Werk:Gültigkeit der Lehren
| Zum Inhaltsverzeichnis: | 10 Verhalten und Verhaltensantworten |
| zur Vorfolgeausgabe: | Fragwürdigkeit der Lehren |
| Schriftstück Ausgabe: | 20210501S1 |
| zur Nachfolgeausgabe: | Urzustand des Selbst |
20210506S1
Der Untergang einer Zivilisationsausgestalt beginnt bereits mit dessen Zentralisierung, da Zentralisierung ein Monoismus und dem Glauben und den Vorstellungen der Gelehrten entspringend einem Monotheismus entspricht und als Grundausrichtung des Neoplatonismus in alle heutigen bedeutenden Bestrebungen der Religionen, Wissenschaften und Politik eingeflochten ist.
Der Gegensatz der Dezentralisierung, also Entzentralisierung, ist eine ebenso unsinnige Fehlausrichtung, wie die Zentralisierung, da jede Ausrichtung nach Gegensätzen von ihrer zweiwertigen monoistischen Ausrichtung nichts anderes als Fehlausrichtungen sein können und ihrer Natur nach zum Scheitern verurteilt sind, wie es die Menschheitsgeschichte zeigt.
Der Zentralisierung folgt die Überbevölkerung, die sie dann zu Fall bringt, da sie wie jeder Druck in der Natur einen kritischen unhaltbaren Aggregatzustand erreicht und nur noch einen kleinen Anstupser braucht, wie einen Paradigmenwechsel, Herrscherwechsel oder eine Naturkatastrophe, die den Zerfall dann in Gang setzt.
Selbiges gilt für jede Lehre, die als eine Art Monoismus oder Monotheismus aufgebaut und ausgestaltet ist, der sich der Mensch als Individuum und oder als Mitglied einer Gruppe unterzuordnen hat.
Ein menschliches Wesen kann nur dann einem guten und hohen Gesamtdaseinszustand erreichen, wenn es über sich keinen anderen Menschen, keine Lehre, keine Organisation stellt, es sich selbst das höchste Wesen in voller Selbstverantwortung und Selbstbestimmung versteht und keinen anderen Menschen als sich selbst, keinen anderen Menschen, keiner Lehre, Gruppe oder Organisation unterordnet, sondern sich wenn, dieser zuordnet und diese Einstellung allen anderen Menschen ebenso dies so zu tun zugesteht.
Gleiches gilt für seinen eigenen Körper, körperliches Geschlecht, sein Hab und Gut an Besitz und Eigentum, sein Beruf, seine Titel, seinen Namen, seine Persönlichkeit, seine Herkunft, Angehörigkeit und so weiter und im Zustand nichts über sich zu haben, mit nichts verschränkt oder verbunden zu sein entspricht dem Urzustand ein Wesen zu sein.
Der Urzustand eines Wesen ist ein Dasein als Nichts, körperlos somit ungeboren, unerschaffen und ewig und das, was Religionsgelehrte als Dasein einem Gott zuordnen, den man sich zu unterwerfen habe ist man selbst als Wesen und daher entspricht die Unterwerfung eines anderen als sich selbst die Selbstaufgabe, den Verlust der Selbstbestimmung, des freien Willen, der Selbstverantwortung, der Selbstwertschätzung und so weiter und genau dies ist der Zweck der religiösen wie auch wissenschaftlichen und politischen Lehren in der Vielfalt ihrer Ausgestalten.
Es ist alles so ausgerichtet und ausgestaltet, dass man diesen Schritt sich selbst zu sein, sich selbst als das höchste Wesen zu sein auf keinen Fall vollziehen daff, da dann eine Fremdbestimmung, Ausbeutung, Versklavung und so weiter nicht mehr möglich ist.
Diese göttliche Wesenheit, das Dasein in dem Daseinszustand sich selbst das höchste Wesen zu sein ist der Urzustand des Wesen an sich, sein natürlichster Daseinszustand in dem das Wesen über sein höchstes Wahrnehmungsvermögen, Vorstellungsvermögen, Erkenntnisvermögen und Sellbstwirksamkeitsvermögen.
