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Konsens

aus AufEinWort, der freien Forschung
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¦∑¦ con + sense, con- +‎ sentiō;

¦∅¦ "Mitsinnen"; in gleicher Weise denken, fühlen, meinen;

¦⊕¦ von der Wortentstehung her ist der Gemeinsinn, gleich fühlen oder empfinden vererbt; Es herrscht Konsens im Sinne von Einigung und Übereinstimmung erst wirklich dann, wenn ein Gemeinsinn sehr ähnlichen Denkens und Fühlens in Einklang gelangt ist;

¦⊗¦ Ersatzwort in Deutsch ist Gemeinsinn; Einigkeit, Einvernehmen, Übereinkunft, Übereinstimmung, Einwilligung, Einstimmigkeit; Es ist aus lat. cōnsēnsus ‘Übereinstimmung, Einstimmigkeit’ entlehnt, einer Bildung zu lat. cōnsentīre (cōnsēnsum) ‘übereinstimmen, übereinkommen, einwilligen’ (spätlat. cōnsēnsum esse ‘einverstanden sein’); Heutiger Gebrauch im Sinne von ‘Übereinstimmung der Meinungen, Einigkeit’ knüpft erneut an das lat. Vorbild an. Dissens m.‘Meinungsverschiedenheit, Streit’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. lat. dissēnsus m., zu lat. dissentīre ‘verschiedener Meinung sein, im Widerspruch stehen’, lat. sentīre

¦√¦ uig. *sent- (“Fühlen”);

¦↵¦ lat. consensus.; lat. cōnsēnsus ‘Übereinstimmung, Einstimmigkeit’ entlehnt, einer Bildung zu lat. cōnsentīre (cōnsēnsum) ‘übereinstimmen, übereinkommen, einwilligen’ (spätlat. cōnsēnsum esse ‘einverstanden sein’); vgl. lat. sentīre ‘fühlen, empfinden, Einsicht haben, meinen, denken’;


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Konsens m. ‘Einwilligung, Zustimmung’. Das seit dem 15. Jh. (vgl. consensbrief ‘Einwilligungsurkunde’, Frankfurt 1411, sowie mnd. consens, consent) bezeugte Substantiv gehört anfangs der Kanzleisprache an, gilt dann besonders für die bei der Obrigkeit einzuholende ‘Erlaubnis zur Eheschließung’. Es ist aus lat. cōnsēnsus ‘Übereinstimmung, Einstimmigkeit’ entlehnt, einer Bildung zu lat. cōnsentīre (cōnsēnsum) ‘übereinstimmen, übereinkommen, einwilligen’ (spätlat. cōnsēnsum esse ‘einverstanden sein’); vgl. lat. sentīre ‘fühlen, empfinden, Einsicht haben, meinen, denken’. Heutiger Gebrauch im Sinne von ‘Übereinstimmung der Meinungen, Einigkeit’ knüpft erneut an das lat. Vorbild an. Dissens m.‘Meinungsverschiedenheit, Streit’, entlehnt (17. Jh.) aus gleichbed. lat. dissēnsus m., zu lat. dissentīre ‘verschiedener Meinung sein, im Widerspruch stehen’, lat. sentīre (s. oben) und ↗dis-.


Latin

Etymology

From cōnsentiō (“feel together; agree”), from con- (“together”) and sentiō (“sense; perceive; feel”).

Pronunciation

Noun

cōnsēnsus m (genitive cōnsēnsūs); fourth declension

  1. Consensus, agreement, accordance, unanimity, concord.
  2. A plot, conspiracy.

Latin

Etymology

From con- +‎ sentiō.

Pronunciation

Verb

cōnsentiō (present infinitive cōnsentīre, perfect active cōnsēnsī, supine cōnsēnsum); fourth conjugation

  1. I agree, accord, harmonize
  2. I unite upon
  3. I plot or conspire
  4. I assent to, I consent to do something specific [ quotations ▼]

From Proto-Indo-European *sent- (“to feel”). Cognate with Lithuanian sintėti (“to think”), Old High German sinnan (“to go; desire”).

Pronunciation

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