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Grund

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Grund | Grun +d | ‘unterste Fläche, Erdboden, Bodenvertiefung, Tiefe und Boden eines Gewässers, eines Gefäßes, Fundament, Grundlage, das innerste, tiefste Wesen, Ursache, Veranlassung’, ahd. grunt (8. Jh.), mhd. mnd. grunt,

asächs. grund, nl. grond, aengl. grund, engl. ground, anord. grunnr m. ‘Grund, Boden’, grund f. ‘Feld, Erde’, schwed. dän. grund, got. *grundus (in grunduwaddjus ‘Grundmauer’), uig. *grunduz.

Unter Annahme einer (nicht belegbaren) ursprünglichen Bedeutung ‘körniger Boden, Sandboden’ kann für ger. *grundu- über ‘Zerriebenes’ ein Anschluß an uig. *ghren-, Erweiterung der Ww. uig. *gher- ‘hart worüber streichen, zerreiben’, hergestellt werden. Dabei ergibt sich über die dentale Erweiterung uig. *ghrendh- Verwandtschaft mit Grind.

Dasein, dass sich angesammelt hat, angesammelt wurde und als Fläche besteht und zu Festigkeit gelangte oder bietet ein eher dauerhaftes, beobachtbar wenig veränderliches Dasein; Dasein auf dem etwas zu stehen kommt, etwas darauf aufgebaut werden kann, sich darauf stützen, es bebauen oder ähnlich für etwas nutzen beständiges kann (21 Jh. ndt.).

Übertragen steht der Wortbegriff Grund für Leitvorstellung und wird oft mit Ursache verwechselt; Grund und Ursache unterscheiden sich darin, dass es sich bei einem Grund um eine Ansammlung handelt, wie man auch beim Begründen, Gründen Umstände und Bedingungen angibt oder anstrebt, die eine Festigkeit für zukünftiges Dasein bieten, auf der etwas aufgebaut werden kann oder zu Stande gekommen ist; ein Grund besteht aus Menge mit Festigkeit und Masse und bezieht Zeitdauer mit ein (21 Jh. ndt.).

Falsche Verwendung und Angabe auf Wikipedia ist "Grund wird im allgemeinsten Wortsinn alles bezeichnet, womit man auf die Frage 'Warum?', 'Woher?', 'Woraus?' antwortet. Gemeint ist damit ein sachlich oder zeitlich Früheres, durch welches ein daraus oder danach Folgendes bestimmt wird." da es die übliche Verwendung des Begriff Ursache ist und ein Warum? in der Zukunft liegen kann.

Im Ergründen von Ursachen, Grund, Ursprung, Urgrund eines Dasein, Daseinszustand, einer Erscheinung steht das Henne-Ei-Problem als Verbildlichung der Fragestellung, ob es eine letzte Begründung gibt, also einen „Grund an sich“, wie es Arthur Schopenhauer formuliert. Als Beispiel wird bei Schopenhauer das Fallen eines Gegenstandes genannt. Warum fällt ein Stein herunter? Jede Antwort, z. B. hier „Wegen der Anziehungskraft“, kann sofort weiter hinterfragt werden: „Warum gibt es eine Anziehungskraft?“ usw. Das, was hier auf den ersten Blick nach der Frage nach dem Grund aussieht, ist in Wahrheit nur die Frage nach der Ursache.

Der Unterschied zwischen Ursache und Grund wird deutlich, wenn man sich klarmacht, dass eine Ursache immer nur in einer Kausalkette (Ursache-Wirkung-Abfolgeanreihung) mit einhergehender Zeitdauerabfolge gedacht wird. Der Grund kann dem eingewöhnten Denken und Schlußfolgern nach nur dann einer sein kann, wenn er den Grund bildet und nicht selbst Folge von etwas ist. Ausführlich wird das Problem in Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde von Schopenhauer dargestellt. Schoppenhauer und die meisten der Gelehrten und Wissenschaftler irren sich darin, da die Wortbedeutung von Grund, wie eben der Grund eines Boden auf Ansammlung von Grand2 und mit der gebildeten Oberschicht als Grind zusammen den Grund bilden und Gründe sich auf gleiche Weise herausbilden, sie somit auf Ansammlungen und deren Verfestigung sind, auf denen dann Ursachen zustande kommen können.