Der Urzustand des menschlichen Wesen als Individuum die Unteilbarkeit ist, dies der Gottähnlichkeit, Göttlichkeit in Allmacht über sich selbst entspricht und da dies auf jedes menschliche Wesen gleichrangig zutreffend ist löst sich die alleinige Allmacht des Individuum über andere und das Dasein, wie auch Dasein im Dasein, dessen Erscheinungen und Geschehen auf und das tatsächliche Ausmass an Macht über allem Dasein erwirkt sich aus dem Ausmass der Übereinstimmung der menschlichen Wesen und dass nur dem so sein kann, zeigt sich im Dasein allgegenwärtig.
Von allen Seiten wird auf den Menschen eingewirkt, er solle sich unterordnen, einem Gott, einem Herrscher, einem anderen, einer Lehre, einer Religion, Wissenschaft, Politik, Gruppe, Sekte und so weiter und in dem Augenblick, in dem er dies tut, hat er grundlegend seine Freiheit und seinen freien Willen, seine Selbstbestimmung und so weiter selbst aufgegeben.
Die Frage nach einem höheren Wesen als man es selbst ist, somit die Frage nach einem Gott oder nach Vorstellung mancher Religionen auch die Frage nach einem selbst als Selbst übergeordneten Göttern kann man an sich nur sich selbst beantworten, wenn man zwischen seinem Selbst und einem Gott oder Göttern nichts anderes menschliches dazwischen einbringt als eine unmittelbare selbstbestimmte Verbindung und Beziehung, die frei von allen bisherigen menschlichen Vorstellungen und insbesondere der Meinungen der Gelehrten ist, da die Zielsetzung der Gelehrten jeweils die Unterordnung der gesamten Menschheit und die Unterdrückung der menschlichen Wesen ist.
Wenn man sich einem Gott oder Göttern unterordnen möchte, so muss es eine von einem selbst nach freien Willen auf sich Selbst bezogene Entscheidung erfolgen, der eine entsprechende Selbsterkenntnis und Übereinstimmung vorausgeht, die man jedoch als Mensch nicht vor seinem 21 Lebensjahr als Mensch treffen sollte, da man erst dann die erforderliche Reife solch eine Entscheidung treffen zu können erlangt hat.
Alle Bemühungen der jeweiligen Bestrebungen den Menschen von Geburt an ihrer jeweiligen Bestrebung unterzuordnen und einzugliedern, sie durch Rituale, Erziehung und durch gesellschaftlich ausgeübten Druck in ihrer Bestrebung zu halten sind nur darauf ausgerichtet, die Wahl und damit eine Entscheidung nach freiem Willen selbstbestimmt ein Mitglied einer Bestrebung zu werden, so weit wie möglich zu unterbinden, auszuschliessen und wenn doch, sie mit so hohen Strafen zu belegen, dass man nicht anders kann, als sich selbst, wie für einen Vorbestimmt, aufzugeben.
Jede Kultur, Religion, Staat und so weiter hat ihr Gesellschaftssystem so aufgebaut, dass aus ihm jeweils ein systemkonformer Nachwuchs hervorgeht, der das jeweilige System stützt und fördert und dessen Unterdrückungsmaschinerie aufrecht erhält, so dass sich die Machtverhältnisse und die dadurch mögliche Ausbeutung von Mensch und Natur fortbesteht.
Aus diesem Grund wird die Zentralisierung der Macht, des Glaubens, des Wissens, der Steuerung und so weiter betrieben und da sich dies gegen die Natur des Menschen und die Natur der Natur stellt, ist dies zum Scheitern verurteilt, nich bevor es begonnen hat.
Dem Menschen ist nach der bisherigen Ausgestalt der Gesellschaftssysteme schon von Befruchtung an der freie Wille und jede Wahlmöglichkeit genommen und wenn er schon mit vorbestimmten Geschlecht zur Welt kommt und daran gebunden bleibt so sollte er durch das Gesellschaftssystem, seine Familie, Erziehung und Ausbildung im Hinblick auf die weitestgehend mögliche Wiedererlangung seiner Selbstbestimmung hin ausgelegt sein und ausgeführt werden, dass er mit erreichen der Reife als Erwachsener auch frei wählen und über sich selbst bestimmen kann, ohne zugleich die Selbstbestimmung anderer zu unterdrücken.
