Werk:Urgründe zu Wahrheit, Zeit und Werden
| Zum Inhaltsverzeichnis: | Heft 8 - Wundersame Kommunikation |
| zur Vorfolgeausgabe: | Entwurf der Wirkweise von Kommunikation |
| Schriftstück Ausgabe: | 20201216S1 |
| zur Nachfolgeausgabe: | Beziehung Kommunikation zu Gemeinwohl |
(1) Urgrund der Wahrheit und Täuschung.
(1.1) Ich weiß, daß wir noch im Ergründen des Wortbegriff Kommunikation stecken, doch muß ich diesen Zwischenschritt einfügen um aufzuzeigen, daß ein erheblicher Bestandteil unserer Kommunikation auf Grund von falschen Annahmen und Kenntnissen in Schwierigkeit gerät, die wir von Gelehrten einfach übernehmen, weil sie Autoritäten für uns sind. Wenn ich heutzutage vernehme, was in den Massenmedien über Beziehungen, Psyche und so weiter an vermeintlichem Wissen vermittelt wird, und ich es dann in den Gesprächen meiner Freunde, Bekannten und Nachbarn vernehme, wundert mich dies nicht mehr, daß sie in Schwierigkeiten geraten, wenn sie zum einen Täuschung als Wissen aufgenommen haben und zum anderen es nicht selbst verstanden und überprüft haben.
(1.1.1) Bis mir im Frühjahr 2004 bewußt wurde, daß uns Urgründe meist entgehen und ich endlich begann die Eigenschaften der Zeit zu begreifen, lebte ich ein Leben in beständiger Sorge um Zeit, nicht genügend Zeit zu haben, etwas zu verpassen und die Uhr bestimmte mein Leben, nicht meine Wünsche oder Ziele. Ich war nicht in der Lage Momente zu genießen und verspürte einen beständigen Drang etwas tun zu müssen. Dann erkannte ich, daß dies alles aus falschen Vorstellungen über Zeit heraus auf mich einwirkte, die ich im Verlauf meines Lebens angenommen hatte und ich Zeit wie einen Gegenstand verstand, dem ich auf ewig ausgeliefert sei, wie auch die Ansicht hatte nur einmal leben zu würden und daher wie viele andere auch, danach strebte so viel wie möglich in meiner Lebenszeit zu erleben und zu genießen.
(1.1.2) Dann gelangte ich zu der Gewißheit über frühere Leben und Wiedergeburt (Reinkarnation) und alles änderte sich. Ich hatte plötzlich Zeit und mußte nicht mehr alles in diesem Leben erleben. Ich hatte auch begriffen, daß ich dieses Leben dazu nutzen muß um in kommenden Leben besser dastehen zu können, daß mein jetziger Lebenslauf bestimmt, mit welchem Daseinszustand mein nächstes Leben beginnen wird. Keine Sorge – wir werden hier nicht religiös, esoterisch oder "sektisch", da ich auch keiner Religion, Sekte oder Ideologie angehöre und mit dem, was ich über diese aufdeckte, zähle ich wohl eher zu ihren Feinden. Mir ist es bereits als Kind bewußt wieder geworden, jedoch wurde ich katholisch erzogen und habe begonnen die Welt auch katholisch zu sehen und zu verstehen, bis mir daß Ausmaß ihrer vorgetäuschten Nächstenliebe, wie auch ihre schrecklichen Taten bewußt wurde.
(1.2.3) Man muß mit mir diese Gewißheit nicht teilen um den folgenden Inhalt über Urgründe über Zeit zu verstehen. Man kann es anhand der Kenntnisse meines Wissens, die ich hier nun vermittel ein stück weit besser verstehen und sich damit in die Lage versetzen, es für sich selbst herauszufinden. Ich hatte mich also über Zeit selbst getäuscht, wie auch durch die allgemeinen Vorstellungen täuschen lassen und sich Zeit und Urgründe in den vielfältigen Betrachtungen über sie anzuschauen kann für das eigene Leben sehr bedeutend sein. Was ist also an Zeit wahr oder nicht?
Bildbeschreibung: Veranschaulichung der hinduistischen Reinkarnationslehre (Quelle Wikipedia). Aus eigener Erfahrung und den Erfahrungen meiner Coachee (Klienten) weiß ich, daß an diesen Lehren sehr viel Wahrheitsgüte liegt, die sich auch im Buddhismus, wie auch dem frühen Christentum, den Urchristentum und der Gnosis wiederentdecken lassen. Mit Kaiser Konstantin und dem Beginn der katholischen Kirche wurden diese Lehren verboten und deren Vertreter Verfolgt und viele von ihnen ermordet, ihre Schriftrollen und Schriftstücke vernichtet.
Doch die Wahheit kommt ans Licht und so sind eben nicht alle verloren Aufzeichnungen der Lehren verloren gegangen und zudem steckt dieses Wissen tief in uns verborgen und kann erneut angeregt und bewußt werden. Die Veranschaulichung ist also schon sehr realistisch, jedoch sind die heutigen Verfahren der Hinduisten und Buddhisten eher fragwürdig und nach meinem Eindruck vermutlich in den letzten 2.000 Jahren verfälscht und unbrauchbar gemacht worden, so daß sie zu dem wurden, was die meisten Religionen für mich sind – Täuschungen und Enttäuschungen.
(1.2) Wir haben im vorangegangenen Schriftstück erkannt, daß man die Wortbegriffe Ursache, Grund, Ursprung und Urgrund unterscheiden muß, um zu erkennen und bestimmen zu können, wie ein Dasein gemäß der Wahrheit als Möglichkeit, Wirklichkeit und Tatsächlichkeit ins Dasein gelangen kann. Im allen Dasein ist die Wahrheit enthalten, da nur als Dasein zustande kommen kann, das auf Wahrheit beruht, auch wenn es Täuschung und Lüge ist. Die Wahrheit ist allgegenwärtig wie auch die Täuschung, doch kann man die Täuschung durchdringen und darin die Wahrheit erkennen, oder man umgeht die Erscheinung der Täuschung und sucht die Wahrheit in dem, was die Erscheinung ins Dasein bringt. Wie in der Darstellung des Daseinsvermögen erkennbar ist der Wandel der Wahrheit der Ursprung aller Wahrheit und Täuschung. Sie unterscheiden sich lediglich darin, daß Wahrheit aus sich selbst heraus besteht und Täuschung durch die Natur, wie bei der Tarnung der Tiere auf natürliche Weise und durch den Menschen auf künstlich erzeugt und fortwährend aufrechterhalten werden muß um erhalten zu bleiben.
