet zum westgerm. Adjektiv ahd. tarni, terni ‘unsichtbar, verborgen, verhüllt’ (8. Jh.), asächs. darni, derni ‘heimtückisch, böse’, aengl. dierne ‘verborgen, dunkel, geheim, täuschend, böse’, einer Ableitung mit ni-Suffix (germ. *darnja-) von dem in aengl. darian‘verborgen, versteckt sein, sich verborgen halten’, mnl. hem bedāren ‘sich beherrschen, zu sich selbst kommen’, nl.bedaren, auch ‘sich legen’ (vom Wind), belegten Verb. Außergerm. kann aind. dhāráyati ‘hält, trägt, erhält’, griech. thrónos(θρόνος) ‘Sessel, Sitz, Herrschersitz’ (s. ↗Thron), lat. frētus ‘gestützt auf, fest vertrauend’ verglichen werden, mit denen das germ. Verb im Sinne von ‘sich zusammen-, zurückhalten, zuhalten, daß man etw. nicht sieht’ zur Wurzel ie. *dher(ə)-‘halten, festhalten, stützen’ gestellt werden kann. Mhd. tarnen, das sich zunächst im Nhd. nicht fortsetzt, wird zuerst im militärischen Bereich im und nach dem ersten Weltkrieg (vgl. K. Ammon Tarnkleidung (1921)) aus dem Kompositum Tarnkappe 

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