Die Masse der Menschen befindet sich gegenwärtig in einem derart individuell schlechten Daseinszustand, dass man ihnen so kaum eine weitgehende Selbstbestimmung zugestehen kann, sie erst durch Ausbildung und Daseinszustandsverbesserungen an die Ausübung ihres freien Willen heranführen muss.
Das der individuelle Daseinszustand der Menschen und der Masse der Menschen so niedrig ist, beruht auf den von mir vielfältig aufgezeigten systembedingten Fehlern der Gesellschaftssysteme und Lehren und dem allgemein schlechten und falschem Menschenbild, dass allgegenwärtig verbreitet wird.
Im Urzustand des Selbst als körperlose Wesenheit ist das Wesen absolut frei und unabhängig von allem Dasein und im Urzustand völligen Vermögens rein und unbelastet und von höchster Tugend und Bewusstseinsvermögen, jedoch ohne ein Spiel, ohne Teilhabe und Teilnahmen am Dasein.
In manchen Religionen, wie zum Beispiel nach manchen hinduistischen Bestrebungen, besteht die Vorstellung, dass der Urzustand des Selbst eine Selbsttäuschung sei, es sich um den Daseinszustand eines von Gott ausgesendeten individualisierten Wesens handeln würde, dass zur Geburt als Lebewesen von Gott ausgehend bestimmt sei, das Leben leben und wieder nach dem Tod zu ihm zurückkehren würde.
Andere Bestrebungen sprechen von sich wiederholender Wiedergeburt, bis ein Wesen geläutert und von seinem schlechten Karma befreit wieder eins mit Gott werden würde und die Vielfalt der Ausgestalt ähnlicher Vorstellungen entspringt nicht nur einfach einer Lehre sondern auch den individuellen Erfahrungen und Erinnerungen der Menschen an vorgeburtliche Erlebnisse, Nahtoderfahrungen und vielem mehr.
Welche der vielen Ausgestalten der Lehren über Wiedergeburt nun die richtige ist, überlasse ich der Forschung und zukünftiger Entdeckungen, doch dass sich die Wiedergeburt vollzieht steht fest und ist zumindest Bestandteil aller höheren Lebewesen, ist als solches so seiend beweisbar und keine bloße Behauptung und an keiner Lehre gebunden.
Es stellt sich nur die Frage, ob der Mensch zur Wiedergeburt gezwungen wird, oder ob er dies aufgrund seines freien Willens selbst für sich entscheidet und es deuten einige eigene Erfahrungen, wie auch Erfahrungen über Erlebnisse der Wiedergeburt anderer darauf hin, dass es Wesen in einem hohen Bewusstseinszustand und Daseinszustand möglich ist zumindest auf den Zeitpunkt der Wiedergeburt, der Bestimmung des Körpers und damit des Geschlecht, sowie auch Ort und damit auch Familie, Rasse und Lebensumstände Einfluss ausüben zu können, es somit zumindest Anteilig nach freiem Willen erfolgen kann.
Einigen Berichten zufolge scheint ein Mangel an gesunden und in einer für die Wiedergeburt gewünschten Region an verfügbaren menschlichen Körpern zu geben, so dass um die Übernahme eines Körper gekämpft wird, stärkere Wesen schwächere einfach aus deren bereits bestehenden Verschränkung mit dem Körper herauswerfen und den Körper selbst übernehmen, wobei jedoch die meisten Menschen einfach den nächsten Körper übernehmen, der ihnen entweder zugeteilt wird oder verfügbar ist.
Von Zwang, Zwanghaftigkeit bis Wahl zur Wiedergeburt scheint es eine Bandbreite von Möglichkeiten zu geben, wobei ich da nun nicht weiter darauf eingehe, da einem dies als so seiend von einem selbst erkannt werden muss und dies dann der Fall sein wird, wenn er sich an einige seiner Wiedergeburten und früheren Leben wiedererinnert.
Ich selbst kann nur für diejenigen sprechen, die selbst nach der Wiedergeburt streben, da sie diesbezüglich Motive haben und Zielsetzungen über Leben hinweg zu verwirklichen suchen, was in meinem Fall im wesentlichen in den letzten über zwei Tausend Jahren darin besteht, den Menschen über ihr wahres Dasein als Wesen aufzuklären und ihnen die Verfahren zur Selbsterkenntnis zu vermitteln.