(1.2.1) In der Wahrheit ist somit auch die Wahrheit der Täuschung als Möglichkeit angelegt. Manche behaupten, daß gesamte Universum sei eine Täuschung und nennen es Maya, Illusion, Matrix und so weiter. Dem mag so sein oder nicht und dennoch wäre sie dann wahr, weil die Möglichkeit eine Täuschung vollkommen als Wahrheit durch Übereinstimmung anzunehmen und dann in dieser Täuschung als Wahrheit zu Leben bereits als Möglichkeit in der Wahrheit angelegt ist. Vieles von dem, was wir als Wahrheit ansehen, wie zum Beispiel eine Regierung sich für das Gemeinwohl einsetzen würde, beruht auf vollkommen gelungener Täuschung in der jene Menschen leben, die damit Übereinstimmen in dieser künstlichen Welt ihrer Vorstellungen da zu sein, zu deren Erhalt sie durch fortbestehende Übereinstimmung beitragen, sie somit erst diese Redierung, die sie täuscht erschaffen. Jene, die Regierungen durchschaut haben, sehen die ihre allgegenwärtige Täuschung und das Leid das sie den Menschen antun, während diejenigen, die Übereinstimmen ihr Leid nicht einmal bemerken.
(1.3) Die Darstellung des Warum? ist mit dem Daseinsvermögen deckungsgleich, somit lediglich ihre gewandelte Ausgestalt derselben Gesetzmäßigkeiten. Lediglich die Bezeichnungen der Verfertiger an den jeweiligen Ecken, sowie die Erscheinungen der Flächen ändern sich je nach Beobachtung, Anschauung oder Betrachtung, die sich aus jeweils drei Verfertiger herausbilden zum vierten Verfertiger und wir und vorstellen undoder in der Natur als solches entdecken können. Doch ist dies alles ein Modell und nicht die tatsächliche Ausgestalt im Dasein da alles ineinander übergeht und sich dreht und diese Modelle zeigen den Ruhezustand der Gesetzmäßigkeiten an.
(1.3.1) Der Urgrund allen Dasein beruht somit in der Wahrheit der Möglichkeiten, die zugleich auch ihr Gegensatz der Täuschung ist und man könnte genausogut Täuschung anstelle von Wahrheit hernehmen und eine entsprechende Darstellung entwickeln. Tatsächlich steckt zu jedem Verfertiger und jeder Erscheinung das entgegengesetzte im Innern des Gestaltkörpers und wenn Wahrheit im Dasein als Dasein ist, so hält sie die Täuschung innen in sich in Bann und fest, so daß sie nicht in Erscheinung treten kann. Gelingt es Menschen mehr und mehr zu Täuschen, so gerät die Wahrheit ins Innere der wandelbaren Ausgestalt und muß darin festgehalten werden, doch ist der natürliche Daseinszustand so, daß die Wahrheit außen ist und somit wie von selbst nach außen gelangt. Daher ist die Propaganda in einem Staat unerläßlich und wirkt den ganzen und jeden Tag auf ein Volk ein, damit das Volk die von selbst aufsteigende und sich zeigende Wahrheit nicht beachtet und wenn, dann diese für die Täuschung hält.
(1.3.2) In Bezug auf Ursache, Grund und Ursprung muß man beachten, daß sie diejenigen Bestimmungen sind, die wir in Unkenntnis über den übergeordneten Urgrund als solche mit ihnen zur Übereinstimmung gelangen und sie daher Annehmen. Sie ergeben jedoch ein Bezugssystem mit dem Urgrund, der ihnen ihr Dasein erst ermöglicht. Ohne Urgrund kann es die anderen nicht geben und wenn man einen von ihnen gefunden hat, so wird man auch die anderen finden können. Der Urgrund ist jedoch als ihnen raumgebender Verfertiger derjenige, der am Wenigsten Beachtung findet nur höchst selten entdeckt oder bestimmt wir und den wir oft nicht wahr haben wollen. Er ist derjenige der oft so allgegenwärtig ist, wie zum Beispiel die Luft beim Atmen, die uns erst bewußt wird wenn etwas mit ihr oder der Atmung nicht stimmt.
(1.3.3) Der Urgrund findet sich leichter, mit jedem der bereits gefundenen Verfertiger. Mit dem Verfahren des gemeinsamen Nenner zu kleinsten gemeinsamen Nenner und größten gemeinsamen Nenner kann man Urgründe in Bezug zu Ursprung, Grund und Ursache noch eher entdecken, wenn man zuerst als Urgrund von einem Mangel ausgeht und über den Mangel den Überfluß an etwas bestimmt und dann herausfindet wodurch die Angleichung von Mangel und Überfluß erfolgt oder angestrebt wird. So findet man leichter die ansonsten oft nicht beachteten Regulierungen und Steuerungen der Verhältnißmäßigkeit der Angleichung.
(1.4) Die Unterdrückung der Menschheit beginnt aufs Neue, wenn es Gelehrten gelingt etwas zu erfinden, daß nicht bewiesen werden kann und sie es als Ursache für ein Dasein darstellen, daß nicht deren Ursache ist und uns Beweise vorlegen, die wir nicht widerlegen können, so wie alle Behauptungen der Religionen über Gott und dessen Macht weder bewiesen, noch widerlegt werden können. Mit dem Verfahren Urgrund, Ursprung, Grund und Ursache und dem Begreifen der Wirkweise der Verfertiger und des Gestaltkörpers als Modell sind wir in der Lage trotz Unkenntnis höherer Mathematik die Wahrheitsgüte der Aussagen der Wissenschaftler, wie auch Politiker zu überprüfen, zu erkennen und sie sogar zu widerlegen.
