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Superlativ

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Superlativ (Deutsch)


Singular Plural
Nominativ der Superlativ die Superlative
Genitiv des Superlativs der Superlative
Dativ dem Superlativ den Superlativen
Akkusativ den Superlativ die Superlative

Worttrennung:

Su·per·la·tiv, Plural: Su·per·la·ti·ve

Aussprache:

IPA: [ˈzuːpɐlatiːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Superlativ (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: höchste Stufe der Steigerung der Adjektive und einiger Adverbien
[2] allgemein: etwas nicht Überbietbares

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von lateinisch (gradus → la) superlātivus → la übernommen[1][2]

Synonyme:

[1] Höchststufe, Meiststufe, zweite Steigerungsstufe, dritte Steigerungsstufe

Gegenwörter:

[1] Elativ, Positiv, Komparativ

Oberbegriffe:

[1] Komparationsstufe

Unterbegriffe:

[1] absoluter Superlativ (Elativ), isolierter Superlativ, relativer Superlativ

Beispiele:

[1] In „Hans ist der größte Junge in seiner Klasse“ steht das Adjektiv „größte“ im Superlativ.
[1] „In Vergleichskonstruktionen drückt der Superlativ den höchsten Grad aus:…“[3]
[1] „Bei den Adjektiven sind die verschiedenen Steigerungsformen zu beachten: der Positiv (die Normalform), der Komparativ (die Steigerungsform) und der Superlativ (die Höchststufe, die außerhalb von Vergleichen Elativ genannt wird).“[4]
[1] „Als die Alten in Wahrheit noch nicht alt wurden, machte man die Ältesten, also den Superlativ des Alten, zu Häuptlingen: zum Dorfältesten, zum Stammesältesten.“[5]
[1] „Sprachlich drückt sich dieses Bessersein in der gehäuften Verwendung des Komparativs aus, manchmal gar des Superlativs.“[6]
[2] „Für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen war die Reise in diese Stadt der Superlative eine interessante Erfahrung.“[7]

Wortbildungen:

[1] Superlativadverb, Superlativbildung, Superlativsuffix