Meine Erinnerungen an frühere Leben weisen grosse Löcken auf und es scheinen nur die jeweiligen Leben als Erinnerungen leichter verfügbar zu sein, in denen man sich gegenwärtig denselben oder sehr ähnlichen Problemstellungen ausgesetzt ist oder sich stellt, die zuvor bereits bestanden und das jeweilige Leben massgebend beeinflusst haben und dies würde dem Muster und der Wirkweise der Anregung von Erinnerungen entsprechen.
In Bezug auf den freien Willen und Selbstbestimmung besteht ein wesentlicher Unterschied, ob man zur Wiedergeburt gezwungen wird, oder sich dazu selbstbestimmt entschieden hat und wie dem auch sei, wird man in der Vergangenheit als Wesen entweder aufgrund einer Selbsttäuschung, Täuschung oder Selbstbestimmung in eine Verschränkung mit einem menschlichen Körper gelangt oder geraten sein und seither im Rad der Wiedergeburten festzuhängen oder selbstbestimmt daran teilhaben, dem man offenbar nur dann wieder entrinnen oder sich davon lösen kann, wenn man die volle Selbstbestimmung und seinen freien Willen wiedererlangt hat.
Die volle Selbstbestimmung und seinen freien Willen wird man sicherlich nicht wiedererlangen können, wenn man mit Wiedergeburt in eine der aufgestellten Fallen der bestehenden Religionen und Machtstrukturen gerät, die einem alle Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wegnehmen, verweigern und einen zwingen, sich einer Struktur und damit Lehre unterzuordnen.
Ich habe geradezu den Eindruck gewonnen, dass gerade dies den Zwang bis Zwanghaftigkeit der Wiedergeburt erst erwirkt, sie ansonsten nicht bestehen würde, wenn die Gesellschaftssysteme mit ihren systembedingten Fehlern und Wirkweisen der Fehlausrichtung nicht so aufgestellt wären, wie sie es sind und dieser Eindruck dadurch verstärkt wird, dass diejenigen, die sich im gegenwärtigen Leben den bestehenden Systemen entzogen oder ihnen entgegengestellt haben auch diejenigen sind, die sich viel leichter an frühere Leben erinnern und im Daseinszustand verbessern können, als andere.
Die gesellschaftlichen Aussenseiter sind somit meist näher an der Wahrheit als diejenigen, die sich den Systemen fügen und ein „normales“ systemgetreues Leben zu führen anstreben, also diejenigen, die schon als Kind das Gefühl oder Gespür hatten, dass hier fürchterlich was schief läuft, die das Dasein, Geschehen und das, was sie in der Schule erlernen sollen von ihrer Natur her aus eher kn Frage stellten, da bei ihnen die angeregten Erinnerungen ihnen aus ihren Unterbewusstsein heraus frühere Erfahrungen und früheres Wissen erneut angeboten werden.
Wie man auch immer zur Wiedergeburt gelangt oder da hineingeraten ist, spielt im gegenwärtigen Leben als Mensch seiend letztlich keine so bedeutende Rolle, da man nun einmal nicht drinsteckt und sich scheinbar nur durch den Tod davon wieder lösen kann und dem ist jedoch nicht so, da man dies auch schon zu Lebzeiten alles erkennen und auflösen kann, jedoch offenbar nur dann wenn man sich in einen bestimmten Daseinszustand begibt und von dort aus ansetzt sich selbst der Erlöser zu sein.
Sich selbst der Erlöser sein zu können, bedingt nach meinem gegenwärtigen Stand des selbst erarbeiteten Wissen die Loslösung von Gleichsetzungen und deren Auflösung, wie auch der Vorstellung als Selbst voller Mängel zu sein, sich als schuldig aufgrund vollbrachter Taten zu sehen und geistig den Daseinszustand des Urzustand eines Wesen einzunehmen und von dort aus sich in seinem jetzigen Daseinszustand als Mensch und Persönlichkeit auf Abstand zu bringen, damit man sich in seinem gegenwärtigen Daseins und Daseinszustand erkennen kann.
Man ist als Wesen lediglich das Selbst, dass sich bei Wiedergeburt mit einem menschlichen Körper erneut verschränkt und diese Verbindung umso fester ist, je tiefer der eigene Daseinszustand als Wesen und damit einhergehend das Selbstbewusstsein, sich selbst als Wesen bewusst zu sein ist.
Über die vielen Leben hinweg hat man als Mensch unzählige schlechte und schädliche Taten vollbracht, zu denen man aufgrund der jeweilig bestehenden Gesellschaftssysteme, der Lebensumstände, Lebensbedingungen, der Fehlausrichtung durch Irrlehren als Persönlichkeiten in Unkenntnis über sein wahres Sein, Dasein und wahre Natur begangen, dass man sich selbst auf diese Weise ein Karma erschaffen hat, dass einen auf der niedrigen Bewusstseinsstufe in einer niedrigen Tugendhaltung und niedrigem Daseinszustand hält und dies ergeht sicherlich 99,99% aller Menschen so.
Man hat selbst die jeweils bestehenden Daseinszustände und das Gesellschaftssystem über alle vorangegangenen Leben hinweg mit ins Dasein gebracht und ist sich im jeweiligen Leben nicht darüber bewusst, dass man sich durch sein gegenwärtiges Denken, Handeln und Verhalten die Lebensumstände selbst bereitet, in die man erneut hineingeboren werden wird.
Da dies sich auf diese Weise aus sich selbst heraus aufbaut und erhält, kann es keine wirkliche Schuld und Strafe für diejenigen geben, die dies bislang nicht wussten. - ab jetzt schon, da man es nun weiß.
Man wird in die Welt und meist sogar derselben Region, mit demselben Geschlecht und denselben Problemstellungen wieder hineingeboren, die man zuvor verlassen hat und daher ist es sicherlich sehr ratsam, jede Gelegenheit und Möglichkeit im gegenwärtigen Leben die sich einem stellenden Problemstellungen wirklich nachhaltig aufzulösen und keine neuen für eine unauflösbaren Problemstellungen ins Dasein zu bringen, da man aufgrund dessen mit der Wiedergeburt einenAmnesie über das vergangene Leben , im nächsten Leben erst einmal wieder herausfinden muss, was los ist.
So werden die meisten Menschen im gegenwärtigen Leben Opfer ihrer Taten aus früheren Leben und damit ist die Abfolge Tat, Schuld und Strafe bereits abgehandelt und da es jedem Menschen so ergeht, braucht man auch niemand anderen für schuldig zu erklären als sich selbst, wenn man den auf Schuld und Strafe bestehen will.
Egal was man also an schlimmen Taten über die Vielfalt verschiedener Leben und deren Verläufe so in der Welt angerichtet hat, so tat man dies als die jeweilige Persönlichkeit und der Kern des Selbst ist davon unabhängig rein und gut geblieben, jedoch heftet all dies dem jeweiligen Wesen als Belastung an und zwingt ihn auf dem Gemüt des Wesens seiend diese Art und Weise zu leben fortzuführen und mit jedem Leben erneut einzugehen, bis er sich dessen bewusst wird und nach besseren strebt.
Dich als von Natur her reines gutes Wesen zu sehen und als so seiend erneut zu bestimmen versetzt einen in die Lage die Gleichsetzung seiner gewordenen, erwirkten und bewirkten Persönlichkeit als Mensch aufzulösen und sein Vermögen sich vom eigenen Selbst ausgehend in seiner Persönlichkeit als Mensch selbstbestimmt verändern zu können.
Das Selbst als Wesen hat immer die Persönlichkeit als Mensch über den Weg des freien Willen und der Selbstbestimmung aufgrund vorangegangener Übereinstimmung zu dem gemacht, die er als Rolle im Dasein spielt, auch wenn dies ihm aufgezwungen, er getäuscht und betrogen wurde.
Man ist nicht sein Name, wie auch alles andere nicht, dass einem nahegelegt, beigebracht und aufgezwungen wird zu sein, man hat einen Namen und trägt ihn wie eine Tasche und ebenso hat man einen Körper, der man nicht ist sondern, der einem als Wesen im Dasein ermöglicht auf das Dasein, dessen Daseinszustände und Geschehen darin einzuwirken und Einwirkungen daraus zu erfahren und zu erleben.