(2) Urgrund der Zeit und Bewegung
(2.1) Die Täuschung durch Zeit oder in Bezug auf Zeit ist allgegenwärtig, da der Urgrund für Zeit die Zeitlosigkeit ist. Was wir über Zeit meinen zu wissen ist das, was uns Gelehrte über sie berichten und durch unser Erleben und Empfindungen eingewöhnt sind und während manche Philosophen zugeben nicht zu wissen, was Zeit ist oder sie nur wage bis einseitig beschreiben, jedoch Zeit nicht erklären können, ordnen sie Zeit in Religionen der Schöpfungzu, Platon seiner Ideenlehre und Physiker einer vierten Dimensionzu. Vor allem steht die klassische Physik und die Quantenphysik in der Täuschung über Zeit, da sie Zeit zum einen als das "Was die Uhr anzeigt" und sie Zeit als eine physikalischen Größe wie Länge, Masse, Ladung beschreiben und ihr Eigenschaften zuweisen, die sie nicht hat, wie auch durch Albert Einstein sie mit Raum gleichsetzen und sie als Raumzeit bestimmt haben, sie von einem vierdimensionalen Universum reden und sie mit mathematischen Kunstgriffen sogar Parallelwelten (Multiversen), andere vermeintlich existierende Universen in ihren Vorstellungen anhand ihrer mathematischen Formeln erschaffen, die jedoch allesamt niemals als da seiend bewiesen werden konnten.
Bildbeschreibung: Astronomische Uhr am Rathaus Heilbronn (Quelle Wikipedia) Unsere heutigen Vorstellungen über Zeit sind Eng mit Mythologie, Astronomie und Astrologie verbunden und in uns tief verwurzelt.
(2.2) In der Quantenphysik gibt es den Begriff der Verschränkung und diese beschreibt die Wirkung, daß man ein vermeintlich bestehendes Lichtteilchen (Photon) teilen würde, die beiden entstandenen "halben Lichtteilchen" unbegrenzt auf Abstand zueinander bringen könne und wenn man den einen verändert, der andere sich unmittelbar zeitlos mitverändern würde, was auch als so seiend unzählige Male in Versuchen bewiesen scheint und an sich auf Grund des Abstand zueinander solch eine Fernwirkung ohne der Möglichkeit miteinander in Kommunikation zu sein, eben nicht sein kann. Dies beweist an sich die Zeitlosigkeit der Zeit und auch daß Zeit keinen Einfluß auf das Dasein ausübt, sondern wir lediglich über unsere Vorstellungen der Zeit Eigenschaften zugeordnet haben.
(2.2.1) Jedoch haben sie sich inzwischen eine Erklärung erfunden, die diese Wirkung beschreibt und ihre Welt wieder gerade gerückt. Sie haben die Zeit erneut vergegenständlicht, sie zu einem Gegenstand gemacht und ihr Kräfte und Mächte zugeschrieben, wie schon früher die Gelehrten es zum Beispiel mit dem griechischen GottChronos oder dem Tintanen Kronos der Fall ist. Wir können sie in dem was sie sagen nicht widerlegen, da sich Erklärungen ausgedacht haben, die sich außerhalb der Warnehmbarkeit, Messbarkeit und Überprüfbarkeit befinden und daher nicht widerlegbar sind und wir es mit diesen Wissenschaften auch daher mit einer Religion zu tun haben.
(2.2.2) In Ihren Versuchsaufbauten zur Teilung eines Lichtteilchen verschweigen sie, daß sie eine Abfolge von Lichtteilchen auf einen Kristall eintreffen lassen und über den Kristall jeweils zwei ähnliche Lichtteilchen neu erzeugen, die jedoch aufgrund der Ungenauigkeit des Kristall leicht unterschiedlich ist und daß daher ihre Erscheinungen zur Verschränkung ihren Bezugspunkt in dem Kristall haben, aus dem sie hervorgehen. Die Quantenphysiker spielen oft eher Kasperletheater mit uns und wundern sich wahrscheinlich heute noch über vieles, was ihnen auf Grund von Experimenten gelingt, jedoch bis heut nicht wirklich erklären können, warum es so ist und wie es zustande kommt.
(2.3) Wissenschaftler sind insofern gefährlich für Völker geworden, da sie anhand höherer Mathematik ihre Theorien beweisen, die sie nur selbst verstehen können und sich der Überprüfbarkeit entziehen und daher alles mit ihnen beweisen können, wie man auch eine Welt durch falsche Zahlenspiele eine Pandemie vorgaukeln kann, die es in diesem Ausmaß und Gefahr gar nicht gibt und geben kann. Die Aussagen der Physiker in Bezug auf Zeit dienen der Täuschung um über ihre höhere Mathematik beweisen zu können, was sie sich in ihren Theorien zu beweisen bereits beschlossen haben.
(2.3.1) Daher ist nicht alles, das von ihnen kommt falsch, sondern ihr Fehler besteht darin höhere Mathematik als den "Stein der Weisen" zu verkünden und um ihr eine monotheistische Religion aufgebaut zu haben und sie so einer Sekte gleichen, der sich in Unwissenheit, großer Dummheit oder im Schulterschluß sie die Regierungen untergeordnet haben. So vergolden sie viele ihrer Studien, die an sich nicht mehr als giftiges Blei im Wasser sind, das die Menschheit langsam aber sicher schädigen wird.
(3) Ausrichtung der Vorstellungen über Zeit.
