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Schein

aus AufEinWort, der freien Forschung
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¦∑¦ schei + -n;

¦∅¦ ‘Lichtstrahl, Glanz, Schimmer, äußeres Aussehen, Trugbild, schriftlicher Nachweis, Bestätigung, Banknote’;

¦⊕¦ daß die Aufmerksamkeit auf sich ziehende, das nähere Umfeld schwach erleuchtet und das weitere Umfeld im Dunkel läßt;

¦⊗¦ ‘Strahl, Glanz, Helligkeit, Sichtbarkeit, sichtbarer Beweis’ (9. Jh.), woraus ‘schriftlicher Beweis, Urkunde, Dokument, schriftliche Bestätigung’ (15. Jh.); ‘Lichtstrahl, Glanz, Schimmer, äußeres Aussehen, Trugbild, schriftlicher Nachweis, Bestätigung, Banknote’;

¦√¦ uig. *sk̑āi-, *sk̑i- ‘gedämpft schimmern, Schatten’; uig. *(s)ḱeh₁y- (“scheinen, schimmer”).

¦↵¦ ahd. skīn, scin (9. Jh.), mhd. schīn (15. Jh.), asächs. skīn ‘Licht, Glanz’, mnd. schīn, mnl. scijn, nl. schijn, aengl. scīn, shēn (Geist), engl. shine, (ablautend) anord. skin, schwed. sken.

A contraction of scīs (from sciō (“I know, understand”)) and -ne (interrogative enclitic).

Zusammenziehung

scīn (scisne, scine)

  1. weißt du?

von uital. *skijō, von uig. *skey- (“unterscheiden, trennen”).

sciō (present infinitive scīre, perfect active scīvī or sciī, supine scītum); fourth conjugation

Ich kann, weiß. verstehe, habe Kenntniß.

Scīsne ubi habitēmus?

weißt du wo wir leben?