Auf einem selbst wirkt so viel Leid ein, wie man Leid zuvor auf sich und andere zur Einwirkung gebracht hat und kann sich dem auch nicht unmittelbar aufgrund der vorangegangenen Leben im gegenwärtigen Leben davon entziehen, indem man nun einfach ein braves Leben führt, da man den anderen Menschen ausgesetzt bleibt, die dies nicht wissen, zu keiner hohen Tugendhaltung gelangt sind und einem daher jederzeit schaden könnten.
Man kann sich nicht davor schützen ermordet oder getötet zu werden, in dem man auf Gewaltlosigkeit und Pazifistentum umschaltet und wie manche Buddhisten vermeiden wollen auch nur einem Wurm im Dasein zu zertreten, da nicht die Tat, sondern die Absicht der Tat entscheidend für das eigene Karma ist.
Sich ermorden, berauben, verraten und so weiter zu lassen wird einen solange als sich wiederholendes Geschehen und Erleben zeigen, bis man gelernt hat so zu leben und sich in einem so hohen Daseinszustand und Vermögen an Fähigkeiten und Fertigkeiten bringt, sich gegebenenfalls so zur wehr zu setzen, dass einem dies nicht mehr geschieht.
Ein Leben zu leben, durch dass man sich ein gutes Karma erhält ist nur die eine Seite der Medaille und erleichtert das Leben, schütz einem jedoch nicht vor den Taten anderer und verbessert auch nicht anhaltend den Daseinszustand, da man um ihn zu verbessern auch die vergangenen Taten dahingehend auflösen muss, dass er die Ursache, den Grund und Ursprung erkannt hat und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu steigern.
Die Beichte eines Verbrechen, das Bereuen einer Tat bewirkt im Menschen lediglich eine verstärkte Unterordnung, jedoch keine Auflösung der Tat an sich, wodurch man zum Wiederholungstäter wird und das gesamte Rechtssystem fördert die Straftaten mehr, als dass sie zu dessen Abbau und Vermeidung beiträgt.
Mit den Einnehmen der allem anderen als dem des Selbst übergeordneten Position stellt man sich zugleich über alle eigenen Gewissheiten, Einstellungen, Überzeugungen, seine Erziehung, seinen Glauben, Beruf und so weiter, die zusammen als ein ineinander verschränktes Beziehungssystem das durch einen selbst aufgebaute Gebilde der Selbstreligion ist, nach dem man sein Denken, seine Einschätzungen, Schlussfolgerungen, Entscheidungen und infolge sein Handeln und Verhalten ansonsten für ihn weitestgehend unbewusst entsprechend ebenso darin enthaltenen eingewöhnten Verhaltensantworten ansonsten nahezu selbsttätig sich vollziehen lässt.
Aus diesem Gebilde zieht man seine Stabilität im Dasein, bildet seine Persönlichkeit oder das heraus, das manche als das Ego bezeichnen und je tiefer jemand im Daseinszustand ist, umso mehr arbeitet dies wie ein Automat und umso unbewusster ist sich der Mensch darüber das dem so ist und daher hat er entsprechend seines Bewusstseins auch nur eingeschränkte bis keine Steuerungsmöglichkeit darüber.
Durch diesen Schritt der Einnahme der übergeordneten Position bringt man sein bisheriges Denksystem zu sich selbst auf Abstand und kann dadurch erlernen es sich anzuschauen, darin Mängel entdecken und selbstbewusst auflösen und so die Kontrolle über sich als Mensch wiedererlangen.
Der Mensch ist in seinem gegenwärtigen Daseinszustand mehr oder weniger an sich das, was man eine multiple Persönlichkeit nennt, da er zum einen als Wesen sich selbst ist, zum anderen zugleich auch die Persönlichkeit ist, die er meint zu sein, die er sich selbst und anderen vortäuscht zu sein, wie auch die Vielfalt an Persönlichkeiten für jeden anderen ist, mit dem er in Beziehung steht und daher gar nicht wissen kann, wer er wirklich von all diesen Persönlichkeiten ist.
Mit dem aufsteigen in Bewusstsein, Daseinszustand und Tugendhaltung lösen sich die Persönlichkeiten von ihm ab oder auf, die er nicht ist bis er dann sich selbst ist und sich selbst zu sein ist der wertvollste, fähigste, beste, liebevollste und liebenswerteste Mensch den er sein kann, der seiner Natur des Selbst am nächsten kommt und entspricht.