(3.1.) Gelehrte und infolge auch wir geben der Zeit Ursächlichkeit über das Dasein, was sie nicht hat. Zeit bewirkt nichts, heilt nichts und vergeht auch nicht, so wie es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht als Dasein gibt, sondern diese aus unseren Vorstellungen heraus erst scheinbar ins Dasein gelangen. Im Berufsleben wie im Privaten setzen wir uns Zeitpunkte fest, setzen Zeit mit Geld gleich und dadurch ordnen wir der Zeit Macht und Kräfte zu und reden davon daß "uns die Zeit durch die Finger rieselt", "die Zeit davon läuft" oder ähnlich. Doch tatsächlich bewirkt die Zeit gar nichts, sondern alle Wirkung durch Zeit erfolgt über unser Unbewußtsein und dem, was Wir als Vorstellung über Zeit zur Einwirkung auf uns selbst und andere bringen. In der Philosophie rätselt man seit tausenden Jahren über das Wesen der Zeit und anhand der Darstellung der Zeitvorstellung können wir deren Zusammenhang uns verdeutlichen und erklären.
(3.1.1) Wenn ich Zeit sage, dann sage ich eigentlich Zeitdauer, Zeitabschnitt, Gezeiten, Tide, Geteiltes, Teil vom Tag als Stunde und so weiter, da Zeit von deh₂- für “teilen” abstammt. Zeit ist das Maß für Bewegung, Abstand, Entfernung, Geschwindigkeit in mathematischen Formeln, Sie ist als Wesenheit nur in der Vorstellung und Aufteilung als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bestehend und an sich ein Sein ohne Tun und Haben, der wir jedoch Tun und Haben, damit Gegenständlichkeit, Menge und Wirkung zuordnen.
Bildbeschreibung: Sanduhr als Symbol der Vergänglichkeit, Altstadt von Zürich (Quelle Wikipedia). In künstlerischen Darstellungen und als dekorativer und funktioneller Gegenstand in Wohnräumen mahnt die Sanduhr daran, daß das Leben nur kurz ist und daß der Mensch seine wie der Sand verrinnende Zeit sinnvoll nutzen sollte. Sie ist in der Archetypenlehre im Sinne von Carl Gustav Jung ein archetypisches Symbol für die Vergänglichkeit alles Irdischen, in abendländischer Tradition auch Vanitas genannt, welche für „leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit“, auch Prahlerei, Mißerfolg oder Vergeblichkeit in der jüdisch-christlicher Denkweise und Betrachtung des Lebens steht. Diese Betrachtungen beruhen auf der Annahme, daß der man als Seele nur ein Leben als Mensch hätte und löst viele falsche Betrachtungen über sich und das Dasein aus, da dies nicht so ist, es sich um eine Täuschung handelt, da der menschliche Körper der Wandlungen unterliegt und damit sterblich ist, die Seele jedoch nicht und man wiedergeboren wird, wie es im Verlauf der Ausarbeitung bewiesen wird.
(3.2) Heraklit von Ephesos (um 520 bis um 460 v. Chr.) hatte in Bezug auf Zeit die Vorstellung eines Flußbild in dem Alles fließt welches unter dem Begriff panta rhei bekannt ist, welches im religiösen oder philosophischen Zusammenhang auch als das Werden bezeichnet wird. Er sah in der Zeit die unwandelbare wiederkehrenden Übergänge von Tag und Nacht, also als eine Beständigkeit wie ein Fluß in seinem Flußbett und sah in der Art und Weise des Fließen den Zusammenfall der Gegensätze(Einheit der Gegensätze). Wir denken in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als jeweilige Gegensätze, doch fallen sie in einem Punkt der Gegenwart zusammen, so daß an sich nichts fließt. Zeit als Fluß ist in der Darstellung als der Kreis mit dem Pfeil im Uhrzeigerrichtung dargestellt.
Bildbeschreibung: Schematische Darstellung der kosmologischen Prozesse nach Heraklit von Ephesos (Quelle Wikipedia). In der Darstellung der kosmologischen Prozesse wird an keiner Stelle Zeit benannt und dies verdeutlicht, das Heraklit es schon etwa 500 v. Chr. erkannt hat, daß Zeitempfinden aus Bewegung heraus hervorgeht und dessen Maßeinheit ist und sie in keiner Verbindung oder Verknüpfung mit dem Dasein bestehet und daher auch keinen Einfluß ausübt, wobei Zeitempfindungen uns sehr beeinflußen können, wie es auch die Tageszeiten und Jahreszeiten aufgrund ihrer Wandlungen tun. Sein Modell beruht auf zweiwertiger antiker griechischer Logik, die bis heute betrieben wird und ist unvollständig und daher mit zu geringer Wahrheitsgüte behaftet.
(3.3) Erste geordnete Gedanken über Zeit seien uns über Platon (um 427 bis 347 v. Chr.) überliefert worden, doch hat er reichlich in anderen Töpfen geschnüffelt und ist zur Ideenlehre gelangt, daß alles nur ewige Ideen das eigentlich Seiende sei, und es uns als Abbilder bewußt wird, somit als ein Abbild der Ewigkeit eine Wiederholung desselbigen sei, des ewigen Seins. Diese Ewigkeit und an sich nicht seiende Zeit, die wir dennoch als seiend auf Grund von Wiederholung wahrnehmen ist in der Darstellung als Zeit und zugleich als Zeitlosigkeit eingetragen, aus der im Fluß rechtsdrehend die Erscheinungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hervorgehen. Dabei muß man sich selbst an den Punkt Gegenwart befindlich vorstellen und die Zeit als solche sozusagen durch einen hindurch fließt. Dieses Durchfließen nehmen oder empfinden wir vermeintlich aus der Zukunft kommend, somit linksdrehend war und entgegengesetzt als der Pfeil in der Darstellung war. Ich erkläre später warum es dennoch so wie eingezeichnet ist.
