Zum Inhalt springen

äu

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Dezember 2023 um 11:20 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<div class="zenoCOMain"> == Äu == <div class="zenoCOAdRight"><ins class="adsbygoogle adsbygoogle-noablate" data-ad-client="ca-pub-2678391992761616" data-ad-height="250" data-ad-slot="4978495308" data-ad-width="300" data-adsbygoogle-status="done"><div id="aswift_0_host"><br></div></ins></div><p>[http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-01-0463 [463]] '''Äu''', gleichfalls ein Doppellaut, welcher in der Aussprache von dem eu und ei gehörig zu unte…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Äu


[463] Äu, gleichfalls ein Doppellaut, welcher in der Aussprache von dem eu und ei gehörig zu unterscheiden ist. Er findet sich nur in solchen Wörtern, welche in der Stammsylbe ein au haben, und in der Biegung und Ableitung den Umlaut bekommen: Haus, Häuser, Glaube, gläubig, außer, äußern, schlaudern das Neutrum, schläudern das Activum, läugnen, von dem alten Oberdeutschen laugnen. Daß dieses äu kein Dreylaut ist, erhellet aus dem was bey dem ä gesagt worden. Statt dessen aü schreiben zu wollen, ist eine unnütze Grille, weil auf keiner Seite etwas dabey gewonnen, und daher der allgemeine Gebrauch ohne alle Noth verletzet wird. S. auch die Orthogr. Th. 1, S. 144.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 463.
Lizenz:
Faksimiles: