Tat
¦∑¦ tun (durch zusammenziehen wird u zu a und i zu t);
¦∅¦ eigentlich das Ergebnis von 'Zusammentun’; tun, daß ein Dasein (eine Tatsächlichkeit) erwirkt undoder bewirkt hat; vollendetes tun;
¦⊕¦ eine Tat bedingt eine Veränderung im Dasein, die mit einer Tatsächlichkeit in Beziehung steht, als Tatsächlichkeit vernehmbar ist;
¦⊗¦ ‘was ausgeführt worden ist oder werden soll, bewußte, gewollte (zweckgerichtete) Handlung, Leistung, Unternehmen’,
¦√¦ uig. dhe, ;uig. ti;
¦↵¦ uig. ie. *dhēti-; germ. *-dēdi-; ahd. (8. Jh.), mhd. tāt;
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Tat f. ‘was ausgeführt worden ist oder werden soll, bewußte, gewollte (zweckgerichtete) Handlung, Leistung, Unternehmen’, ahd. (8. Jh.), mhd. tāt, asächs. dād, mnd. dāt, mnl. daet, nl. daad, aengl. (angl.) dēd, (westsächs.) dǣd,engl. deed, anord. dāð, schwed. dåd, got. gadēþs, germ. *-dēdi- führt als Abstraktbildung mit ie. ti- Suffix wie awest. niδātay- ‘das Nieder-, Ablegen’, lit. dė́tis ‘Last, Ladung, Fracht’, aslaw. blagodětь ‘Gnade, Wohltat, Dank’ auf ie. *dhēti-, neben *dhəti- in griech. thésis (θέσις) ‘das Aufstellen, Behauptung, aufgestellter Satz, Ausspruch’, lat. conditio ‘Gründung, Schöpfung, Stiftung, Werk’, eigentlich ‘das Zusammentun’, Bildungen zu der unter ↗tun (s. d.) genannten Wurzel ie. *dhē-‘setzen, stellen, legen’.