(3.4) Zeit begriff Aristoteles (um 384 bis 322 v. Chr.) als untrennbar mit Veränderung begründet die in der Zeit geschehen, doch die Zeit selbst würde sich an sich nicht ändern, da sie selbst keine Bewegung sondern das Maß aller Bewegung ist, jedoch macht er den Fehler davon zu sprechen, daß sich Bewegung und Zeit wechselseitig bestimmen würden, wobei sie sich wechselseitig nur bemessen lassen. Richtig erkannt hat er, daß sich Zeit in unendlich kleine wie auch große Zeiteinheiten teilen läßt und ihm wird damit angedichtet, er habe bereits ein Fortbestehen von Raum und Zeit, die wir heute als Raumzeit kennen, als Kontinuum vertreten, welches als Wortbegriff für ein lückenlos Zusammenhängendes Dasein steht. Der Gesichtspunkt der Veränderung und Bewegung sind in der Darstellung vor und nach der Gegenwart dargestellt, jedoch sind sie beide nur andere Anschauungen desselben Geschehens, wie es auch Wandlung und Angleichung sind. Raum ist an sich das Kontinuum und Zeit ist eine Betrachtung und als Ewigkeit nicht in Teilabschnitte aufgeteilt, ebenso ein Kontinuum, daß als Betrachtung zum Raum zueinander besteht. Wenn man das Universum befragen würde, "Was ist Zeit?" so würde es antworten "Weiß ich nicht, ich kenne Bewegung, meinst du sie?"
(3.5) Augustinus von Hippo (354 bis 430 n. Chr.) bestimmte Vergangenheit und Zukunft als Erinnerungen bzw. Erwartungen in der Gegenwart. Mit diesen Angaben ist Augustinus von Hippo ein wenig zu viel fehlleitend, da er Vergangenheit mit Erinnerung gleichsetzt. In der Gegenwart und jedes mal wen wir jetzt sagen und somit das Dasein im "Jetzt" und damit in der Gegenwart warnehmen haben wir im Bewußtsein ein Abbild eines bereits vergangenen Daseins. Wir können die Gegenwart über die Sinne des Körpers wahrnehmen und die benötigen etwas Zeit, bis sie als Signale verarbeitet und im Bewußtsein sich zu einer Warnehmung zusammengefügt und herausgebildet haben.
(3.5.1) Um die Gegenwart in seiner Tatsächlichkeit oder Wirklichkeit warnehmen zu können, müßten wir also vor der Gegenwart sein, was wir aufgrund des Körpers nicht können. Laut Forschungsergebnissen dauert es ein Achtel einer Sekunde bis ein Abbild der Außenwelt über Augen und Verarbeitung der Signale über Nerven und Gehirn ankommt und etwa ein fünfzehntel einer Sekunde bis wir es als solches erkannt haben und für gewöhnlich etwa ein dreißigstel einer Sekunde für eine schnelle Reaktion darauf. Je nach Forschungsinstitut werden auch unterschiedliche Zeitangeben ermittelt, wobei sie sich in der verzögerten Wahrnehmung einig sind. Im Bewußtsein sehen wir nicht die Natur, sondern auf die körperlich erzeugte Warnehmung der Natur, somit sehen wir tatsächlich jeweils die Gegenwart, die bereits vergangen ist.
(3.5.2) Diesen Umstand der versetzten Warnehmung zur Gegenwart nutzen manche Gelehrte dazu uns zu sagen, wir können gar nicht wissen, ob wir tatsächlich existieren und es sei alles nur Illusion und die Welt würde nur als Vorstellung, jedoch nicht wirklich da sein. Wir können dies nur über das Wesen widerlegen, da dieSeele über die übersinnliche Warnehmung und damit körperlose Warnehmung als Fähigkeit verfügt, die uns durch die Wissenschaften als unmöglich dargestellt werden, die ich jedoch im Coaching als tatsächlich möglich schon vielfach erlebt und bewiesen habe. Auch im Yoga gibt es einige Übungen um seine außerkörperliche Warnehmung zu steigern und auch über die Einnahme mancher Drogen kann dies unmittelbar erfahren werden. Bei Drogen besteht jedoch die Gefahr eines Koma oder Tod, wenn die erneute Verbindungsaufnahme zwischen Seele und Körper nicht gelingt.
(3.5.3) Erinnerung ist ein erneutes Anregen von Erlebnissen im Unbewußtsein, welches in diesem Zusammenhang auch als Gedächtnis bezeichnet wird, daß bei ausreichender Anregung erneut wargenommen wird, jedoch meist nur unvollständig oder undeutlich ist. Psychologen haben Erinnerung als Wiedererleben definiert, jedoch ist es ein Wiederwarnehmen. Ein Wiedererleben ist nur dann gegeben, wenn man sich auch mit dem Bewußtsein in derselben Zeitdauer befindet, in der ein vergangenes Geschehnis tatsächlich stattgefunden hat. Ein Wiedererleben kann je nach Anregung im Unbewußtsein und in der Zeit seiend so wirklich und tatsächlich sein, wie das Dasein in der Gegenwart.
(3.5.4) Als nächstes setzt Augustinus von Hippo Zukunft mit Erwartung gleich. Eine Erwartung beruht auf einer Entscheidung und im Augenblick der Entscheidung woraus sich eine Erwartung heraus bildet und uns als solche bewußt beleibt, ist sie einer Erinnerung ähnlich. Sie befindet sich im Unbewußtsein und angeregt im Bewußtsein, ist also wenn auch der Vergangenheit zuzuordnen.
(3.5.5) Augustinus von Hippo habe weiter angenommen und verkündet, daß wir das Ewige nur in der Erscheinungsform des Nacheinander erfassen könnten. Dem Mensch zu unterstellen, daß er das Ewige nur als ein Nacheinander vorstellen könne deutet auf unzureichender Betrachtung hin, da jeder der auf eine geschichtliche Zeitachse schaut, die auch Zeitspur oder Zeitpfeil genannt wird anschaut kann sehr wohl zum einen das Nacheinander, dann auch die Zeitabschnitte, wie auch das Ganze als Ewigkeit erfassen und sich auch der Unendlichkeit bewußt werden, wenn er lange genug schaut und dann kann ihm bewußt werden, daß er sich als Wesen in der Unendlichkeit des Daseins, die sich als Ewigkeit warnehmen läßt, zu sein vorstellen. Lediglich der Körper ist scheinbar in der Zeit, da er zur Ebene des physikalischen Daseins gehört und aus der Natur aller Angleichungen, Veränderungen, Bewegungen, Wandlungen, und hervorgegangen ist.
