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nominell

aus AufEinWort, der freien Forschung
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nomin– + –ell, Nwf. nominal, beide wrtl. "namenlich"

Bedeutungen:

[1] (nur) dem Namen nach
[2] Wirtschaft, Bankwesen: auf den Nennwert bezogen, auch: als Nettowert/Ziffernfolge ohne die Berücksichtigung anderer Einflussgrößen

Herkunft:

von lateinisch nomen „Name“, Adjektiv zum Substantiv Nomen abgeleitet[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1, 2] nominal
[1] angeblich, formal, formell, dem Namen nach, vorgeblich
[2] netto

Gegenwörter:

[1, 2] real
[1] faktisch
[2] äquivalent, effektiv

Beispiele:

[1] „Ihre Aufgabe, auch nur nominelle Unterwerfung von den Stämmen des nördlichen Yukatan zu erlangen, war schwer genug.“[2]
[1] Dafür ist er nur nominell zuständig.
[1] Die Bürgerbewegung hat 20 nominelle Mitglieder. Aber selbst gesehen haben wir noch keinen Vertreter von denen.
[2] Die nominelle Lebensdauer ist die mit 90 % Erlebenswahrscheinlichkeit erreichbare rechnerische Lebensdauer und wird in Betriebsstunden ausgedrückt.
[2] Welcher nominelle Zinssatz ergibt bei kontinuierlicher Verzinsung einen effektiven Jahreszins von 3 %?
[2] Es handelte sich um eine nominelle Gehaltserhöhung von 5 %.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] nominelles Mitglied