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aus AufEinWort, der freien Forschung
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[ zeich + -en ][ n. ]

‘sinnlich wahrnehmbarer Hinweis, Symptom, Symbol’,

  • Verwandtschaft
    • ahd. zeihhan (8. Jh.),
    • mhd. zeichen ‘Merkmal, Sinnbild, Sternbild, Vorzeichen, Symbol, Wunder’,
    • asächs. tēkan,
    • mnd. tēken,
    • mnl. tēken, teiken,
    • nl. teken ‘Zeichen’,
    • aengl. tāc(e)n ‘Zeichen, Wunder, Beweis, Banner’,
    • engl. token ‘(An)zeichen, Symbol, Signal’,
    • anord. teikn, schwed. tecken ‘Zeichen’,
    • got. taikn n., taikns f. ‘Zeichen, Wunder’
  • führen auf
    • ger. *taikna-
      • (bzw. *taikni- für got. taikns f.).
    • Dies ist anschließbar
      • an uig. *doig̑-,
        • Ablautstufe neben *deig̑-,
      • eine Variante der unter zeihen angeführten Ww. uig. *deik̑- ‘zeigen’.

»Wenn man aber sagt: ›Wie soll ich wissen was er meint, ich sehe ja nur seine Zeichen‹, so sage ich: ›Wie soll er wissen, was er meint, er hat ja auch nur seine Zeichen‹.« Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen § 504

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