(3.5.6) Augustinus von Hippo sei der Überzeugung gewesen Zeit sei untrennbar von der Welt und den Veränderungen verbunden und die kein Wunder ist, da er die Lehren des Aristoteles wie viele Kleriker studierte, die an sich Heidentum sind, und dessen Vorstellungen angenommen hatte. Jedoch sei Zeit erst durch die Schöpfung mit der Welt und damit mit dem Raum entstanden, somit auch untrennbar verbunden, doch würde, wie er es richtig erkannte, die Zeit nur im Bewußtsein der Geschöpfe bestehen und für Gott sei alles nur Gegenwart. Er sei auch der erste gewesen, der zwischen der meßbaren Zeit mit Hilfe einer Uhr und einem davon losgelösten geistigen Zeitempfinden unterschied. Damit hat er Recht.
(3.5.7) Zeit ist nur von der Vorstellung her nicht von der Welt oder Raum zu trennen, da wir uns in dem Raum der Welt befinden. Raum ist im Dasein und Fortbestehen erstrangig an Bewegung gebunden. Sobald etwas wirklich aufhört sich zu bewegen und damit meine ich bis in alle Teile eines Atoms hinein unbeweglich geworden ist, ist es auch aus dem Dasein verschwunden, da nur im Dasein etwas da sein kann, daß die Eigenschaft einer Veränderung angenommen hat, wobei dies zugleich auch irgendeine Art von Angleichung, Bewegung und Wandlung ist. Bewegung ist somit untrennbar von Raum gebunden und Zeit ist lediglich ein Maß des Fortbestehens von Raum auf Grund von Bewegung.
(3.5.8) Mit der Aussage für Gott sei alles nur Gegenwart läßt er jeden bewußten Menschen zu einem Gott werden, da bewußten Menschen das einzig mögliche Dasein als Gegenwart bewußt und ihnen zugleich auch bewußt ist, ob es sich um Warnehmung der Gegenwart, außersinnliche Warnehmung, Warnehmung der Vergangenheit als Erinnerung, Warnehmung einer vergegenwärtigten Vergangenheit als Wiedererleben, oder Warnehmung einer Vorstellung, Traum oder Eingebung handelt. Je höher jemand im bewußtsein und Daseinszustand ist, umso mehr kann er zwischen diesen Arten der Warnehmung unterscheiden und daher aus ihnen heraus auch die Wahrheit bestimmen, während es Menschen umso schlechter gelingt, je tiefer ihr Daseinszustand ist und viele Gelehrte waren und sind zu tief im Bewußtsein, als daß sie uns Kenntnisse hoher Wahrheitsgüte berichten könnten, wie es schon Aristoteles über Philosophen einst bemerkte, sich jedoch selbst nicht hinterfragte.
(3.5.9) Ein bewußter Mensch kann sich somit auf Zeitreisen mithilfe seines Bewußtseins begeben, während sein Körper an ein Dasein in der Natur und Gegenwart gebunden ist. Wenn jemand mit seinem Bewußtsein in der Gegenwart ist, so nimmt er die Zeit entsprechend der Gegenwart auch war. Je mehr er sich aus der Gegenwart in Vorstellungen, Denken, Träume mit seinem Bewußtsein begibt, umso mehr löst er sich aus der Natur und damit Gegenwart heraus und begibt sich in seinen eigenen Bewußtseinsraum scheinbar auch in seine eigene Zeit, die als Wesen an sich Ewigkeit ist, jedoch je nach Vorstellungen für ihn über sein Vorstellungsvermögen regulierbar und erfahrbar ist. In dem eigenen Bewußtseinsraum beherrscht er bei gutem Daseinszustand alle Bewegung der ihm bewußt werdenden Erscheinungen als räumliche Vorstellungen. Somit hat der Mensch in der Natur keine Macht über Zeit, da er dort nicht Ursprung aller natürlichen Bewegung ist, jedoch in seinem Bewußtsein schon, da er dort Ursprung aller mentalen Bewegung ist.
(3.6) Unser Freimaurer und Alchemist Isaac Newton verkündet und Zeit und Raum als Behälter für Ereignisse, die ebenso "real" und mit Eigenschaften ausgezeichnet wären wie Objekte (Gegenstände). Er habe über Zeit gesagt „Zeit ist, und sie tickt gleichmäßig von Moment zu Moment.“ Raum kann man als Behälter für Ereignisse beschreiben, dies nicht erklärt was Raum ist und wie er entsteht, jedoch ist Zeit allein schon auf Grund der Wortbedeutung die Einteilung und daher eher wie ein Etikett an jedem Bestandteil von Raum und Bestandteilen angebracht vorstellbar und mit seiner Definition und Vorstellung von Zeit hat er lediglich eine Uhr beschrieben, sie an sich dadurch mit Zeit gleichgesetzt und zum Ausdruck gebracht, daß seine Uhr sein Leben bestimmt hat.
(3.6.1) Newton war auch Astrologe und man erkennt diejenigen Gelehrten, die den Eliten dienten und dienen und für sie förderliche gewünschte Ergebnisse ablieferten auch oft auf Wikipedia daran, daß sie unter der Kategorie "Person als Namensgeber für einen Asteroiden" oder "Namensgeber (Asteroid)" und vielfältige Ehrungen durch die Akademien der Wissenschaften vieler Orte und Länder erhalten. So hinterließ und Newton Gutes in Auagestalt der newtonschen Gesetze über Kräfte und Schlechtes in der Täuschung über Schwerkraft (Gravitation).
(3.7) Leibniz, der fleißig wie Newton in den Schriften der Veda laß gab bekannt, daß Zeit und Raum nur gedankliche Konstruktionen sind, um die Beziehungen zwischen Ereignissen zu beschreiben. „Wesen“ und "Fluß der Zeit" seinen nicht gegeben. Er bestimmt dann Zeit als die Einteilung von Veränderung, wobei auf die jeweilige Art und Weise der Veränderung nicht eingegangen werden würde. Seinen genauen Wortlaut gebe ich hier nicht wieder, da er verwirrend sein könnte.
