Etymon
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etymon "Ursprungswort" Vorlage:dt.-agrie. Wrtdtng:: wrtl. "Wahres, Wahrhaftes, Sicheres"; ursprüngliche oder früheste ermittelte Wortform und Grundwort und Bedeutung eines Wort, meist gemäß einer früheren Sprachstufe
agrie. étymon ἔτυμον, zu: étymos
Etymon (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Etymon | die Etyma |
| Genitiv | des Etymons | der Etyma |
| Dativ | dem Etymon | den Etyma |
| Akkusativ | das Etymon | die Etyma |
Worttrennung:
- Ety·mon, Plural: Ety·ma
Aussprache:
- IPA: [ˈeːtymɔn]
- Hörbeispiele:
Etymon (Info)
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: jede in einer früheren Sprachstufe Vorform und frühere Bedeutung eines Wortes oder Morphems
Herkunft:
Synonyme:
- [1] Vorform, Ausgangsform, Grundform, Urform, Urwort
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Ansatz, Grundwort, Wortwurzel, Wurzel
Gegenwörter:
- [1] verwandte Wörter, Verwandte; nur in der Linguistik gebräuchlich: Kontinuante, Fortsetzer; sehr selten: Kognat
Oberbegriffe:
- [1] Wort
Beispiele:
- [1] „ Andererseits soll das heißen, daß es sich um einen Akzent handelt, der sich hauptsächlich auf das Grundwort (Etymon), den Stamm, bezieht.“[2]
- [1] „Das Etymon gar vieler Wörter unserer Umgangssprache ist tot…“[3]
- [1] „Während also deutlich ist, warum ‚Sauer-‘, ‚Weiß-‘ und ‚Rotkraut‘ mit dieser ersten Komponente benannt wurden, ist das Etymon von ‚Kraut‘ nur noch historisch zu erschließen....“[4]
- [1] „Alle diese verschiedenen Wörter haben also dasselbe »Etymon« oder, so sagt die Etymologie auch, sie sind »Reflexe« desselben (lateinischen) Worts.“[5]
- [1] „Als einer der ersten hat sich Yaron Matras mit diesem Phänomen befasst und für die südwestdeutsche Viehhändlersprache eine »semantische Umorientierung« bei der Integration hebräischstämmiger Etyma in die Viehhändlersprache nachweisen können.“[6]
Wortbildungen: