Zum Inhalt springen

Tat

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Dezember 2023 um 22:20 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<p style="text-align: justify;" >¦∑¦ tun (durch zusammenziehen wird ''u'' zu'' a'' und i zu ''t'');</p><p style="text-align: justify;" >¦∅¦ eigentlich das Ergebnis von 'Zusammentun’; tun, daß ein Dasein (eine Tatsächlichkeit) erwirkt undoder bewirkt hat; vollendetes tun;</p><p style="text-align: justify;" >¦⊕¦ eine Tat bedingt eine Veränderung im Dasein, die mit einer Tatsächlichkeit in Beziehung steht, als Tatsächlichkeit vernehmbar is…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

¦∑¦ tun (durch zusammenziehen wird u zu a und i zu t);

¦∅¦ eigentlich das Ergebnis von 'Zusammentun’; tun, daß ein Dasein (eine Tatsächlichkeit) erwirkt undoder bewirkt hat; vollendetes tun;

¦⊕¦ eine Tat bedingt eine Veränderung im Dasein, die mit einer Tatsächlichkeit in Beziehung steht, als Tatsächlichkeit vernehmbar ist;

¦⊗¦ ‘was ausgeführt worden ist oder werden soll, bewußte, gewollte (zweckgerichtete) Handlung, Leistung, Unternehmen’,

¦√¦ uig. dhe, ;uig. ti;

¦↵¦ uig. ie. *dhēti-; germ. *-dēdi-; ahd. (8. Jh.), mhd. tāt;


[bg_collapse view="button-blue" color="#ffffff" icon="eye" expand_text=" " collapse_text=" " ]

Tat f. ‘was ausgeführt worden ist oder werden soll, bewußte, gewollte (zweckgerichtete) Handlung, Leistung, Unternehmen’, ahd. (8. Jh.), mhd. tāt, asächs. dād, mnd. dāt, mnl. daet, nl. daad, aengl. (angl.) dēd, (westsächs.) dǣd,engl. deed, anord. dāð, schwed. dåd, got. gadēþs, germ. *-dēdi- führt als Abstraktbildung mit ie. ti- Suffix wie awest. niδātay- ‘das Nieder-, Ablegen’, lit. dė́tis ‘Last, Ladung, Fracht’, aslaw. blagodětь ‘Gnade, Wohltat, Dank’ auf ie. *dhēti-, neben *dhəti- in griech. thésis (θέσις) ‘das Aufstellen, Behauptung, aufgestellter Satz, Ausspruch’, lat. conditio ‘Gründung, Schöpfung, Stiftung, Werk’, eigentlich ‘das Zusammentun’, Bildungen zu der unter ↗tun (s. d.) genannten Wurzel ie. *dhē-‘setzen, stellen, legen’.