(3.8) Leibnitz liegt der Wahrheit am nächsten. und ab Newton und Leibnitz wird über weitere Philosophen und Physiker hinweg Zeit so derartig vergewaltigt, daß ich es hier abbrechen muß. Dennoch muß man zugestehen, daß sie allesamt Teilchen des gesamten der Zeit entdeckt un beschrieben haben, jedoch entweder an den Lehren früherer Gelehrten zu fest hingen, sie nur in neue Worte faßten, jedoch nich auf das gesamte Dasein schauten und Zeit darin seinen gerechten Platz gaben.
(4) Erläuterung der Zeitbegriffe
(4.1) Zeit:
- Zeit ist an sich Zeitdauer;
- Zeit ist die Maßeinheit für Angleichung, Veränderung, Bewegung, Wandlung, die in Formeln für Schwingung, Entfernung, Geschwindigkeit zu dessen Berechnung als Bezugsgröße verwendet wird;
- Zeit ist im gesamten Raum des Universums gleich da sie selbst nicht physikalisch ist und daher auch selbst nicht da ist;
- Zeit beruht auf Vorstellung, Gesichtspunkte und Einteilungen; nichts im Dasein ist von Zeit beeinflußt oder beeinflußt Zeit und daher läßt sich Zeit nur von Bewegung ableiten und als Bezugsgröße von Bewegung und Entfernung zwischen Gegenständen, der Geschwindigkeit oder Ruhe in Bezug setzen;
- Zeit ist als Zeiteinteilung immer linear in Bezug zum Universum, während Zeit im Bewußtsein oder Vorstellungen entsprechend beliebig in Beschränkungen, Dauer, Beziehung oder Einteilung sein kann;
- Zeit als Erscheinung und Empfing besteht zugleich zur tatsächlichen Zeitlosigkeit.
(4.2) Vergangenheit:
- Vergangenheit ist eine Betrachtung vergangener Gegenwart;
- alle Gegenwart sammelt sich entsprechend der Angleichung, Veränderung. Bewegung, und Wandlung beständig in der Gegenwart an;
- man kann die Vergangenheit sich als die durch Ansammlung aller Angleichung, Veränderung. Bewegung, und Wandlung in der Gegenwart bewußt werden und somit erkennen, daß die Vergangenheit nicht in irgendeiner Zeit oder irgendeinem Raum fortbesteht außer in dem, was sich in der Gegenwart als Dasein daraus herausgebildet hat;
- in Bezug auf Unbewußtsein und Bewußtsein eines Lebewesen sammeln sich alle eigenen erlebten Gegenwarten als Erinnerungen an und aus ihnen heraus bildet sich ein bedeutender Anteil des gegenwärtige Daseinszustand der Tugendgüte heraus.
(4.3) Gegenwart:
- das was als Dasein zu gegen ist; eigentlich "gegenwärtige Zeit";
- Dasein in seinem zeitlichen Bezug zum Jetzt; Zeitpunkt einzig möglichen Dasein und Leben;
- alles Dasein und Leben, wie auch Kommunikation, Wirkung und Tatsächlichkeit wie auch den gegenwärtigen Möglichkeiten befindet sich im gesamten Universum zeitlich betrachtet in der Gegenwart;
- Gleichzeitigkeit allen Daseins, welches oft aufgrund von Abstand oder Entfernung als zeitlich unterschieden oder anders seiend betrachtet wird.
(4.4) Zukunft:
- dasjenige, daß sich jeweils als zeitlich und auch räumlich aufgrund von Vorstellung als auf einen zukommend betrachtet wird;
- es kommt nichts aus der Zukunft auf einen zeitlich zu, sondern alles Zukünftige entsteht aus der Gegenwart heraus, ist aus der Gegenwart bereits heraus hervorgebracht worden.
- unmittelbare seelische Kommunikation ist zeitlos und so beruhen viele Vorahnungen nicht auf das Vorhersehen oder spüren von Zukunft, sondern auf einer bestehenden engen Verknüpfung der Seelen untereinander, wie es auch bei Hunden wissenschaftlich beobachtet und bestätigt ist, daß sie auf die Heimkunft ihres Halter bereits bis zu 10 Minuten früher reagieren, als sie diese überhaupt wahrnehmen könnten. Gleiches gilt für Telepathie, die wissenschaftlich unter dem Begriff remote Viewing (entfernt Schauen, entfernte Sicht) bekannt ist und als bewiesen gilt.
(4.5) Alle Zeiterscheinungen beruhen als Urgrund auf Angleichung, man könnte auch Ausgleichung, Ausgewogenheit oder ähnlich sagen, wobei dies lediglich andere Anschauungen desselben sind, aus der heraus Veränderung bewirkt wird. Veränderung setzt die Möglichkeit an Umständen und Bedingungen in der Gegenwart voraus, daß eine Angleichung zu dem Beginn einer Veränderung führt. Aus der Veränderung geht unmittelbar zugleich Bewegung in irgendeiner Art und Weise von Etwas in Bezug zu Etwas hervor. Bewegung entspricht Veränderung einer Position im Raum oder eines Raumes in Bezug zu einem andern Raum und zugleich Wandlung von Raum oder Räumen.
(4.5.1) Wenn wir Veränderung bemerken, so ordnen wir diese der Vergangenheit als Geschehnis oder Ereignis zu und so gesehen beruht jede gegenwärtige Bewegung auf vergangene Bewegung und alle Bewegung wirkt in der Gegenwart und erwirkt oder bewirkt die Wandlungen. Die Wandlungen beginnen sich unmittelbar wieder zu verändern und aus ihnen heraus bildet sich die Zukunft in der Gegenwart, die an sich Gegenwart ist und auch zugleich zur Vergangenheit sich wandelt, da sie bereits geschehen ist. Lediglich die erlangten Wandlungen durchlaufen weitere Veränderungen oder bringen erneute Veränderungen hervor die wieder als Bewegungen in Erscheinung treten.
