Weiche (Gleis)
Erscheinungsbild
Weiche2 | weiche | f. ‘Vorrichtung zur Überführung von Schienenfahrzeugen auf ein anderes Gleis’ (1. Hälfte 19. Jh.), ursprünglich wohl (als Wort der Elbschiffahrt) ‘mit eingeschlagenen Pfählen, mit Faschinen, Steinen und Sand befestigte Ausweichstelle’ (18. Jh.). Vgl. nd. Wīk ‘das Weichen, Flucht’, auch (ausgehend von der Vorstellung ‘das Zurückweichen des Ufers’) ‘Bucht, von einem Hauptkanal seitlich abweichender kleinerer Kanal, Ausbuchtung eines größeren Kanals’, mnd. wīke f. ‘Entweichung, Flucht’, wīk(e) f. ‘Seebucht’, nl. wijk ‘Seitenkanal, Bucht, Flucht’; von dem unter weichen2 dargestellten Verb abgeleitet.
¦√¦ *u̯ei- ‘drehen, biegen’ ;