Teleologie
Teleologie Vorlage:dt.-agrie.
Etymology
From Ancient Greek τέλος (télos, “purpose”), genitive τέλεος (téleos), and λόγος (lógos, “word, speech, discourse”).
Pronunciation
| Audio (Southern England) | Duration: 2 seconds. |
Noun
teleology (countable and uncountable, plural teleologies)
- (philosophy) The study of the purpose or design of natural occurrences.
- (by extension) An instance of such a design or purpose, usually in natural phenomena. [ quotations ▼]
- The use of a purpose or design rather than the laws of nature to explain an occurrence.
Teleologie (altgriechisch τέλος télos, Gen. τέλεος téleos ‚Zweck‘, ‚Ziel‘, ‚Ende‘) ist die Lehre (λόγος lógos), der zufolge Handlungen und Dinge oder überhaupt die Prozesse ihrer Entstehung und Entwicklung durchgängig zielorientiert ablaufen. Woraus die Ziele bestehen und wer oder was ihre Ursache sei – ob ein Gott, ob ein schöpferisches Energiepotential oder der Mensch mittels einer unzulässigen Anthropomorphisierung – ist der Gegenstand von seit der Antike anhaltenden Diskussionen, an denen Philosophie, Wissenschaft und Theologie gleichermaßen beteiligt sind. Je nach Konfession, Weltbild und Schärfe des Denkens ihrer Akteure bieten sie mehr oder minder übereinstimmende oder eher unvereinbare Antworten.
Es gibt also verschiedene Zwecklehren mit je eigenen Vorgeschichten; der sie unter sich zusammenfassende Begriff Teleologie wurde erstmals vom deutschen Philosophen Christian Wolff in seiner Philosophia rationalis, sive logica (1728) eingeführt.[1]