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saterfriesisch

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Sater + friesisch

Eigenbezeichnung: Seeltersk

Das Saterland (veraltet auch Sagterland, saterfriesisch: Seelterlound

Das Saterland liegt auf einer 15 Kilometer langen und ein bis vier Kilometer breiten Sandinsel inmitten von Mooren. Dadurch war es lange Zeit sehr isoliert und bis ins 19. Jahrhundert hinein nur per Schiff über die Sagter Ems zu erreichen. Zwischen 1100 und 1400 wurde die Tecklenburger Grafschaft Sögel, die das heutige Saterland und Teile des Hümmlings umfasste, von Friesen aus dem heutigen Ostfriesland besiedelt. Ob zuvor bereits einige wenige Siedler westfälischen Ursprungs in dem Gebiet lebten, ist umstritten. Von der Grafschaft Sögel (Comitia Sygeltra) hat das Saterland („Sagelter Land“) auch seinen Namen.

Bedeutungen:

[1] verbleibende Varietät der ostfriesischen Sprache, die im Landkreis Cloppenburg noch von rund 2000 Menschen gesprochen wird

Abkürzungen:

[1] ISO 639-3: stq

Synonyme:

[1] Saterländisch

Oberbegriffe:

[1] Ostfriesisch

Beispiele:

[1] Wie heißt das auf Saterfriesisch?
[1] „Die zahlreichen Sprachforscher, die das Saterfriesische untersuchten, benutzten bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verschiedene, teils selbst erdachte Schreibweisen.“[1]
[1] „Seit 2005 ist der Vorgänger nicht mehr in Kraft, der die Rahmenbedingungen für Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule regelte…“[2]