Ausgestalt
¦∑¦ aus + Gestalt; ExistenzForm
¦∅¦ das Gesamte Innere und Äußere eines Daseins entsprechend dessen Ausgestalung; Ausgestalt ist die Gestalt, die das gesamte aus sich selbst heraus zu Stande kommende – Zustand; Eine Ausgestalt kann aus sich selbst heraus ins Dasein gelangen oder durch Verfertiger ins Dasein gebracht werden. (Quelle: Ursprung und Wandlung des Begriff Vernunft)
¦⊕¦ Der Begriff Ausgestalt ersetzt den Begriff Existenz zu lateinisch existentia, gebildet aus ex für „aus, heraus“ und sistere für „stellen“, zu stare für „stehen“. Existenz bedeutet somit sinngemäß „aus sich selbst heraus stehend“ und etwas, dass aus sich selbst heraus ins Dasein gelangt oder durch Verfertiger (Faktoren) ausgestaltet und zu einer Gestalt wurde, benenne ich als Ausgestalt, da das lateinische sistere vom hochdeutschen „stellen“ abstammt und dies ebenso bei dem Wort Ausgestalt der Fall ist.
Ausgestalt ersetzt den Wortgbegriff Form, da Form sich meist auf das Äußere, der Erscheinung eines Daseins bezieht und die Ausgestalt erwikt die Erscheinung, oder ist an dem bewirken der Erscheinung beteiligt, ist jedoch selbst nicht die Erscheinung;
Eine Ausgestalt ist gedanklich und im Dasein tatsächlich, wirklich, dinglich, gegenständlich, während eine Gestalt beispielsweise bei einem Schatten lediglich auf Erscheinung ohne eigenes Dasein beruht, somit eine Ausgestalt eine Gestalt aufgrund von eigenem Dasein aus sich selbst heraus hat, eine Gestalt aus oder aufgrund anderem Dasein in Erscheinung treten kann, da beispielsweise die jeweiligen Lichtverhältnisse oder Daseinszustände andere Erscheinungen als die ureigne der Ausgestalt zeigen.
¦√¦ uig. *stel- “stellen, hintun, Posten, Stand, Gestell" "stabil sein”; uig. sta;