(4.5.2) Angleichungen, Veränderungen, Bewegungen und Wandlungen finden zugleich in jedem noch so kleinen oder großen Raum im Universum statt und alle zeitliche Erscheinung oder Empfindung beruht auf Täuschung oder Betrachtung oder der Verwechslung wie auch Gleichsetzung von Entfernung und Bewegung mit Zeit. Für eine Bewegung entlang einer Strecke, Überwindung eines Abstand oder Entfernung ist ein Maßband wie eine Uhr als Zeitmesser für die Dauer der Bewegung. Daher lassen sich gemessene Anzahl an Meter mit gemessene Anzahl an Zeit in Bezug setzen und zum Beispiel als Meter pro Sekunde als Geschwindigkeit errechnen. So wie das Metermaß oder ein Zollmaß die Strecke und Bewegung nicht verändern kann so verändert auch eine Uhr oder Zeitdauer auch nicht die Strecke und Bewegung. Lediglich über das Unbewußtsein, Warnehmung und Bewußtsein kann sich ein Zeitempfinden wandeln.
(4.6) Alles zusammen in Bezug auf Zeit kann als das allgegenwärtige umfassende Werdenbetrachtet werden und der Fehler der Gelehrten, Kleriker, Philosophen und Physiker und so weiter besteht darin sich monistisch oder monotheistisch auf einen der Betrachtungen, Anschauungen oder Gesichtspunkt festzulegen und ihn als den Ursprung allen Daseins zu verstehen und andere Verfertiger, die offensichtlich daran beteiligt sind auszuschließen. Man kann jeden der von mir genannten Begriffe als Urgrund hernehmen und daher ist das Modell und die Darstellung so gestaltet, daß man es beliebig drehen und wenden kann um sich das Gesamte aus einer anderen Anschauung und Gewichtung heraus zu betrachten und schauen, ob sich dies im Dasein beobachten oder messen läßt, insbesondere ob es als Zukunft vorhersehbar, Vergangenheit erklärt und Gegenwart gestaltbar macht.
(5) Vergleich zu Lebewesen und Dingen.
(5.1) Auf ein Lebewesen Zeit und Werden in Beziehung gesetzt, besteht eine Deckungsgleichheit der unterschiedlichen Darstellung die sich zum einen beständig in jedem Augenblick in der Gegenwart, wie auch als Ganzes betrachtet auf den Lebenslauf eines Körpers und Wesens deuten lassen. Für den Körper besteht der Anteil am Lebenslauf von Geburt über Leben bis Tod als Lebenszeitspanne, wobei der Lebenslauf des Leben an sich wie auch der des Lebens zeitlos fortbesteht und sich lediglich Wandlungen vollziehen. Das Werden oder die Seele steht oberhalb des Werdens und ist in Angleichung entsprechend seiner Motive und Zielsetzungen tätig und in der Zeitdauer zwischen Tod und Wiedergeburt erfolgen die Wandlungen für den Beginnt eines neuen Leben, während bereits ein Fötus heranwächst den das Wesen spätestens zur Geburt übernimmt und den bereits bestehenden Wachstumswandel aufnimmt und fortführt.
(5.1.1) Alle damit verbundenen Erscheinungen treten ebenfalls zugleich auf und gelten für jede Zelle und jedes Organ wie auch jeden Bestandteil einzeln und auch in Gruppen zugleich. Die Verknüpfung von Wesen mit dem Fötus oder Baby geschieht oft bereits um den 80 Tag nach der Empfängnis kann jedoch auch erst in schweren Fällen Stunden nach der Geburt erfolgen. Man könnte die Verknüpfung von Seele und Körper auch als Kommunion oder Hochzeit bezeichnen, da die Geburt an sich erst auf der Linie zum Leben hin erfolgt. Wie im Fall der Zeit sind Geburt, Leben und Tod beständiger Begleiter über die Lebensspanne hinweg, da beständig im Körper derselbe Vorgang wie für den gesamten Körper auf der Ebene von Zellen und Organen und so weiter je nach deren Gesetzmäßigkeiten im kleinen bis großen Werden ist. Der Körper ist an sich ein belebtes Ding, gehört der Welt der Physik und Natur und damit auch deren Gesetzmäßigkeiten an, die jedoch durch das Wesen beeinflußbar im Hinblick auf das Dasein als Lebewesen, Organismus, Pflanze, Tier oder Mensch ist. Vom Körper her ist der Mensch Tier und wird erst durch Seele entlang der der Entwicklung der Selbstbestimmung und Tugendgüte zum dem, was wir unter Menschlichkeit verstehen.
(5.2) Auf ein Ding, Gegenstand, Stoff, Element, Atom und so weiter übertragen finden wir dasselbe Verfahren im Gang als beständiges Werden, wie beim Lebewesen, nur daß anstelle des Wesen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten den Verlauf des Daseins nach einem grundlegenden Reizreaktionsverhalten regulieren, während insbesondere der Mensch fähig ist, sich im Verhalten über dem von Reizreaktion zu stellen.. Auch hier findet alles zugleich und in Gruppen, in Abfolgen und so weiter statt wie auch das Leben in einer Vielfalt und Vielheit zeigt. Von der möglichen Gewalt aus betrachtet, die von der unbelebten Physik ausgeht ist alles Leben ihn unterlegen, jedoch ist Leben in der Lage die Physik nach seinen Motiven und Zielsetzung in der Lage zu Gestalten, zu wandeln und als Lebensgrundlage zu nutzen, somit wiederum der Physik überlegen. Das Leben erobert die unbelebte Natur bei jeder noch so kleinen Möglichkeit an den unglaublichsten Orten in diesem Universum und bildet aus allen Leben und Lebewesen die Lebensformen heraus, für die es irgendwo eine Möglichkeit bietet, sich an dem Verlauf der Eroberung von Lebensraum zu beteiligen.