Zum Inhalt springen

Grundform/Wbdg.

aus AufEinWort, der freien Forschung
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Januar 2024 um 11:30 Uhr durch Nikolaos (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „== <span id="Grundform_(Deutsch)">Grundform ([https://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Deutsch Deutsch]<span id="Deutsch"></span><span id="Grundform_.28Deutsch.29"></span>)</span> == === <span id="Substantiv,_f">[https://de.wiktionary.org/wiki/Hilfe:Wortart#Substantiv Substantiv], <em title="Genus: Femininum (grammatikal. Geschlecht: weiblich)">f</em></span> === {| class="wikitable float-right inflection-table flexbox hintergrundfarbe2" |- ! <br> ! [http…“). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Grundform (Deutsch)


Singular Plural
Nominativ die Grundform die Grundformen
Genitiv der Grundform der Grundformen
Dativ der Grundform den Grundformen
Akkusativ die Grundform die Grundformen

Worttrennung:

Grund·form, Plural: Grund·for·men

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁʊntˌfɔʁm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Grundform (Info)

Bedeutungen:

[1] ursprüngliche Form
[2] zugrundeliegende Form
[3] Linguistik: Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma
[4] Linguistik: Ausgangsform eines Verbs

Herkunft:

Ableitung zu Form mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) grund-

Synonyme:

[4] Infinitiv, Nennform

Sinnverwandte Wörter:

[3] Nennform, Zitierform, Lemma, Lexem, Stichwort

Oberbegriffe:

[1–3] Form
[4] Modus

Unterbegriffe:

[3] Infinitiv

Beispiele:

[1] „Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen Grundform.“[1]
[2] „Dieses Spiel ist eine interessante Variante der Grundform.“[2]
[2] „Für die Ordenssterne schneidet man eine Grundform von Pappe und beklebt sie so schön als möglich mit sternförmigen Scheiben von Gold- und farbigem Glanzpapier.“[3]
[3] „Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »Grundform« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (…).“[4]
[3] „Zu entscheiden ist also jeweils, ob die zweisilbige Grundform eine derivationell aktive Einheit enthält, die zu einer internen morphologischen Grenze führt.“[5]
[3, 4] „Als sogenannte Nennform fungiert in der Regel die Grundform, also beispielsweise der Infinitiv bei Verben, der Nominativ Singular bei Substantiven, der Positiv bei Adjektiven.“[6]
[3, 4] „Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache wird im Allgemeinen zwischen 300000 und 500000 Wörtern (Grundformen) angesetzt.“[7]
[4] „Ansonsten läßt sich die Grundform des Tätigkeitswortes einfach als Befehlsform verwenden: …“[8]