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Lachmannsche Gesetz

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Lachmann + -sche + Gesetz

Bis heute so bekannt wie umstritten ist in der lateinischen Linguistik das nach ihm benannte Lachmannsche Gesetz, das in seiner traditionellen Formulierung besagt, dass lateinische Verben, die auf stimmhaften Verschlusslaut enden, gedehnten Wurzelvokal vor dem (gegebenenfalls nachträglich lautlich veränderten) -to-Suffix des Partizip Perfekt Passiv haben, also âctus zu agere, têctus zu tegere und câsus zu cadere (aber factus zu facere und messus zu metere).